Presse

 

16.01.2012 - Sportlich fair
14.01.2012 - Sportgala wirft ihre Schatten voraus
11.01.2012 - Erlös übergeben
28.11.2011 - Lenden in der Halle
26.12.2011 - Tag der Legenden
21.12.2011 - Siegel verlängert
02.12.2011 - Das besondere Projekt - Sandkastenauto
14.11.2011 - Auktionstag für Feuerwehr-Nachwuchs

09.11.2011 - Kindertagesstätte in Werther erhält Zertifikat für Bewegungsfreundlichkeit
09.11.2011 - Sportliches Abenteuerland
09.11.2011 - Ein sportliches Dankeschön
02.11.2011 - Spaß und Lernen mit dem Ampelinchen
27.10.2011 - Unterricht mit Dago Leukefeld
24.10.2011 - Nur für Frauen
24.10.2011 - Bürger in Arbeit
16.09.2011 - Abgetanzt
08.09.2011 - Erlebnisreicher Seniorenwandertag
29.08.2011 - Themen und Probleme
05.08.2011 - "Spiele ohne Grenzen" am Kiesteich
19.07.2011 - Licht und Schatten
08.07.2011 - Schwimmen in der Schule
01.07.2011 - Dank an Förderer
30.06.2011 - Sport in Aktion
28.06.2011 - "Arreelinis" im Straßenverkehr
18.06.2011 - Kreisjugendspiele
16.06.2011 - Fördervereine fördern
15.06.2011 - Eine Chance für Jugendliche
14.06.2011 - Sport frei in Bleicherode
09.06.2011 - Südharzer Knirpse über Verhalten im Straßenverkehr
07.06.2011 - Unterstützung für sportliche Kinder
06.06.2011 - Man war sich einig!
02.06.2011 - Kornmarkt verwandelt sich in Spielmeile
01.06.2011 - Bunter Engerlinge
31.05.2011 - Was für eine Sitzung
30.05.2011 - Dritter Platz
25.05.2011 - Die dritte Ausgabe
04.05.2011 - Ehre wem Ehre gebührt
03.05.2011 - Sportliche Spiele im Kreis
03.05.2011 - Bestanden?
02.05.2011 - Auftakt im Badehaus
19.04.2011 - KSB tagte
22.03.2011 - Sport trifft Kunst
21.03.2011 - Dramatischer Mitgliederschwund
28.02.2011 - Ausgezeichnet
23.02.2011 - Wir sind die Fittesten
14.02.2011 - Priorität auf Nachwuchs legen
15.01.2011 - Ehrenkodex beschlossen
15.01.2011 - Zu hohe Belastung
30.09.2010 - Mitmach-Fachtag war voller Erfolg
27.09.2010 - LSB Newsletter
21.09.2010 - Erfolgreiche Seniorensportwoche
16.09.2010 - 15 Jahre "Galerie"
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4.09.2010 - Sportlicher Besuch aus Frankreich
14.09.2010 - Junge Radrenner
14.09.2010 - Masters in der Halle
14.09.2010 - Sportlicher Start in die Festwoche
09.09.2011 - Mobiles Sponsoring
08.09.2010 - Gelungener Seniorenwandertag
03.09.2010 - Sportlich, sprotlich - Nicht nur am Kiesteich
01.09.2010 - Sportliches Feuerwerk
30.08.2010 - Ehrenordnung beschlossen
20.08.2010 - "Highland Games" für Jung und Alt
02.08.2010 - Volksbank unterstützt Jugendarbeit
22.07.2010 - Abschied der (Handball)-Helden
16.07.2010 - Abschieds Gala wird unterstützt
12.07.2010 - Mobil für die Sportjugend
01.07.2010 - Über Sport zurück zur Arbeit
30.06.2010 - Da rollt was auf uns zu
28.06.2010 - Street-Soccer Mini WM
24.06.2010 - Fit im Wasser - Fit für die Zukunft
23.06.2010 - Mini WM auf dem Petersberg (2)
22.06.2010 - Sehr gut bewegt
22.06.2010 - Mit Fun in die Ferien
22.06.2010 - Sportlich in die Ferien
17.06.2010 - Mini WM auf dem Petersberg
15.06.2010 - Sportlich aktiv
05.06.2010 - Wir sind Fairtrade-Town
28.05.2010 - Gedankt und gepflegt
28.05.2010 - Grünes Licht für Highland-Games
25.05.2010 - Schon lange im Gange >>>externer Link<<<
25.05.2010 - Ausgebildet >>>externer Link<<<
16.05.2010 - Begeisterung für Bewegung wecken
07.05.2010 - "Alte" an der Platte
10.05.2010 - Deutsche Eiche in Polen
14.04.2010 - Wenn Sport zum Luxus wird
05.05.2010 - Spass am Sport am Kiesteich
09.04.2010 - Sportliche Klausur >>>externer Link<<<
13.04.2010 - Da kommt einiges auf uns zu..
16.03.2010 - 3. Präsidiumssitzung des Kreissportbundes Nordhausen in diesem Jahr
01.03.2010 - Übergabe des Turnböckchens in Heringen
>>>externer Link<<<
12.02.2010 - Sportliches Stipendium durch die Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen
04.02.2010 - Spendenübergabe vom Kreissportbund an den Caritasverband für das Bistum Erfurt e.V.

 

Sportlich fair

Im Landkreis Nordhausen gibt es einen Sportbeirat und einen Kreissportbund. Der betreut rund 14.000 Mitglieder und hatte sich in der Arbeitsmarktförderung engagiert. Jetzt allerdings brauchen die Sportler die Hilfe des Kreistages...


Alle möglichen Arbeitsmarktprogramme seien in den vergangenen Jahren angezapft worden. Zum Beispiel die der Bürgerarbeit. Summa summarum, der Kreissportbund ist aus der Kinder- und Jugendarbeit des Landkreises nicht mehr wegzudenken. Alle Programme sorgten auch dafür, dass 1,4 Millionen Euro an Fördergeldern in den Landkreis flossen.

Im Januar läuft jedoch eine Stelle innerhalb des Programms „Kommunalkombi“ in den nächsten Wochen aus. Jetzt brauchen die Sportler einen Betrag von rund 15.000 Euro für 18 Monate. Die Kofinanzierung würde die GfAW übernehmen. 15.000 Euro, das sind sechs eingesparte Bedarfsgemeinschaften hinsichtlich der Kosten der Unterkunft. Landrat Joachim Claus (CDU) unterstützt das Vorhaben. Selbst die FDP (Franka Hitzing) plädierte für die Unterstützung des Kreissportbundes. Dem schließt sich Egon Primas (CDU) an. Letztlich wird sich der Kreistag damit beschäftigen und vermutlich "grünes Licht" geben.

 

Sportgala wirft Schatten voraus

In dieser Woche trat das Präsidium des KSB Nordhausen zu seiner ersten turnusmäßigen Sitzung im neuen Jahr zusammen. Die Tagesordnung bestand diesmal nur aus einem einzigen Punkt. Stand der Vorbereitungen der Sportgala 2011...

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Präsident Siegfried Janiszewski stellte fest, dass in allen wesentlichen Punkten die Vorbereitungen der Sportgala erfüllt sind und ein glanzvoller Abend zu erwarten ist. Die Kandidatenlisten sind bestätigt und zum Teil schon veröffentlicht. Über die Trainer, Übungsleiter, Kampf- und Schiedsrichter sowie die besten Nachwuchssportler des Jahres 2011 wurde beraten und abgestimmt.

Ihre Namen bleiben allerdings ein Geheimnis bis zum 27.1.2012. Werner Hütcher regte an, im nächsten Jahr auch die besten Organisatoren im Wettkampfbetrieb oder Sport- und Trainingsbereich auszuzeichnen. Hierzu würde das Präsidium des KSB gern die Meinungen der Leitungen der Sportvereine erfahren.

Zum Schluss sei noch einmal versichert, alles was zum Gelingen eines Sportlerballs notwendig ist, Kandidatenkür, großes Büffet, Tombola mit wertvollen Preisen, Musik und Show-Teil, erwartet unsere Gäste. Ihnen bleibt an diesen Abend nur die Qual der Wahl ihrer Lieblingssportler.

 

Erlös übergeben

Um Schwimmen zu können, sollten die Kinder sich mit dem Seepferdchen beschäftigen, so zusagen eine Schwimmstufe ablegen. Doch das geht nicht von heute auf morgen, sondern muss vorbereitet werden. Und finanziert werden...


Scheck übergeben

Frank Kirchhoff (links) und Axel Heck (links), die Organisatoren des "Tags der Legenden" haben am Nachmittag einen Scheck über 10.000 Euro an den Präsidenten des Kreissportbundes Nordhausen, Siegfried Janiszewski, übergeben. Mit der Spende aus dem Erlös des Hallenfußball-Turniers soll die Vorbereitung auf das Seepferdchen finanziell unterstützt werden.

 

Legenden in der Halle

Es war die vierte Auflage des „Tags der Legenden“ in der Nordhäuser Wiedigsburghalle. Diesmal mit einem etwas anderen Konzept, das jedoch viel mehr Spannung versprach...

Oldies zauberten

Da war an diesem Dienstagabend wieder Stimmung in der Halle, denn hier waren heimische und bundesweite Legenden „unterwegs“. Der einstige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Bernd Schneider oder die Haudegen des FSV Frankfurt/Oder und des FC Rot-Weiß Erfurt, Frieder Andrich und Martin Busse, sie alle zeigten hier, dass sie das Fußballspielen nicht nur verlernt haben, sondern auch noch jede Menge Spaß daran haben.

Wir wollen aber auch nicht die Mannschaften vergessen, die „normalerweise“ in den „unteren Gefilden“ des deutschen Fußballs zu Hause sind. Hier lieferten sich sowohl Bischleben, Werther oder Urbach packenden Spiele. Sie alle wollten ihr eigenes Turnier gewinnen, denn nur der Sieger konnte sich für den Telefun-Cup im Januar qualifizieren.

Was die die mehr als 1.000 Zuschauer in der Halle zu sehen bekamen, das war Hallenfußball-Kost vom Feinsten. Und damit waren nicht nur die Teams von Wosz oder Schneider gemeint, sondern auch die Mannschaften Werther oder Urbach.

Nach fast fünf Stunden abwechslungsreicher Fußballkost hatte das Team "Dariusz Wosz & friends" das Turnier der Oldies gewonnen. Die Hausherren, die Wacker-Oldies benötigen in der neuen Zusammensetzung noch etwas Spielpraxis, musste auch deren Coach Arndt Forberger zugeben. Für die Wackeren sprang lediglich ein Sieg heraus, der aber (Fußballgott sei Dank) gegen die Alten Herren von Rot-Weiß Erfurt. Für den Telefun-Cup am 154. Januar an gleicher Stelle haben sich Jungs der SG Bischleben/Möbisburg qualifiziert.

Nicht nur den über 1.000 Zuschauern hat der Tag der Legenden wieder Vergnügen bereitet, auch den Organisatoren. Frank Kirchhoff und axel Heck versprechen bereits jetzt, dass es im kommenden Jahr eine Neuauflage des sportlichen Spektakels geben wird.

 

Tag der Legenden

Am Dienstagabend ab 18 Uhr kommt es in der Wiedigsburghalle zur vierten Auflage des Tages der Legenden. Neben ehemaligen Nationalspielern, Bundesliga- und DDR-Oberligafußballern zelebrieren auch Akteure aus Nordhausen Hallenfußball für einen guten Zweck…


"Im Wackerteam vollzog sich ein Generationswandel", wie es der 64-jährige Oldie-Teamcoach Arndt Forberger kürzlich auf einer Pressekonferenz schmunzelnd formulierte. In der Mannschaft seien jetzt Spieler, die Mitte der Neunzigerjahre in der Regionalliga bzw. NOFV-Oberliga für Wacker Nordhausen spielten und in dieser Zeit gegen fast alle Ex-DDR-Oberliga-Klubs anzutreten hatten. Cottbus, Dresden, Chemnitz, Aue, Leipzig, Erfurt, Berlin, Magdeburg oder Zwickau waren unter anderem Gegner der Nordhäuser.

Über viele Jahre vor und nach der politischen Wende 1989 war der FSV Wacker 90, vormals Motor, die dritte Fußballmacht nach Erfurt und Jena in Thüringen. Noch gut können sich die Aktiven und viele Zuschauer an die Nachwende-Derbys gegen den FC Rot-Weiß Erfurt sowie die Pokal- und Freundschaftsspiele gegen die Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Fortuna Düsseldorf, Hannover 96, Schalke 04, Hamburger SV, Werder Bremen, 1860 München, Arminia Bielefeld, 1. FC Köln oder Eintracht Braunschweig erinnern.

Die Spieler des Wacker-Traditionsteams sind heute zumeist zwischen 40 und 50 Jahre jung. Ober-Oldie ist Frank Ludwig mit 51, der Jüngste im Team ist mit 34 Sven Pistorius, der noch in der vergangenen Saison Kapitän der Verbandsliga-Mannschaft war. Für das Tor hat man sich mit Volkmar Gröger einer Leihgabe bedient.

Wackers geplante Aufstellung beim Tag der Legenden:
Tor: Markus Beck (41) und Volkmar Gröger (49)
Parkettfüchse: Frank Ludwig (51), Andreas Gogsch (44), Ingo Görke (40), Marko Große (43), Jens Eisenschmidt (43), Marcus Jeckel (36), Jens Ludwig (41), Sven Pistorius (34),
Teamcoach: Oldie Arndt Forberger (64).

Lassen Sie sich dieses Spektakel nicht entgehen (Einlass ab 17 Uhr). Es sind noch Karten erhältlich.

 

Siegel verlängert

Die Kindertagesstätte „Kolbenach-Stiftung“ in Heringen konnte in diesem Jahr auf Grund der erfüllten Kriterien das Qualitätssiegel "Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte" bis zum Jahr 2014 verlängern. Sie besitzt dieses Prädikat bereits seit 2007...


Im Vordergrund der Kriterien stand die Bewegungserziehung als eine grundsätzliche Zielsetzung der Kita. Voraussetzung dafür ist dabei die Qualifizierung des pädagogischen Personals zur Ausbildung zum Übungsleiter der 1. Lizenzstufe und die bewegungsfreundliche Gestaltung des Innen- und Außenbereiches, sowie die Spiel- und Sportgeräte für vielfältige Bewegungsangebote.

Ein weiterer, nicht unerheblicher Gesichtspunkt war die Kooperation der Kita mit einem Sportverein oder einer Schule sowie die Mitgliedschaft der Kinder in einem Sportverein. All diese Kriterien konnten durch die Kita „Kolbenach-Stiftung“ in Heringen im hohen Maße erfüllt werden.

Der Vorsitzende der Kreissportjugend Klaus Gorges übergab die Verlängerung des Qualitätssiegels an die Leiterin der Kindertagesstätte Frau Renate Hesse und ihren Mitarbeiterinnen unter strahlenden Augen der Kinder in ihrer Wirkungsstätte, dem Sportraum.
Klaus Gorges, Vorsitzender Kreissportjugend Nordhausen

 

Das besondere Projekt – Sandkastenauto

Für ungetrübten Spaß am Spiel und an der Bewegung benötigen Kinder Spielgeräte, die ihrem Bewegungsdrang entgegenkommen und die Phantasie anregen. Diese Erkenntnis regte Andreas Meyer vom Kreissportbund und Olaf Salomon vom Nordhäuser BBZ zu einer besonderen Initiative an...


Im Rahmen eines vom Jobcenter des Landkreises NDH geförderten generationenübergreifenden Projektes werden im BBZ seit Juli 2011 Spielgeräte aus Holz gefertigt, neben LKW- Modellen auch Schiffe und Eisenbahnen.
Heute war es wieder soweit: an weitere drei Kitas wurden durch Loni Grünwald (Linke), die zweite Beigeordnete des Landkreises übergeben. Die Kinder der Kindereinrichtungen Ida Vogeler (Uferstraße), am Lohmarkt und in Heringen waren begeistert und stürmten trotz der gegenwärtigen Wetterlage die Sandkastenautos.

So ist die Zusammenarbeit zwischen Landratsamt (Finanzen für Material und Sachkosten), KSB (Auszeichnung für bewegungsfreundliche Kita) und BBZ (verantwortlich für den Bau der Geräte) ein gelungenes Beispiel für integrative Arbeit zum Wohle unserer Kinder.

 

Aktionstag für Feuerwehr-Nachwuchs

Für 31 Mädchen und Jungen aus den Jugendfeuerwehren Nordhausen-Mitte, Sundhausen, Bielen, Petersdorf und Steinbrücken begann das Wochenende sportlich. In der Turnhalle in Nordhausen-Ost konnte der Feuerwehrnachwuchs bei einem Aktionstag seine Kräfte beim Kickern messen...

Viel Spaß gehabt Foto: René Willerbach

In Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund und der Berufsfeuerwehr wurde in der Turnhalle in Nordhausen-Ost der Aktionstag "Jugendfeuerwehr bewegt" organisiert und ein großer Kicker für lebende Spielfiguren aufgestellt, wo sich die Kinder austoben konnten. Dazu kam ein Parcours zur Bewegungsschulung, auf dem sich die Kinder wieder in Wettkämpfen messen konnten.

"In diesem Jahr traten nicht die einzelnen Jugendfeuerwehren gegeneinander an. Wir haben gemischte Mannschaften gebildet, damit sich die Kinder untereinander kennenlernen können und erfahren, dass Feuerwehrleute zusammenarbeiten", erklärte Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Wenke eine Besonderheit dieser Spiele.

Besonders viel Spaß machte es, gegen die Betreuer zu kicken. Das Spiel ging 3:3 unentschieden aus. In diesem Jahr gab es drei Aktionstage für die 89 sechs bis 16 jährigen, die in den sieben Jugendwehren Nordhausens aktiv sind. "Das sind 30 mehr als vor zwei Jahren, " zeigte sich René Willerbach von der Berufsfeuerwehr über diese Entwicklung erfreut." Im Moment kommen besonders viele sechs- bis zehnjährige zu den Jugendwehren, " ergänzte Jens Wenke.

"Besonders in den Ortsteilen ist das Interesse groß. Wir stehen auch nicht in Konkurrenz zu den Sportvereinen. Viele Kinder gehen zu beidem, "so René Willerbach aus Steinbrücken. Auch im nächsten Jahr soll es wieder solche Aktionstage und das beliebte Zeltlager für den Feuerwehrnachwuchs geben.

 


Kindertagesstätte in Werther erhält Zertifikat für Bewegungsfreundlichkeit

Das Qualitätssiegel "Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte" erhielt die Einrichtung "Abenteuerland" in Werther. Neben der Urkunde samt passendem Türschild gab es einen Gutschein über 200 Euro, eine Piraten-Spielkiste sowie T-Shirts. Die Kinder zeigten ein bewegungsfreundliches Programm.

------------------------ zum Original Bericht mit Fotos ---------------------------

 


 

Sportliches Abenteuerland

Großer Bahnhof heute in der Kindertagesstätte Abenteuerland in Werther. Die Kinder fühlen sich hier nicht nur sichtlich wohl, sie sind auch sportlich gut drauf. Und das wurde heute gewürdigt...


Durch die Initiative des Landessportbundes Thüringen mit der Thüringer Sportjugend, unterstützt durch eine Krankenkasse, die Unfallkasse Thüringen und das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur konnte das 100 Qualitätssiegel -Bewegungsfreundliche KIndertagesstätte - an die Kindertagesstätte Abenteuerland in Werther verliehen werden.
Bewegung zertifiziert Bewegung zertifiziert Bewegung zertifiziert
Alle Kriterienpunkte wurden von dem neunköpfigen Team mit ihren 64 kleinen Abenteurern erfüllt. Eine 100. Verleihung hat man nicht alle Tage, so dass mit viel Engagement und Spass die Feierstunde zu einem festlichen Höhepunkt für die geladenen Gäste wurde. MIt einem bewegten Programm und einem Fitnessbuffet bedankten sich die KInder mit ihren Erzieherinnen bei allen Beteiligten.

 

Ein sportliches Dankeschön

Zum Jahresende zieht die Kreissportjugend Nordhausen Bilanz über ihre Kinder- und Jugendarbeit. Und da konnte in den zurückliegenden elf Monaten so allerhand angeboten werden...


Bilanz gezogenHöhepunkt war zum Beispiel der Kindergartensporttag, an dem über 400 Kinder aus den Kitas des Landkreises und der Stadt Nordhausen teilnahmen. Im nächsten Jahr jährt sich dieser Sporttag zum 10. Mal. Zu diesem Ereignis ist die Thüringer Sozialministerin Heike Taubert eingeladen. Für die Schulkinder und Jugendlichen fanden auch in diesem Jahr wieder der Schul- und Vereinsporttag und die Kreisjugendspiele statt. Über 1500 Teilnehmer nahmen daran teil und kämpften um Medaillen in den verschiedensten Disziplinen. Die erzielten Ergebnisse sind auch ein Zeichen für die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportvereinen.

Ein Dank gilt aber vor allem dem Jugendamt des Landkreises Nordhausen, Frau Wagner und ihrer Abteilung, die uns als Kreissportjugend jederzeit unkompliziert zur Seite stand. Hilfreich war auch für uns, dass wir beratend im Jugendhilfeausschuss tätig sind. Immerhin sind wir als Kreissportjugend der größte Jugendverband im Landkreis Nordhausen.

Überall, wo Kinder und Jugendliche sich sportlich betätigen, helfen wir mit unserem Team- so auch, bei Kooperationen Kita- Schule- Sportverein, bei Spiel- Spaß- Sportfesten sowie in bewegungsfreundlichen Kindergärten.

Ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Kontakte zu Jugendlichen ist die jährliche Ausbildung zum Sporthelfer an den Regelschulen und Gymnasien des Landkreises und der Stadt Nordhausen, die in diesem Jahr am 16. November beginnt. Angesprochen werden damit 14-18 jährige, die motiviert sind, in Schulen, Sportvereinen und Kitas jugendgemäße Sportangebote zu unterstützen und sich gegebenenfalls später als Trainer zu qualifizieren.

Abschließend gilt dabei unser Dank den Jugendleitern in den Sportvereinen, ohne die unsere erfolgreiche Arbeit nicht möglich wäre.
Klaus Gorges, Vorsitzender Kreissportjugend Nordhausen

 

Spaß und Lernen mit Ampelinchen

Die Nordhäuser Kreisverkehrswacht Nordhausen führte heute mit dem Kreissportbund, dem DRK, der Polizei und der Feuerwehr einen Verkehrssicherheitstag in Bleicherode mit 140 Kindern durch. Die Kinder waren begeistert von den vielen Angeboten. Durch das Programm führte das Mascottchen der Landesverkehrswacht Thüringen, das Ampelinchen.


Im Rahmen des Programms "Kinder im Straßenverkehr" (KIS) informieren geschulte Moderatoren Erzieherinnen und Erzieher über neue pädagogische Ansätze und Methoden und unterstützen Einrichtungen bei der Planung verkehrspädagogischer Aktionen.

Im Fokus stehen die entwicklungsbedingten Verhaltensweisen von Vorschulkindern im Straßenverkehr und die Vorbereitung auf eine situations- und altersgerechten Verkehrserziehung. Die KiS-Moderatoren bieten neben praxisnahen Empfehlungen Anleitungen zur gezielten Bewegungs- und Wahrnehmungsförderung.

Dem Alter der Kinder entsprechend sind die Angebote konkret und praktisch ausgerichtet. Bewährt haben sich Verkehrssicherheitstage, bei deren Planung und Durchführung die KiS-Moderatoren den Erzieherinnen zur Seite stehen. Krönender Abschluss kann beispielsweise ein Verkehrssicherheitstag mit Spielen, Parcours und Vorführungen sein. Ansprechpartner für die Kindertageseinrichtungen sind die KiS-Moderatoren oder Mitarbeiter der örtlichen Verkehrswachten.

Dieter Köhler von der Kreisverkehrswacht Nordhausen bedankt sich ganz herzlich bei den Kindertagesstätten und bei den vielen fleißigen Helfern.

 

Unterricht mit Dago Leukefeld

In dieser zweiten Ferienwoche stand auf dem Parket der Nordhäuser Ballspielhalle kein geringerer als Ex Frauennationaltrainer Dago Leukefeld. Und der hatte sich prominente Unterstützung mitgebracht...


Martina Knytlova, sie spielt in der Deutschen Nationalmannschaft und ist eine der weltbesten Rechtsaußen, so Leukefeld. Er unterrichtete die 32 Kinder vom Nordhäuser SV im Alter von 11 bis 16 Jahren. In diesem Trainingscamp, bei dem sie sechs Trainingseinheiten absolvierten, war den Nachwuchshandballern der Spaß am Sport anzusehen.

Die Handballerinnen und Handballer hatten sich sehr auf diesen hohen Besuch gefreut. Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Am Montagmorgen um 9:00 Uhr ging es für die Kids des Nordhäuser SV mit einer kleinen Überraschung los. Sie bekamen das versprochene T-Shirt ausgehändigt, womit sie so früh noch nicht gerechnet hatten.

Mit den neuen T-Shirts und voller Vorfreude, dass man endlich los legen könne, ging es dann endlich los. In den ersten 15 Minuten ließ Dago Leukefeld die Nachwuchshandballer sich erstmal austoben. In einem von ihn und den Kindern erstellten Parkour, wollte er sehen was, sie koordinativ am Ball aber auch akrobatisch auf Matten, mit Medizinbällen und am Trampolin schon können. Und das was er da sah, hat im schon recht gut gefallen.

Mit diesen ersten Eindrücken ging es dann weiter zu einer von Dago Leukefeld höchstpersönlich entwickelten neuen Trainingsmethode, die er zum ersten mal überhaupt präsentierte. Die Kids benötigten dafür eine Flasche und einen Ball. Womit sie durch diverse Übungen ihr Ballgefühl verbessern sollten. Und was man sah, war einerseits sehr lustig anzuschauen, es hatte aber auch alles einen klaren Hintergedanken. Es bringt nichts, 5.000 Volt in jedem Oberarm zu haben, wenn die Glühbirne im Kopf nicht angeht, so Leukefeld.

Damit wollte er den Kids vermitteln, dass man nicht nur aus der Distanz, mit Kraft, aufs Tor werfen soll. Man braucht auch viel Ballgefühl bzw. Kontrolle, um seinen Gegner auch anderweitig auszuspielen zu können. Und dafür waren seine Flaschenspiele perfekt geeignet. Somit war die erste Trainingseinheit auch schon geschafft.

Nach 20 Minuten Pause ging es dann weiter. Nachdem Dago Leukefeld seine ersten Eindrücke den Kids geschildert hatte, die äußerst positiv ausfielen, ging es dann endlich ans lang erwartet Tore werfen. Aus allen möglichen Spielsituationen ließ er die Nachwuchshandballer werfen. Und als er sich das ganze Prozedere eine halbe Stunde ansah, Tipps aber auch Tricks verteilte, wurden die Campteilnehmer in vier Gruppen eingeteilt, wo sie sich in einem kleinen Spaßturnieren beweisen mussten. Wobei nicht der Sieger im Vordergrund stand, sondern der Spaß am Sport und den hatten die Nordhäuser reichlich. Dann hieß es 13 Uhr und mit den neuen Eindrücken ging es in den verdienten Feierabend.

Vor zwei Jahren war das Camp schon einmal in Nordhausen. Ich bin sehr überrascht über den Fortschritt den die Nachwuchshandballer vom Nordhäuser SV gemacht haben, sagte Leukefeld. Und wie das in allen Lebenssituationen so ist, mus man das Erlernte erstmal festigen. So ging es mit koordinativen Übungen wie am Vortag ob mit Ball, mit Flasche oder auch ohne diesen diversen Gegenständen weiter. Und eins sei gesagt, man erkannte einen klaren Fortschritt zum Vorherigen Tag. Nach der Pause ging es mit Wurf-und anderweitigen Übungen weiter.

Nachdem sie das auch geschafft hatten wollte Dago Leukefeld die Kids noch mal spielen sehen und dann hieß es schon wieder Feierabend. Mit etwas Muskelkater bei den ein oder anderen begann der letzten Trainingstag.

Für diesen Tag hatte sich Dago Leukefeld was ganz besonderes Überlegt. Er wollte an diesen letzten Tag den Kids die Finte (Täuschung) beibringen, die er auch damals zu seinen Trainerzeiten in der Frauennationalmannschaft seinen Spielerinnen beigebracht hatte, den Nachwuchshandballern beibringen. Und sagen wir mal so, nach dem sie diverse Vorübungen absolviert hatten, sah das bei den ein oder anderen gar nicht mal so schlecht aus. Im Zielspiel hätte Dago Leukefeld diese Finten zwar lieber noch etwas häufiger gesehen.

Aber im Großen und Ganzen war er mit den vergangenen Tagen sehr zufrieden. Und er bestätigte uns noch mal, dass er die Entscheidung weg vom Profihandball hin zum Nachwuchshandball in deren Vereine nicht bereut hat. Weil das was man im Kinder-und Jugendbereich zurückbekommt, bekommt man im Profihandball selten bis eigentlich nie zurück, so Leukefeld.

An dieser Stelle soll auch mal ein Dankeschön an Dago Leukefeld gesagt sein. Mit was für einer Hingabe und welcher Leidenschaft er die Kids unterrichtete war einfach bewundernswert. Deshalb noch mal Danke schön dafür. Und am Ende dieses Trainingscamp hörte man die Nachwuchshandballer und Handballerrinnen vom Nordhäuser SV nur eins sagen:“ Hoffentlich findet das Camp bald wieder statt…weil dass hat so ein spaß gemacht“!

 

Nur für Frauen!

Der Kreissportbund Nordhausen und dessen Frauenbeauftragte Wolfra Herbst freuen sich, in diesem Jahr einen ganz besonderen Höhepunkt ankündigen zu können. Eine der traditionsreichsten Veranstaltungen im Nordhäuser Sportkalender jährt sich 2011 zum zehnten Mal...

Frauensport-Tag

Der Aufruf richtet sich, wie jedes Jahr Anfang November, an alle Frauen und Mädchen die sich gern sportlich betätigen möchten, den Frauensporttag zu nutzen. Vor allem die Unentschlossenen und die, die bisher noch nicht so richtig zum Sport gefunden haben sind herzlich eingeladen, das Angebot für die ersten sportlichen Aktivitäten in Anspruch zu nehmen. Der 10. Frauensporttag findet am 2. November, in der Zeit von 18:00 – 22:00 Uhr in der Wiedigsburghalle und dem Badehaus in Nordhausen statt.

Mit einem vielfältigen Angebot an sportlichen Aktivitäten bietet der Frauensporttag verschiedene Möglichkeiten für individuelle und gemeinschaftliche sportliche Bewegung. Da Gesundheit, Fitness und Sport in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist es das Ziel des Kreissportbundes, die bestehenden Programme zu erhalten, zu verbessern und neue attraktive Angebote hinzuzufügen. So ist es gelungen, dieses Jahr zum wiederholten Mal, das Nordhäuser Badehaus für den Frauensporttag zu gewinnen. An diesem Tag können die Teilnehmerinnen am Frauensporttag, die Kurse AQUA-JOGGING und AQUA-AEROBIC kostenfrei nutzen.

Zum Start um 18:00 Uhr bieten die Mädels vom Sülzhayner Karnevalsverein einen Tanz zum warm werden an, bevor es dann um 18:30 richtig los geht. Der KSB Nordhausen konnte wieder viele namenhafte und kompetente Kursleiter gewinnen, die ihre Kenntnisse in ihren Spezialgebieten weitergeben wollen. So werden an diesem Abend Kurse in den Bereichen Zumba, Flexi-Bar, Folklore, Sh Bam, Selbstverteidigung, Rückenschule, Pilates, Qi Qong, Cheerleading, Karate Aerobic, Koordination und AROHA angeboten.

Die Verantwortlichen hoffen, mit diesem Angebot noch mehr Mädchen und Frauen aller Altersgruppen ansprechen und für sportliche Betätigungen begeistern zu können. Jede Frau, die Lust hat, sich einmal ungezwungen und dennoch unter fachlicher Anleitung sportlich zu betätigen ist herzlich eingeladen. Der Teilnehmerbeitrag, welcher an diesem Abend zu entrichten ist, beträgt 2 Euro. Es werden keine sportlichen Vorkenntnisse vorausgesetzt. Für Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle des Kreissportbundes (03631/984765) und Wolfra Herbst (0172/4032673) gern zur Verfügung.


 

Bürger in Arbeit

Bürgerarbeit und das Landesarbeitsprogramm haben sich bewährt – zum Beispiel wird die Arbeit der Bürger im Kreissportbund und im Park Hohenrode gefördert. Hier der Versuch einer Bilanz...


In das Förderprojekt des Landes integriert sind jene Menschen integriert, die langzeitarbeitslos und schwer vermittelbar sind. Von den 26 Bürgerarbeitern beim Kreissportbund sind 24 alleinerziehend. Die arbeiten in 21 Vereinen im Landkreis Nordhausen.

Von den 900 Euro plus 130 Euro Nebenkosten, die jeder Bürgerarbeiter erhält, entfallen für diese Bürger die Kosten der Unterkunft seitens des Landkreises. So entstehen zwar für den Landkreis rund 14.000 Euro Mehrkosten für die Eigenanteile, dafür gibt es Einsparungen in Höhe von mehr als 200.000 Euro beiden Kosten der Unterkunft.

Bürgerarbeit gibt es auch in Nordhausen mit dem Ziel, diese Menschen wieder in eine normale Arbeit zu bringen. Dieses Bundesprojekt nennt sich denn auch tatsächlich „Bürgerarbeit“. Die komplette Abarbeitung wurde in die Verantwortlichkeit der Lift gGmbH gelegt. Die aber will zum Beispiel vom Förderverein des Parks Hohenrode 50 Euro pro Teilnehmer, pro Monat. Fünf Frauen und Männer sind im Park beschäftigt und werden durch die Vereinsmitglieder betreut. Etwas mehr als 1.000 Euro erhalten die Bürgerarbeiter. Doch 50 Euro pro Person, pro Teilnehmer kann der Förderverein nicht aufbringen. Bei der Antragstellung wurde das vermutlich nicht beachtet. Das Geld soll der Landkreis bitteschön aufbringen

30.000 Euro können durch den Wegfall der Kosten der Unterkunft eingespart werden. Und so wird sich der Landkreis Nordhausen an der Förderung dieses Projekts beteiligen. 10 bis 15 Plätze sind für die Bürgerarbeit noch zu besetzen. Auch wirbt der Landrat dafür, weil mit diesem Projekt Menschen für einen gewissen Zeitraum in eine sinnvolle Beschäftigung gebracht werden können. Vorausgesetzt, dass für den Landkreis Nordhausen zumindest ein Nullsummenspiel herauskommt.


 

Abgetanzt

Zur dritten Aerobic-Nacht hatte heute der Kreissportbund in die Nordhäuser Wiedigsburghalle eingeladen. Und wieder waren zahlreiche Frauen und Mädchen gekommen, um sich von Jose Martinez etwas vorführen zu lassen.

Abgetanzt Abgetanzt Abgetanzt
Abgetanzt Abgetanzt Abgetanzt
Abgetanzt Abgetanzt Abgetanzt
Abgetanzt Abgetanzt Abgetanzt

 

Erlebnisreicher Seniorenwandertag

Nach nächtlichem Gewitter und Starkregen waren die Organisatoren des Wandertages sehr skeptisch, doch pünktlich zu Beginn der Wanderung kam die Sonne heraus und die 38 Wanderer konnten auf Regenschirme verzichten...


Gleich zu Beginn gab der Wanderführer Klaus Großmann eine Streckenänderung bekannt.. Die ursprüngliche Wanderroute war durch den nächtlichen Starkregen aufgeweicht, so dass kurzfristig eine neue Strecke ausgesucht wurde. So ging es vom Begegnungszentrum Nord über die Schöne Aussicht durch die Gumpe, Kuhberg, Stadtpark und den Rosengarten zurück zum Ausgangspunkt.
Gewandert Gewandert Gewandert
Im Stadtpark, am Hassestein, hatten die Vertreter des Kreissportbundes Nordhausen eine Obst und Getränketafel aufgebaut, die bei allen Teilnehmern guten Zuspruch fand. Der Wanderleiter konnte viel Wissenswertes über das Wandergebiet berichten. So erfuhren die Seniorenwanderer, dass in früherer Zeit die Gumpe das Nordhäuser Bergbaurevier war, in dem Stein- und Braunkohle und sogar Kupfer gefördert wurden.

Die Teilnehmer der Wanderung danken den Organisatoren und dem Wanderleiter für die gelungene Veranstaltung und freuen sich bereits auf den Wandertag im nächsten Jahr.
Reiner Berndt

 

Themen und Probleme

In der vergangenen Woche fand in der Geschäftsstelle des Kreissportbundes Nordhausen die erste Präsidiumssitzung nach der Sommerpause statt. Auf der Tagesordnung stand die Besprechung der aktuellen Themen und Probleme...


So berichtete der Präsident des KSB Nordhausen, Siegfried Janiszewski, von der Tagung des Nordhäuser Unternehmerverbandes. Er informierte das Präsidium über die Inhalte der Tagung und sprach über die Zusammenhänge für den Kreissportbund Nordhausen. Danach berichtete Wolfra Herbst über die Entwicklung der Vorbereitungen zur Nordhäuser Aerobic-Night. Sie konnte feststellen, dass die Organisation der Veranstaltung gut fortgeschritten ist, die Kontakte zu Mitwirkenden und Sponsoren gepflegt werden und die angestrebte kostendeckende Planung eingehalten werden kann. Auf Anfrage stellte sie die kostenintensiven Bestandteile der Veranstaltung im Einzelnen vor. Der Druck der Plakate und der Flyer für die Aerobic-Night ist in Auftrag gegeben und diese werden demnächst verteilt.

Wolfra Herbst möchte schon an dieser Stelle alle interessierten Sportlerinnen und Sportler aufrufen, zahlreich an diesem Höhepunkt des Freizeitsportes in Nordhausen teil zu nehmen. Die Aerobic-Night findet am 16. September 2011 in der Wiedigsburghalle Nordhausen statt. Beginn ist um 19.00 Uhr, die Teilnehmergebühr beträgt 15 Euro.

Der Seniorensportbeauftragte des Kreissportbundes Nordhausen, Rainer Berndt, berichtete über die Aktivitäten des Seniorensports der vergangenen Wochen. Er konnte herausstellen, dass trotz der Urlaubszeit, alle seine organisierten Veranstaltungen und Programme sehr gut angenommen wurden und das in jedem Monat mindestens ein Angebot für die Senioren unterbreitet wurde.

Für den kommenden Monat stellte er den Seniorenwandertag besonders heraus, der am 2. September stattfinden wird. Dieser steht unter der Leitung von Klaus Großmann, Treffpunkt ist hier das BGZ Nord um 09:30 Uhr, gestartet wird in der Windlücke.

Auch die Nordhäuser Sportjugend wird nächste Woche ihre Arbeit nach den Sommerferien wieder aufnehmen. Das erste Thema wird die Auswertung der Kreisjugendspiele sein, welche am Wochenende mit den Veranstaltungen im Triathlon und Boxen zu Ende gehen.

Der Kreissportbund Nordhausen möchte an dieser Stelle noch einmal auf die am 24.09.-25.09.2011 stattfindende Sporthelferausbildung hinweisen und zur regen Beteiligung aufrufen. Die Ausschreibung zu dieser Ausbildung finden alle Interessierten auf der Homepage des KSB Nordhausen: www.ksb-nordhausen.de. Die Anmeldung kann noch bis zum 23.09.2011 erfolgen und es sind noch freie Plätze zu belegen.

 

 

"Spiele ohne Grenzen" am Kiesteich

Aufgrund des großen Erfolges im vergangenen Jahr, veranstalten die BSG Altstadt 05 Nordhausen und der Kreissportbund in Zusammenarbeit dem Förderverein „Sport im Landkreis“ und dem Nordhäuser Badehaus am Bielener Kiesgewässer nunmehr die 2. Auflage der „Nordhäuser Spiele ohne Grenzen der Sportvereine“. Hier die ersten Einzelheiten...


Angelehnt an die Erste Veranstaltung im Vorjahr erwarten uns am 26.08.2011 in der Zeit von 18.00 Uhr – 23.00 Uhr spannende Wettkämpfe wie Fassrollen, Fasstragen, Tauziehen, „Rudern“, Sägen und eine Überraschungsdisziplin. Mannschaften können mit 6 + x Frauen oder Männern gebildet werden.

Die Veranstalter laden recht herzlich dazu ein, aktiv und passiv an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Gleichzeitig wird auch interessierten Vereinen die Möglichkeit geboten, sich vor Ort an diesem Tag zu präsentieren und das Programm mitzugestalten, indem der jeweilige Verein eine Mannschaft stellt.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Sportfreund Uwe Joch Tel: 03631 602241, Fax: 03631 602242 oder per Mail uwe.joch@tankstelle.de Anmeldeschluss ist der 20.08.2011! Für die drei Siegermannschaften stehen auch in diesem Jahr wieder sehr attraktive Preise bereit.

Mann und Frau dürfen gespannt sein, es lohnt sich für die Siegermannschaften. Im Anschluss an die Siegerehrung steigt dann, so der "Wettergott" will, eine zünftige Strandparty. Für das leibliche Wohl ist auch in diesem Jahr gesorgt. Die Veranstalter freuen sich auf einen spannenden und unterhaltsamen Abend.

 

Licht und Schatten

Anfang dieses Monats hatte der Nordhäuser Kreissportbund (KSB)zu seiner Jahreshauptversammlung eingeladen. Eine Zusammenfassung dieser Veranstaltung wie immer mit einem sportlichen Klick...


Der Präsident des KSB, Siegfried Janiszewski, zog in seinem Bericht Bilanz über das Sportjahr 2010. Er konnte feststellen, dass der Sport in den Vereinen und Förderverbänden eine wichtige Rolle im Leben unserer Menschen des Landkreises Nordhausen einnimmt und sich weiter positiv entwickelt hat. Besonders deutlich wird diese Entwicklung im Boxen. Die Staffel des NSV boxt in der 2. Bundesliga und belegt dort den 2. Platz, die Handballmannschaft der Männer des NSV stieg in die Thüringenliga auf, ebenso die Damen des SVC im Volleyball.

Aber auch zahlreiche Einzelsportler vertraten die Stadt und den Landkreis Nordhausen überaus würdig und errangen Titel und gute Platzierungen bei Landesmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften und darüber hinaus. Hier wurden beispielgebend erwähnt, M. Konschak (Triathlon), Th. Biedermann (LA Senioren), Fr. Pelny (Kampfsport) und S. Mattke (LA).

Die vielen Seiten der positiven Entwicklungen können über Probleme nicht hinwegtäuschen. Die Popularität der Sportart Fußball ist ungebrochen. In rund einem Drittel unserer Vereine ist sie die dominierende Sportart. Trotzdem musste ein Rückgang der Mitgliederzahlen verzeichnet werden. Hier sollte gemeinsam beraten werden, wie man diesen Trend verhindern kann.

Breiten Raun im Bericht nahmen die durchführten Werterhaltungsmaßnahmen an den Sportanlagen durch unsere Sportler, ehrenamtlichen Helfern und der Maßnahmen aus dem 2. Arbeitsmarkt ein. Janiszewski konnte mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: 2600 Sportler leisteten 33000 Stunden, was einem Wert von 330.000 Euro entspricht.

Das bedeutet, unsere Mitglieder warten nicht nur auf finanzielle Unterstützung der Gemeinde, Städte und des Landratsamtes, sondern sind bereit ihren Beitrag zu leisten. Positive Erwähnung fand die Entwicklung im Frauen – und Seniorensport. Hier wurde durch breit geförderte Angebote das Interesse dieser Gruppen geweckt und führte zu einem größer werdenden Zuspruch.

Zahlreiche Traditionsveranstaltungen liegen ebenfalls „im Trend“ und sind Anlass zum regelmäßigen Sporttreiben. Insbesondere wären hier zu nennen die Kreisjugendspiele, der Albert-Kuntz-Sparkassenlauf, die Turngala, der Kugelstoß-Indoor und der Scheunenhoftriathlon.

Als wichtigste Aufgabenstelllung in der nächsten Zeit muss die verstärkte Gewinnung von Mitgliedern, insbesondere von Kinder und Jugendlichen im Altersbereich von 7 – 14 Jahren sein.

Zum Schluss seiner Ausführungen dankte der Präsident allen ehrenamtlichen Helfern, Kampfrichter, Trainern und Übungsleitern die in den Vereinen eine kontinuierliche Arbeit leisten und dafür sorgen, dass der Sport für viele Menschen unseres Kreises „die schönste Nebensache der Welt“ sein und bleiben kann.

Im Rahmen der Aussprache über den Bericht des Präsidenten und der weitern Aufgaben, meldete sich auch der Vorsitzende der Kreissportjugend zu Wort. Alle Anwesenden waren beeindruckt von dem, was er zu berichten hatte. Hier nur stichpunktartig einige Schwerpunkte der geleisteten Arbeit der Sportjugend: Im Projekt Kita – SV, Schule – SV werden wöchentlich 1880 Kinder und jugendliche sportlich betreut. In 17 Sportarten führte die Sportjugend für 1556 Kinder und Jugendliche die Kreisjugendspiele durch.

Der Grundschulsporttag, sowie zahlreiche Spiel -, Spaß -, Sportfeste und Wochenendfreizeiten in vielen Vereinen der Stadt und des Landkreis Nordhausen gehören mit in diese insgesamt positive Bilanz.

Dem einzigen Beschluss, die Beinhaltung des Beitrages von einem Euro Euro pro Mitglied für die Vereinsbetreuung durch den KSB, wurde von den Delegierten vollständig zugestimmt.

 

Schwimmen in der Schule

Schwimmunterricht in der Schule unerlässlich
Pünktlich zum Ferienstart stellt sich für viele Eltern die Frage, wie sicher ihre Kinder schwimmen können. Denn gerade im Urlaub baden Kinder nicht nur in Schwimmbädern, sondern auch in Seen oder im Meer, was Schwimmer auch auf die Probe stellen kann.

Schulschwimmen

„Leider überschätzen zahlreiche Eltern die schwimmerischen Fertigkeiten ihrer Kinder“, meint Werner Hütcher, Koordinator des Schwimmunterrichts in Thüringer Schulen. „Der Erwerb des Seepferdchens kann lebensrettend sein, bedeutet jedoch nicht, dass die Kinder sich damit sicher im Wasser bewegen können.

Nach dem Abschluss der Schwimmausbildung in der Thüringer Grundschule gelten Kinder erst dann als sichere Schwimmer, wenn sie mindestens 15 Minuten ausdauernd schwimmen können.“ Aus diesem Grund
sollten Eltern ihre Kinder auch nicht allein baden lassen: „Eltern sollten ihre Kinder beim Schwimmen immer im Auge behalten, egal ob im Schwimmbad, am Gartenpool oder Meer. Schwimmhilfen bei Kleinkindern ersetzen nicht die Fürsorge- und Aufsichtspflicht der Eltern.“

Jährlich ertrinken in Deutschland immer noch bis zu 400 Menschen. Trotz sinkender Zahlen bei den tödlichen Badeunfällen in den letzten Jahren bleiben die Risiken am Wasser hoch, besonders bei Kindern und älteren Menschen. Wie wichtig gerade in diesem Zusammenhang der Schwimmunterricht in der Schule ist, insbesondere in der Grundschule, weiß Werner Hütcher und beschreibt es als einen der „sensibelsten Bereiche des Thüringer Sportunterrichts“: „Wie kaum eine andere Sportart bietet das Schwimmen neben der Sicherheit im Wasser ein enormes gesundheitsförderndes und freudbetonten Potential“, so der Schulschwimmkoordinator.

Das Thüringer Kultusministerium hat 2008 ein
deutschlandweit einmaliges Projekt gestartet. In jedem Schulamtsbereich ist ein Schulschwimmkoordinator für alle Fragen Schwimmunterrichts verantwortlich und hält die Sportlehrer gemeinsam mit den Sport-Fachberatern fit. „Thüringen hat strenge Zugangsbedingungen für die
Lehrkräfte, die den Schwimmunterricht erteilen dürfen. Diese müssen Sportlehrer und ausgebildete Rettungsschwimmer sein sowie sich regelmäßigen Fortbildungen stellen. Ein Sportlehrer darf maximal 15 Kinder gleichzeitig unterrichten“, erläutert Werner Hütcher.

Die Weiterbildungen erfolgen mit Unterstützung des Thüringer Institutes für Lehrerfortbildung, der Unfallkasse Thüringen und den Partnern von der DLRG und Wasserwacht Thüringen. Der Einsatz der Schulschwimmkoordinatoren zeigt erste Erfolge. Während im Schuljahr 2006/07 nur 75 Prozent der Thüringer Kinder am Ende der 4. Klasse 15 Minuten ausdauernd schwimmen konnten, waren es nach dem Schuljahr 2009/10 schon 78 Prozent. „Das ist ein positives Resultat, jedoch kein Grund zur Zufriedenheit“, meint Werner Hütcher. „Faktisch jedes fünfte Kind kann nicht sicher schwimmen. Fast fünf Prozent der knapp 17.000 Thüringer Kinder, die am Schwimmunterricht teilgenommen haben, schafften es nicht, 25 Meter zu schwimmen. Diese Kinder zu fördern, ist eine zentrale Aufgabe. Dazu gehört es, spezielle Förderangeboten zu schaffen.“

Der größte Erfolg in Thüringen ist aus Sicht Werner
Hütchers zweifelsfrei, dass der obligatorische Schwimmunterricht flächendeckend abgesichert wird. In
diesem Zusammenhang fordert er als der Schulschwimmkoordinator des Landes Thüringen den Erhalt von Bädern. Mit der Zusammenlegung der Staatlichen Schulämter ist die Installation eines flächendeckenden Referentensystems für das Schulschwimmen vorgesehen. Erst vor wenigen Monaten
haben elf Schwimmlehrer aus ganz Thüringen einen ersten Schritt dafür getan, indem sie einen Lehrschein – Retten der DLRG erworben haben. „Die Anstrengungen müssen fortgesetzt werden, damit Thüringen vielleicht in einigen Jahren als Land der ‚sicheren Schwimmer’ bezeichnet werden darf“, ist sich Werner Hütcher sicher

 

Dank an Förderer

Wenn es um unterstützendes Geld für Vereine in der Nordhäuser Region geht, dann ist die Kreissparkasse eine gute Adresse. Heute wurde dem regionalen Kreditinstitut für sein Engagement ein Dankeschön ausgesprochen...

Der Erste
Von links: Störmer, Asche, Seeber

Das „Danke“ kam vom Nordhäuser Kreissportbund (KSB) in Form einer Ehrentafel, laut der sich die Kreissparkasse Nordhausen ab heute offiziell „Förderer des Sports im Landkreis Nordhausen“ nennen darf. Siegfried Janiszewski, der Präsident des Kreissportbundes, bedankte sich ganz herzlich für die Unterstützung, die es seit mehr als zwei Jahrzehnten für Vereine aller Größenordnungen im Landkreis gibt.

Die Ehrentafel ist auch Ausdruck einer neuen Marketingstrategie des Kreissportbundes, die ihren Ausgangspunkt in der Festveranstaltung zum 20. Jahrestag des Kreissportbundes im vergangenen Jahr nahm. Fest steht, die Zusammenarbeit zwischen dem KSB und der Kreissparkasse aber auch mit anderen Sponsoren soll neue Wege gehen, bei der natürlich auf das Vergangene zurückgegriffen werden kann. Es soll verschiedene Formen des Sponsorings geben, Kategorien werden eingeführt. „Auch die Fünf-Euro-Spende ist ein Sponsoring, für das wir dankbar sind“, bemerkte Gerd Störmer als Vizepräsident des KSB.

Sparkassenvorstand Wolfgang Asche betonte, dass vor allem der Breiten- und insbesondere der Nachwuchssport unterstützt werde. Das sei insgesamt Ausdruck einer sozialen Kompetenz, die der Region zugute kommt. Weiterhin engagiere sich die Kreissparkasse im Schulsport. Die Unterstützung für den regionalen Sport kommt auch über die Sparkassenstiftung zum Ausdruck, deren Gremien jüngst einen fünfstelligen Betrag für ein Schulschwimmprojekt beschlossen haben.

Die Kreissparkasse ist der erste Exklusiv-Partner der Sportler im Landkreis Nordhausen. Wolfgang Asche und sein Vorstandskollege Thomas Seeber wünschen sich, dass es noch viele andere Unternehmen geben solle, die sich dem Handeln der Kreissparkasse anschließen. Letztlich sei die Unterstützung für Sportler, insbesondere für Kinder und Jugendliche, ein wesentlicher Faktor für eine funktionierende soziale Arbeit. In einer Zahl ausgedrückt: Im vergangenen Jahr flossen mehr als 140.000 Euro in die direkte sportliche Vereinsarbeit.

 

Sport in Aktion

Die Sportjugend des Kreissportbundes Nordhausen organisierte in diesem Monat für die Schulen in Bleicherode und Heringen einen Aktionssporttag. Unterstützung fanden die Verantwortlichen bei Verwaltungen und Vereinen sowie der Kreisverkehrswacht...

Sport in Aktion

Die vielfältigen Bewegungsangebote wurden von den Schülern begeistert genutzt. Ebenfalls wurde an den Schulen die Sporthelferausbildung realisiert, welche durch den Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordhausen e.V., Andreas Meyer durchgeführt wurde. Große Unterstützung gab es dafür von Auto-Tuning-Lier GmbH, ohne diese wäre eine erfolgreiche Ausbildung nicht möglich gewesen. Dafür ebenfalls vielen Dank an Herrn Lier.

Getreu der Tatsache, dass organisierter Sport ohne qualifizierte Übungsleiter, Trainer und Vereinsmanager unmöglich ist, wurde hier ein Grundstein für die Entwicklung auf diesem Gebiet gelegt. So belegten in Bleicherode 25 Teilnehmer der Regelschule, 23 Teilnehmer des Schillergymnasiums und in Heringen 22 Teilnehmer der Regelschule "Geschwister Scholl" diese Kurse.

Für die jungen Leute zwischen 14 und 18 Jahren ist diese die entscheidene Vorstufenqualifikation um unterstützende Tätigkeiten im Trainings- und Wettkampfbetrieb leisten zu können. Die Vereine und Schulen müssen die Bereitschaft, sich einer Sporthelferausbildung zu stellen, für die jungen Leute attraktiv und helfend begleiten.

Dabei sind Angebote mit klar eingegrenzten Aufgaben bei der Planung und Durchführung von Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten in Kita`s, Schulen und Sportvereinen ein probates Mittel. Alle die im Sport Verantwortung tragen, hoffen sehr, dass sich von den Teilnehmern dieser Sporthelferausbildung möglichst viele zu qualifizierten Übungsleitern, Trainern und Kampfrichtern für den organisierten Sport entwickeln.

 

„Arreelinis“ sicher im Straßenverkehr

In diesem Monat veranstaltete die Grundschule Niedersachswerfen mit ihren über 100 „Arreelinis“ mittlerweile schon zum 10. Mal den alljährlichen Verkehrsprojekttag. Mit dabei waren Verkehrswacht, Polizeiinspektion, Feuerwehr, JRK, das AnGel-Projekt vom Horizont-Verein sowie des Kreissportbundes...


Eingeladen waren außerdem Gäste aus ansässigen Unternehmen wie zum Beispiel Fahrrad – Illhardt oder Optiker Weitblick aus Niedersachswerfen, die zum Gelingen unseres Projektes beitrugen. Gemeinsam mit ehemaligen Lehrern, dem Pädagogenteam der Grundschule und vielen Eltern stand das Motto „Sicher im Straßenverkehr“ im Vordergrund.
Sicherheit braucht Köpfchen Sicherheit braucht Köpfchen Sicherheit braucht Köpfchen
Eröffnet wurde der Tag vom Landrat und Schirmherren der Veranstaltung Herrn Joachim Claus. Er wünschte in seiner Ansprache allen Beteiligten viel Freude und besonders den Viertklässlern eine unfallfreie Fahrt im Straßenverkehr. Diese konnten ihr Wissen an 9 unterschiedlichen Stationen auf einer Fahrradstrecke durch ihren Heimatort bis hin zum Ortseingang nach Ilfeld unter Beweis stellen. In kleinen Gruppen radelten sie knapp 2 Stunden durch die Umgebung und wurden dabei mit Argusaugen von der Polizei bewacht und fleißigen Helfern an den einzelnen Stationen bewertet.

Aber auch die jüngeren Schüler und sogar die Kindergartenkinder hatten kaum Zeit zu verschnaufen. An insgesamt 10 Stationen galt es, Geschick, Mut und Ausdauer, aber auch Wissen rund um den Straßenverkehr zu beweisen. Die Kinder konnten mit unterschiedlichsten Fahrzeugen einen Parcours absolvieren, auf einem Fahrradsimulator ihre Reaktionsgeschwindigkeit messen lassen, bei einem Wissenstest Fragen beantworten, die Sinne schärfen und testen sowie spielerisch Kenntnisse zu Verkehrsregeln und Verkehrszeichen vertiefen.

Ein besonderes Highlight bot Frau Meier-Osterland vom JRK. Sie schminkte die Kinder so, dass man glauben konnte, sie hätten sich schwerwiegende Verletzungen wie Armbrüche, Abschürfungen oder Schnittwunden zugezogen, welche im Anschluss sachgerecht verbunden wurden. Einen runden Abschluss nach einem ereignisreichen Tag, an dem auch der „Wettergott“ auf unserer Seite stand, bildete ein gemeinsames Grillfest auf dem Gelände der Schule. Vielen Dank an alle Helfer!
Karin Sommer, Schulleiterin

 

Kreisjugendspiele

Heute fanden in Bleicherode die Kreisjungendspiele im Judo statt. Insgesamt 42 Kinder und Jugendliche aus Heringen, Heiligenstadt und Nordhausen folgten der Einladung.


Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl wurden in den einzelnen Altersklassen in gemischten Gruppen gekämpft. So hatten die Jungs es nicht so leicht, wie sie dachten und die Mädchen eine größere Herausforderung. Alle Teilnehmer zeigten hervorragende Kämpfe, wobei die Altersklasse U 9 den älteren Gruppen in nichts nachstand.

Der Kreissportbund besuchte die Kreisjugendspiele rechtzeitig zur Siegerehrung. So konnte Klaus Gorges, der Jugendwart des Kreissportbundes den stolzen Teilnehmern ihre Medaillen überreichen.

 

Fördervereine fördern

Drei Jahre dauerte die Gründungsphase eines Vereins, der jetzt das erste Mal an die Öffentlichkeit gegangen ist. Hilfebedürftigen Kinder und Jugendlichen soll schnell und vor allem unbürokratisch geholfen werden...



Sieben Menschen sind notwendig, um einen Verein zu gründen, der sich Sozialfonds Nordhausen nennt. Sieben Personen sind es bislang, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, die Spenden sammeln, selbst spenden. Vorrangig sind die Spenden anderer willkommen, zum Beispiel von der Nordhäuser Kreissparkasse. Jedes Mitglied des Vereins zahlt jedoch regelmäßig einen Betrag in die Kasse.

Mit dem Geld soll direkt geholfen werden, sagte Hans-Georg Müller, der Sprecher des Vereins, dem darüber hinaus unter anderen Joachim Claus, Erich Etzrodt, René Kübler, Antonius Pille, Andreas Weigel oder Andreas Meyer angehören. Direkt helfen, das heißt, es sollen Kinder unterstützt werden, die wirklich Hilfe brauchen. Es sei quasi ein Verein, der Fördervereine von Schulen oder Kindertagesstätten, aber auch Sportvereine unterstützen will. Dort wisse man ganz genau, wer auf Hilfe angewiesen ist. Weitere Mitglieder sollen nicht aufgenommen werden, aber es wird eine Fördermitgliedschaft geben, die Kreissparkasse ist eine solche bereits eingegangen.

Heute wurden in der Kreissparkasse die ersten Spenden übergeben. Freuen konnten sich zwei Fördervereine von Schulen in Ellrich (Grundschule/500 Euro) und der Käthe-Kollwitz-Schule (Grundschule und Regelschule/1.000 Euro) sowie zwei Sportvereine. Das sind der SV National Auleben (250 Euro) und der SV Bielen (250 Euro). Die Vertreter der Vereine bedankten sich sehr emotional für die unerwartete Zuwendung.

 

Eine Chance für Jugendliche

Mitarbeiter des Theaters Nordhausen, von studio 44 und Sponsoren informierten heute Vormittag über das Musical „Alice im Wunderland“. Mit dem Projekt werden sozial benachteiligte Kinder und Jugendlich gefördert, die seit Februar an dem Stück arbeiten. Aus dem Theater berichtet Tobias Wendehost...

Projekt in der Endphase

Alles begann mit der Idee, ein Kindermusical aufzuführen, bei dem sich Jugendliche engagieren können, die sonst wenig mit Theateraufführungen zu tun haben. „Eine befreundete Lehrerin sprach mich an und gab mir den Denkanstoß, doch mal ein solches Projekt auf die Bein zu stellen“, so Bianca Sue Henne vom Jungen Theater Nordhausen. „Danach mussten wir allerdings erst mal die Finanzierung klären und bewarben uns für ein Sponsoring durch die Veranstalter vom Tag der Legenden.“

Die Organisatoren rund um Axel Heck und Frank Kirchhoff standen der Idee von Anfang an aufgeschlossen gegenüber. „Uns hat das Projekt gefallen. Wir wollten etwas unterstützen, das nachhaltig die Kinder fördert und zu besseren Leistungen animiert“, beschreiben die beiden Unternehmer ihr Engagement. Der „Tag der Legenden“, bei dem ehemalige Bundesligastars und ostdeutsche Fußballlegenden für den guten Zweck kickten, war schließlich ein voller Erfolg.

„Aus diesem Grund wollen wir auch dieses Jahr am 27. Dezember die vierte Auflage des Fußballturniers organisieren. Gemeinnützige Organisationen können sich für eine Förderung bewerben“, so Axel Heck. Bei dem diesjährig gesponserten Projekt „Alice im Wunderland“ legen sich 20 Jugendliche tänzerisch, musikalisch und schauspielerisch ins Zeug, um den Zuschauern am 28. und 29. Juni ein unterhaltsames Programm zu liefern. Lars Tietje, Intendant des Theaters, ist von dem Kindermusical auch begeistert.

„Schließlich werden dabei Kinder und Jugendliche gefördert, die sonst nicht an solchen Projekten teilnehmen können. Das dabei Schauspiel, Tanz und Zirkuselemente unter einem Hut vereint werden, ist für die Entwicklung der Beteiligten doch eine tolle Sache.“ Neben den Erlösen des Fußballturniers, wurde das Projekt mit Geldern des Landes und der Stadt finanziell unterstützt. Zudem engagierte sich der Verein Studio 44 mit einer Spende als Projektträger und soziokultureller Partner vor Ort..

Seit Februar trainierten die Jungschauspieler im Alter zwischen 8 und 14 Jahren hart für den großen Auftritt. Neben Bianca Sue Henne, engagierten sich Daniela Zinner und die Zirkuspädagogin Steffi Böttcher vor allem ehrenamtlich an dem Kindermusical. In einzelnen Gruppen wurden die Jugendlichen in den Bereichen Artistik, Tanz und Gesang vorbereitet. In den verbleibenden zwei Wochen sollen nun die einzelnen Elemente zusammengeführt werden. Drei große Proben auf der Bühne des Theaters stehen also noch bevor.

Die Beteiligten hoffen auf eine positive Resonanz beim Publikum. „Die Jungen und Mädchen haben hart auf die Premiere hingearbeitet. Viele aus der Gruppe haben sogar das Potential, nach Beendigung des Projektes weiterhin ihr Talent im Jungen Theater zu beweisen“, betont Bianca Sue Henne abschließend. Der größte Erfolg wäre damit am Ende erreicht: Die Jungschauspieler nachhaltig für Tanz, Zirkus und Schauspielkunst begeistert zu haben und an derartige Projekte zu binden.

Zu den Premieren am 28. und 29.Juni jeweils um 19:30 Uhr ist jeder interessierte Besucher herzlich eingeladen. Erwachsene zahlen 10 Euro und Kinder 5 Euro für eine Eintrittskarte.

 

Sport frei in Bleicherode

Morgen wird der Bürgermeister von Bleicherode, Frank Rostek, in Verbindung mit dem Kreissportbund und zahlreichen Sportvereinen der Stadt und Region Bleicherode zum Sportaktionstag auf. Was da geboten wird, das hat die nnz erfahren...


Bei diesem haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich das vielfältige, örtliche Repertoire der regionalen Sportvereine anzusehen und an einer Vielzahl von Aktionen rund um das Sportgelände am Friedrich-Schiller-Gymnasium teilzunehmen. Gemeinsam mit den Übungsleitern, den Verantwortlichen der Schulen und Kindertagesstätten können sich die Kinder von 8.30 Uhr bis 15.00 Uhr den mannigfaltigsten sportlichen Voraussetzungen stellen.

Unterstützt wird der Aktionstag durch die Verkehrswacht Nordhausen, Dieter Köhler und der Generalie – Versicherung, Jens Niesergesäß. Des Weiteren wird für die höheren Altersstufen eine Sporthelferausbildung als Grundlage für die Lizenz als Sporthelfer angeboten. Highlight wird das ab 13.15 Uhr stattfindende Handballtraining mit dem ehemaligen Handballbundesligatrainer und dem Ex-Damen-Handballnationaltrainer, Dago Leukefeld, mit den Schülern der Klassenstufe 10 und 11 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums sein.

Für das leibliche Wohl während des Sportaktionstages in Bleicherode ist selbstverständlich gesorgt. Zu den Sportaktionsangeboten zählen u. a. Boxen, Fußball, Turnen, Handball, Leichtathletik, Volleyball, Tischtennis, Judo, Karate. A, Sumo, Angebote der Verkehrswacht und vieles mehr.

 

Südharzer Knirpse üben Verhalten im Straßenverkehr

Ein Aktionstag für Vorschulkinder wurde am Mittwoch im und um das Nordhäuser Theater herum veranstaltet. Rund 500 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Landkreis nahmen an den Aktionen teil.
Nordhausen. Clown Hajo hat verschlafen und soll noch pünktlich zur Schule kommen. Er hat aber gar keine Ahnung von den Verkehrsregeln und kennt nicht mal die Farben. Wie soll er sich dann richtig an einer Ampel verhalten? Gemeinsam mit vielen Mädchen und Jungen musste er es lernen. Lea, Lara und die anderen zukünftigen Schulkinder vom Kindergarten "Domino" waren gestern trotz des Regenwetters auf den Theaterplatz gekommen, um am Aktionstag "Sicherheit braucht Köpfchen" teilzunehmen.  Beim Laufradrennen bewiesen die beiden Mädchen Geschicklichkeit. Rund 500 Mädchen und Jungen aus 50 Kindereinrichtungen der Stadt und des Landkreises wollten das lustige Theaterstück mit Clown Hajo sehen und die vielen Spielangebote ausprobieren. Man konnte am Knax-Glücksrad drehen und unter anderem nützliche Reflexionsanhänger für den Ranzen gewinnen. Die Kreisverkehrswacht war am Start mit dem Fahrradsimulator. "Der hat mir am besten gefallen", meinte Luca. Maskottchen "Ampelinchen" zeigte den Kindern das richtige Verhalten als Fußgänger.
Die Polizei brachte den Fahrradparcours der Jugendverkehrsschule mit, der ständig umlagert war. Der Kreissportbund, der Kinderkeller "Katzmaus" und die Falken sorgten für Bewegungsspiele und die Verpflegung. Die Nordhäuser Kreissparkasse engagiert sich seit fünf Jahren für diese Veranstaltung, denn sie stößt immer wieder auf große Resonanz bei Erziehern und Eltern. Hauptsponsor ist die Sparkassenfinanzgruppe Hessen-Thüringen. Entwickelt wurde das Projekt von Pädagogen, Künstlern und Verkehrserziehern gemeinsam, um Schulanfängern die wichtigsten Regeln für einen sicheren Schulweg als Fußgänger und Radfahrer zu vermitteln. Da das praxisnah und kindgerecht passiert, haben die Vorschulkinder eine Menge Spaß dabei. Dann stört auch kein Regenwetter. Jedes Kind, das am gestrigen Aktionstag "Sicherheit braucht Köpfchen" teilnahm, erhielt zur Erinnerung eine Urkunde und eine Medaille. Die meisten waren darauf mächtig stolz.

 

Kornmarkt verwandelte sich in Spielemeile

  • Hossan versuchte sich beim Kistenklettern am Stand des Teams Mobilé. Foto: Martin Wiethoff Hossan versuchte sich beim Kistenklettern am Stand des Teams Mobilé. Foto: Martin Wiethoff
Pünktlich zum Kindertag hatte sich der Parkplatz der Nordhäuser Kreissparkasse am Kornmarkt wieder in ein Spiele-Paradies verwandelt. Das Nordhäuser Geldhaus hatte die Kleinsten zum sommerlichen Knax-Fest eingeladen.
Nordhausen. Viele Überraschungen warteten auf die Kinder. Der Parkplatz der Sparkasse hatte sich in eine Spiellandschaft mit Rutsche, Hüpfburgen, Schmink- und Bastelständen und vielem mehr verwandelt. Das Team "Mobilé", die Falken und der Kreissportbund trugen ebenfalls zum Gelingen des Festes bei. Die ganz Mutigen konnten sich beim Kistenstapeln ausprobieren. Am Stand der Falken verwandelten sich bunte Plastekisten auf einer speziellen Rollenrutsche in rasante Gefährte.

 

Man war sich einig!

Sozial- und Sportministerin Frau Heike Taubert im Gespräch mit Landtagsabgeordneten Herrn Egon Primas und Andreas Meyer, der mit der Kreissportjugend Nordhausen am vergangenen Samstag vor dem Rathaus in Nordhausen an der Veranstaltung „ Nordhausen ist bunt“ teilnahm.
Mit ihrem Auftritt positionierten sich der Kreissportbund und die Kreissportjugend Nordhausen gegen rechtes Gedankengut.

 

Unterstützung für sportliche Kinder

Die Plasma Service Europe GmbH in der Nordhäuser Rautenstraße unterstützt die Jugendarbeit im Kreissportbund Nordhausen. Wie diese Unterstützung aussieht, das hat die nnz erfahren...

Sportliche Unterstützung

Die Leiterin des Zentrum Nordhausen, Aileen Borack, und der Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordhausen, Andreas Meyer, unterzeichneten vergangene Woche eine entsprechende Vereinbarung. Frau Borack zeigte sich beeindruckt von der Jugendarbeit in den Sportvereinen. Insbesondere werden die Projekte im Kindergartenbereich unterstützt.

„Wir freuen uns einen Beitrag leisten zu können und tun dies sehr gern“, so die Zentrumsleiterin. „Es ist uns einen besondere Freude einen weiteren Partner in der Erfüllung unserer so wichtigen, gesellschaftlichen Arbeit gefunden zu haben. Letztlich zählt das was bei den Kindern ankommt“, sagte Andreas Meyer.

 

Bunter Engerlinge

Am Samstag (4. Juni) findet auf dem Rathausplatz von 11 bis 22 Uhr der Aktionstag „Nordhausen ist bunt“ statt. Neben Reden und viel Programm wird es am Abend auch eine geballte Ladung Blues geben...


„Mit dieser Veranstaltung wollen wir ein friedliches Zeichen für Toleranz, Demokratie und Vielfalt setzen“, sagte jetzt Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), der um 11 Uhr gemeinsam mit Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) die Veranstaltung eröffnen wird.

Ein vielfältiges und buntes Bühnenprogramm, das – verteilt über den Tag durch verschiedene Redebeiträge von Vertretern verschiedener Parteien und politischer Gremien umrahmt wird – steht ganz im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ab 11:30 Uhr gibt es Jazz und Swing von der „Ilmtal Jazz Band“, dem “Evergreen Swingtett“ und vom Rapmusiker „A R“ den Sprechgesang. Das Theater Nordhausen wird danach, gegen 15 Uhr, Ausschnitte aus dem Ballett „Bunt, schrill und sexy“ zum Besten geben und um 15:30 Uhr werden die Sieger des Wettbewerbes „Mauerfälle“ geehrt.

Mit bunter Musikvielfalt geht es dann ab 16:30 Uhr weiter: „Just Kidding“ werden mit progressivem Rock, die „Auld Corn Brigade“ mit Irish Folk Rock und ab 20 Uhr wird als Höhepunkt die Berliner Bluesrockband „Engerling“ auftreten.

Bunte Vielfalt präsentieren auch die Stände von den Vereinen und Initiativen der Stadt, wie zum Beispiel der Kreissportbund, der Kreisjugendring, der Jugendsozialwerk, die Stadtbibliothek, die Jugendkunstschule oder Schrankenlos mit ihren Projektpräsentationen, Info-, Aktions- und Verkaufsständen. Die Jugendorganisation „SJD Falken“ wird auf dem Theaterplatz Kinderfest mit Hüpfburg organisieren.

 

Was für eine Sitzung

Die für eine Kreistagssitzung relativ umfangreiche Tagesordnung versprach nicht nur Abwechslung, sondern auch jede Menge Zündstoff. Ob letztlich auch gezündet wurde, das erfahren nnz-Leser mit dem bekannten Klick.


Die Einwohner dieses Landkreises hatten erst einmal Erbarmen mit den Sitzenden im Plenarsaal des Landratsamtes: Sie hatten keine Anfragen. Also ging's gleich weiter zum Bericht des Landrates und zu drei Beteiligungen des Landkreises. Zum Beispiel an den Harzer Schmalspurbahnen (HSB). Und da sind die Zuschüsse der kommunalen Gesellschafter an die der beiden Bundesländer (Thüringen und Sachsen-Anhalt) gebunden sind immer noch gerechtfertigt. Joachim Claus (CDU) machte den touristischen Wert der HSB für die Region deutlich.

Hinsichtlich der Theater GmbH zeigte sich der Landrat optimistisch, dass das Land Thüringen die Bedeutung des Theaters für den Norden Thüringens erkannt habe.

Und dann wäre da noch das BIC Nordthüringen. Das innovative Zentrum steht quasi vor dem Aus. Die Gesellschafter, insbesondere die Kreissparkassen im Landkreis Nordhausen sowie im Kyffhäuserkreis, wollen das Innovations- und Gründerzentrum retten. Die beiden Kreissparkassen sollen die Gebäude in Nordhausen und Sondershausen kaufen, damit wäre die Gefahr der Überschuldung für die GmbH abgewendet. Allerdings seien hierzu noch zahlreiche Gespräche notwendig.

In der anschließenden Diskussion forderte Egon Primas (CDU), den Angriff auf einen Jäger im Wald bei Appenrode (siehe nnz-Archiv) endlich aufzuklären. „Die Vermummten, die sich immer noch im Wald herumtreiben, die sollten sich in Acht nehmen“, was wie eine Drohung der bewaffneten Jägergemeinschaft klang. Danach war ein Vortrag dran. Andreas Meyer, der Geschäftsführer des Kreissportbundes berichtete über die Arbeit des eingetragenen Vereins. Ein Vortrag, der sehr friedlich verlief.

In den nächsten Tagesordnungspunkten ging es um die Finanzen, quasi ums Eingemachte einer jeden Verwaltung. Einen Nachtrag braucht der Haushalt und einen angepassten Finanzplan. Zum Nachtragsentwurf: Der wurde bei den Einnahmen und Ausgaben von einst 102.665.600 auf nunmehr 105.346.900 Euro geändert. Verschiedene Komponenten sind dafür verantwortlich, wie zum Beispiel neue Regelungen bei den Hartz-IV-Gesetzlichkeiten. Beruhigend für die Kommunen: die Schul- und die Kreisumlage werden nicht verändert. Dafür wurde der Weiterbau des Radweges in der Goldenen Aue „geopfert“, im Verwaltungs-Deutsch: die Finanzierung wird verschoben.

Jürgen Hohberg (pl) repetierte letztlich als Vorsitzender des Finanzausschusses dessen Beratungen und freute sich, dass bis zum Jahr 2013 eine konstante Schul- und Kreisumlage notiert wurde. Dann wurde abgestimmt und mehrheitlich wurden sowohl die Nachtragshaushaltssatzung als auch der Finanzplan mehrheitlich beschlossen.

Jutta Krauth (SPD), die erste Beigeordnete des Landkreises, berichtete zum Haushaltssicherungskonzept der Kreisverwaltung. Darin enthalten unter anderem die Streichung der Fraktionsgelder oder die Streichung des Zuschusses für die Nordhäuser Tafel. Insgesamt können rund 250.000 Euro im vergangenen Jahr eingespart werden, wird prognostiziert. In diesem Jahr sollen es rund 570.000 Euro sein. In Summe sind es 820.000 Euro, die eingespart werden können. Und wieder war es Jürgen Hohberg, der von 13 Millionen Euro als so genannten Soll-Fehl-Betrag sprach und das alles als eine Herkules-Aufgabe bezeichnete.

Dagmar Becker (SPD) sprach von einem kleinen Schritt auf dem richtigen Weg, doch es fehlen noch einige Satzungen, zum Beispiel aus dem Bereich des Katastrophenschutzes. Auch sollten Projekte aus dem Jugendbereich in ihrer Struktur überdacht werden, die wiederum einen Eigenanteil des Landkreises bedürfen. Franka Hitzing (FDP) sprach sich noch einmal für die Streichung der zusätzlichen Unterstützung für die Tafel aus. Auch andere Vereine würden eine engagierte Arbeit machen und bekämen jedoch keine zusätzlichen Zuschüsse.

Die FDP sprach sich weiterhin erneut für die Streichung der Fraktionsgelder (rund 81.000 Euro) im Kreistag aus, im Gegenzug könnte die Gebührenerhöhung der Kreismusikschule damit rückgängig gemacht werden. Gleiches gelte für die geplante Erhöhung der Gebühren für die Kreisvolkshochschule. Laut Hitzing sei es nicht vermittelbar, dass die Fraktionen mehr als 80.000 Euro erhalten, andererseits die bildungswilligen Bürger und deren Kinder mit höheren Gebühren zu belasten.

Birgit Keller (LINKE) begann mit dem traditionellen Ausspruch, dass sich ihre Fraktion seit Jahren mit dem Haushalt der Kreisverwaltung beschäftigte. Das Ergebnis verkündete, dass es zwei Sparmöglichkeiten gebe: Entweder die Einnahmen erhöhen oder die Ausgaben senken. Und überhaupt, Sparen auf Kosten der Tafel sei kein großer Wurf. Und überhaupt sei die LINKE auch weiterhin für das Fraktionsgeld in Höhe von 81.000 Euro. Dann hätte man noch die Anträge, dass Mehrverdiener mehr Gebühren für Kreismusikschule oder Kreisvolkshochschule zahlen, für Geringverdiener solle alles so bleiben wie es ist.

Auch Matthias Jendricke (SPD) zog es natürlich in die Bütt. Und lud die FDP einfach mal in die Nordhäuser Tafel ein, sich dort ein Bild von Bedürftigkeit zu machen. Die im Haushalt ausgewiesenen 12.000 Euro sind der Verzicht auf Miete für die Räumlichkeiten seitens des Landkreises. Im Finanzausschuss des Stadtrates wird dagegen diskutiert, die Zuschüsse für die Tafel zu erhöhen. In der Kreisverwaltung sollte lieber diskutiert werden, wie man freies Personal richtig einsetzt und nicht mal locker wieder 50.000 Euro für irgendwelche sozialen Projekte ausgibt. Und übrigens zu dem Fraktionsgeld: Demokratie kostet Geld! Und noch eines – mit diesem Klein-Klein will sich Jendricke überhaupt nicht mehr beschäftigen

Egon Primas (CDU) mahnte an, dass über alle Vorschläge noch diskutiert werden soll, da es sich um eine erste Lesung handele und alles Gesagte soll in den entsprechenden Ausschüssen weiter beraten werden.

Keiner macht was er soll, jeder macht was er will und alle machen mit – so sieht Klaus Hummitzsch (LINKE) die momentane Diskussion. Es gehe zu wie in den Jahren zuvor. Das, was an Erhöhung an Einnahmen diskutiert wurde, sei binnen Minuten zerredet worden.

Und nun die Abstimmung zu den Fraktionsgeldern: Acht Stimmen dafür, die Mehrheit votiert dagegen, damit wird nicht auf die Zahlung von 81.000 Euro verzichtet. Was dann folgte, kann nicht beschrieben, sondern einfach erlebt werden. Was letztlich beschlossen wurde? Der Berichterstatter blickte nicht mehr durch. Und der Rest? Der wurde zur Beratung in die Ausschüsse überwiesen. Dann war endliche Ende im Gelände dieses kommunalpolitischen Wirrwarrs.

 

Dritter Platz

In diesem Monat weilte eine Delegation junger Nordhäuser Leichtathleten in der polnischen Partnerstadt Nordhausen Ostrow-Wielkopolski. Sie nahm dort an einem Dreistädtekampf zwischen Ostrow Kolisz und Nordhausen teil.


Die Auswahl Nordhausen bestand aus Athleten der HSG, des LV Altstadt und des Herder Gymnasium Nordhausen. Leider konnten wir aus verschiedenen Gründen nur drei von zwölf Startberechtigten Athleten in der höchsten Altersklasse aufbieten. Trotzdem muß man allen eingesetzten Sportler bescheinigen, dass sie hervorragend gekämpft und ihr bestes gegeben haben.
Zu Gast in Polen Zu Gast in Polen Zu Gast in Polen
Am erfolgreichsten waren aus Nordhäuser Sicht Max Pauluhn mit Siegen im 300 m-Lauf in 42,36 sec. und im Hochsprung mit 1,55 m. Einen Sieg im Schlagballweitwurf mit 75,00 m konnte Tim Peter erringen (beide LV Altstadt). Ebenfalls stark einzuschätzen sind die Leistungen von Greta Matzke im Hochsprung mit 1,45 m und im Ballwurf mit 33,00 m (jeweils Platz 2), sowie von Monique Schulz im 60 m-Lauf in 8,44 sec. (3.Platz) und im Weitsprung 4,70 m (2.platz) beide HSG Nordhausen.

Das am Ende in der Pokalwertung der 3. Platz heraussprang war keineswegs enttäuschend. Man muss den polnischen Gastgebern Anerkennung für eine sehr gute Wettkampforganisation und vorbildliche Betreuung zollen. Als Ausgleich für die Wettkampfanstrengungen konnten unsere Sportler ein Flugfest im Michalkow Regionalflugplatz von Ostrow besuchen.

Als Fazit des Besuches ist festzustellen, dass mit unserem Auftritt in Polen bestimmt einkleiner Beitrag zur Festigung der Städtepartnerschaft zwischen Nordhausen und Ostrow geleistet wurde. Deshalb werden die Nordhäuser Verantwortlichen demnächst beraten wie die sportlichen Beziehungen fortgesetzt und vertieft werden können.

 

Die dritte Ausgabe

Am 16. September 2011 ist es in der Wiedigsburghalle wieder soweit! Dem Kreissportbund Nordhausen ist es auch für dieses Jahr gelungen, einen Top-Presenter für die 3. Aerobic-Night in Nordhausen zu verpflichten. Und nnz-Leserinnen wissen heute schon, wer da vortanzt...


VortänzerJose Martinez – Referent der DTB-Akademie, Diplom-Tänzer, Internationaler Presenter, Ausbilder, Erfinder des Konzepts ,,DANCE REGGAE“, Tänzer und Choreograf wird alle mit den neusten Trends begeistern.
Mit einem einzigartigen Mix aus Latin House, Dance Reggae, Latino-Rhythmen und Salza und viel Ausdrucksstärke präsentiert er eine Choreografie, welche die Teilnehmer mitreißt und ins Schwitzen bringt.

Seiner Leidenschaft für Musik, Bewegung und Spaß kann man sich einfach nicht entziehen! Das ist ein Event, welches die Aerobic-Fans auf keinen Fall verpassen sollten!

Weitere Infos dazu gibt es in der Geschäftstelle des Kreissportbundes in Nordhausen, Geseniusstr. 26 oder auf der Homepage unter www.ksb-nordhausen.de

 

Ehre wem Ehre gebührt

Heute feiert das langjährige Präsidiumsmitglied und jetziger Ehrenpräsident des Kreissportbundes, Klaus Keßler, seinen 70. Geburtstag. Und da kamen viele Weggefährten nach Nordhausen, um dem Jubilar zu gratulieren...

Keßler, Janiszewski
Der Präsident des Kreissportbundes Nordhausen, Siegfried Janiszewski, gratuliert Keßler und überreicht ihm die Ehrenmedaille

Der Name von Klaus Keßler ist untrennbar mit der Entwicklung des Sportes im Nordhausen verbunden. Besonders engagierte er sich auf dem Gebiet der Leichtathletik und führte in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit unzählige junge Menschen zu großen Erfolgen, aber vor allem zur Liebe zum Sport!

Während seines Wirkens als Schulleiter der Grundschule „Bertolt Brecht“ entwickelte er ein „Gesundes sportliches Klima“ und erkämpfte mit den Kindern großartige Erfolge. Mit großer Selbstverständlichkeit opferte er einen erheblichen Anteil seiner Freizeit für die Sache des Sports und fuhr an den Wochenenden zu sportlichen Höhepunkten und Ausscheiden.

Als Präsident des KSB leistete er von 1997 bis 2002 Jahre lang eine sehr gute Arbeit und förderte alle Vereine und Sportgruppen. Die Sportlerinnen und Sportler des Landkreises Nordhausen möchten diesen Tag nutzen, um Klaus Keßler zu seinen Jubiläum zu gratulieren, ihm weiterhin Gesundheit und Schaffenskraft wünschen und Glück und Harmonie im Kreise seiner Familie.

"Wir sind froh, dass er immer noch für uns da ist, Kinder trainiert und viele Wettkämpfe mitgestaltet", sagte KSB-Geschäftsführer Andreas Meyer.

 

Sportliche Spiele im Kreis

Auch dieses Jahr finden in vielen beliebten Sportarten die Kreisjugendspiele, des Kreises Nordhausen, statt. Dazu möchte die Sportjugend Nordhausen alle organisierten und nichtorganisierten jungen Sportler recht herzlich einladen.


Den Anfang, des dreimonatigen Veranstaltungsmarathons, bildet dabei am 11. Mai die Sportart "Ball über die Schnur". Im Mai können sich die sportlichen Kinder und Jugendlichen noch in den Sportarten der Leichtathletik messen. Im Juni sieht der Veranstaltungsplan die Wettkämpfe in den Sportarten Tischtennis, Gerätturnen, Leichtathletik, dem Reitsport, Fechten, Schwimmen, Judo, Kampfsport, Tennis, Schach sowie Boxen, Handball und Fußball vor.

Auch im Monat Juli kann der sportliche Nachwuchs seine Kräfte in den Sportarten Fußball und Karate messen. Den Abschluss dieser sportlichen Höhepunkte unseres Sportnachwuchses im Jahr 2011 bilden die Triathlonveranstaltungen am 27. und 28. August an den Kiesteichen in Nordhausen.

Der Kreissportbund Nordhausen und die Sportjugend Nordhausen würden sich sehr freuen, wenn sich die jungen Sportlerinnen und Sportler zahlreich an den entsprechenden Angeboten beteiligen würden, da sich die entsprechenden Gremien sehr für die Entwicklung im Kinder- und Jugendsport einsetzen und die ausserordentliche Förderung beschlossen wurde.

 

Bestanden?

Unter Leitung des Kreissportbundes Nordhausen und dessen Geschäftsführer Andreas Meyer, fand im März und April an vier Wochenenden der Übungsleiterlehrgang C statt. Haben denn auch alle Kandidaten bestanden? Die Antwort auf diese Fragen wie immer hier in Ihrer nnz...

Bestanden

Die sehr gut besuchten Veranstaltungen setzten sich aus 14 Teilnehmern der Sportarten Fußball, Judo, Karate, Volleyball, Leichtathletik, Triathlon sowie dem Frauensport, die ihre Lizenz erwerben wollten, und fünf Teilnehmern der Sportarten Tischtennis, Fußball und Karate, die ihre Lizenz verlängern wollten zusammen.

Der Kreissportbund Nordhausen konnte für alle Ausbildungstage sehr kompetente und erfahrene Referenten und Übungsleiter gewinnen, die die Kursteilnehmer in vielen theoretischen und praktischen Belangen des Sports ausbildeten. Aber auch so wichtige Themen wie Kindeswohlgefährdung, die Dopingprävention im Breiten- und Freizeitsport und das Erlangen der Prüfberechtigung für das Deutsche Sportabzeichen waren Inhalt der Lehrgänge.

Allen Teilnehmern konnte zum Abschluss der Veranstaltungen die Übungsleiterlizenz C ausgehändigt werden, welche zur sportlichen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen berechtigt.

 

Auftakt im Badehaus

Erstmals fand das Seniorenschwimmen 50 Plus im Badehaus Nordhausen statt. Angeboten wurde an diesem Tag Wassergymnastik und Aquajogging sowie das Sportabzeichenprogramm und freies Schwimmen...

Seniorenschwimmen

Trotz des recht kurzfristigen Aufrufs des KSB Nordhausen nahmen 43 begeisterte Sportler an den einzelnen Aktivitäten teil. Während Einige die Zeit zum Schwimmen nutzten, beteiligten sich viele Aktive an der von Übungsleiterin Bettina Steglich durchgeführten Wassergymnastik und dem Aquajogging. Dabei profitierten alle vom reichhaltigen Erfahrungsschatz der Übungsleiterin, die durch abwechslungsreiche Übungen nicht nur zur körperlichen Ertüchtigung, sondern auch zum großen Spass der vielen Beteiligten beitrug. Nachdem sich alle ausgepowert hatten, konnte sich jeder stärken, da auch für das leibliche Wohl gesorgt war.

Alle Sportfreunde äußerten sich lobend über die gute Atmosphäre im Badehaus Nordhausen und die hervorragende Organisation durch die Seniorenabteilung des Kreissportbundes Nordhausen und freuen sich schon das nächste Seniorenschwimmen. In diesem Zusammenhang möchte der Kreissportbund auf die nächsten Termine im Monat Mai 2011 hinweisen: Am 11.05.2011 findet um 10:00 Uhr das Radwandern statt (Sturzhelmpflicht). Das sehr beliebte Nordic-Walking wird am 18.05.2011 durchgeführt und als ersten Höhepunkt im Seniorensportjahr treffen sich alle Interessierten am 26.05.2011 zum Seniorensportfes
t.

 

KSB tagte

Zu ihrer regelmäßigen Sitzung fanden sich die Mitglieder des Kreissportbundes jetzt zusammen. Dabei ging es unter anderem auch um das Bildungspaket des Bundes. Lesen Sie den bericht von Andreas Meyer.

Am 12.04.2011 fand die Aprilsitzung des KSB Nordhausen in den Räumen der Geschäftsstelle statt. Der Präsident Siegfried Janiszewski berichtete über die Hauptausschusssitzung des LSB Thüringen, die in Bad Blankenburg stattfand. Hauptthemen waren die Mitgliederentwicklung, die Entwicklungen im Leistungssport, sowie die Sportförderung.

Bei den Mitgliederzahlen ist eine rückläufige Tendenz zu erkennen. Für den KSB Nordhausen bedeutet dies in Zahlen ausgedrückt, dass 721 Mitglieder weniger gezählt wurden. Abgänge mussten zum Beispiel Fußball, Turnen und Motorsport hinnehmen. Gegen den allgemeinen Trend entwickelten sich z. B. die Sportart Handball und die Kampfsportarten. Alle Präsidiumsmitglieder des Kreissportbundes Nordhausen sind sich einig, dass zukünftig dem thüringenweiten Mitgliederrückgang entgegengewirkt werden muss.

Im Bereich Leistungssport konnte positiv festgestellt werden, dass bei Meisterschaften und in der Nachwuchsarbeit, Thüringer Sportler wieder vermehrt sehr gute Ergebnisse erzielen. Schwierigkeiten gibt es aber beim Sprung vom Nachwuchs- in den Erwachsenenbereich und bei der Nachwuchsentwicklung für die Wintersportarten. Positiv ist zu vermerken, dass die Sportförderung für das Jahr 2012 gesichert ist. Leider muss aber festgestellt werden, dass man noch nichts Konkretes für die Folgejahre sagen kann.

Auch die Sportstättenförderung gestaltet sich schwierig. Hierbei ist aber eine klare Linie zu erkennen, d. h. die neuen, sowie die zu renovierenden Sportstätten sollen für den Schulsport und den Vereinssport gleichermaßen nutzbar sein. Die zuständige Ministerin des Landes Thüringen versprach, sich auch weiterhin für die Förderung des Sports einzusetzen.

Ein weiteres großes Thema dieser KSB-Sitzung war die Umsetzung der Aufgaben zur Bildung und Teilhabe (Bildungspaket). Dazu hatte der Geschäftsführer des Kreissportbundes, Andreas Meyer, eine Präsentation vorbereitet. Seit dem 01.04.2011 ist es möglich Zuwendungen beim Jobcenter, bezüglich Bildung und Teilhabe zu beantragen. Geregelt ist dies im §28 SGB II und dessen einzelnen Absätzen. Im Speziellen legt der Absatz (7) des Gesetzes fest, dass eine Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft stattfinden soll.

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres können monatlich 10,00 € beantragt werden. Dies gilt für folgende Bereiche: Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit, künstlerische Bildung und vergleichbare, angeleitete Tätigkeiten der kulturellen Bildung oder Teilnahme an Freizeiten. Die Vergütungen von Sach- und Dienstleistungen werden als Direktauszahlung an die Leistungserbringer ausgezahlt. Die Anträge findet man auf der Homepage des KSB Nordhausen und sollten rechtzeitig eingereicht werden. Es wird mit einem geringen Bewilligungszeitraum gerechnet.

Weitere Ausführungen erfolgten von der Frauenbeauftragten Wolfra Herbst und dem Seniorenbeauftragten Rainer Berndt. Wolfra Herbst sprach über die Fortschritte bei der Planung der AEROBIC-Night, welche am 16.09.2011 in der Wiedigsburghalle stattfinden soll. Danach sind alle Beiträge und Texte für die Flyer und Plakate verfasst und in Druck gegeben. Die Vereine werden entsprechend informiert und mit Material ausgestattet.

Rainer Bernd berichtete von der Seniorensporttagung in Erfurt. Dort konnte man die Finanzierung für das Jahr 2011 sicherstellen, es muss aber auch mit großen Kürzungen für die kommenden Jahre gerechnet werden. Er verwies nochmals auf das Jahresprogramm und hob Veranstaltungen, wie das Seniorenschwimmen und das Wandern hervor. Bei diesen Veranstaltungen handelt es sich auch um die finanziell größeren Posten. Am 13.04.2011 sollte(bei entsprechender Wetterlage) zum ersten Mal Radwandern angeboten werden. Die nächsten Termine wären:

20.04.2011 - Seniorenschwimmen,

11.05.2011 - Radwandern,

18.05.2011 - Nordic Walking,

26.05.2011 – Seniorensportfest.



Für die Abteilung Schul- und Vereinssport referierte Werner Hütcher. Er konnte berichten, dass alle geplanten Veranstaltungen in einem guten Vorbereitungsstadium sind.

Einladungen zu den Beratungen zum Schul- und Vereinssporttag, sowie der Sporthelferausbildung sind versand.

Weiterhin wurde über den Stand der Vorbereitung der Kreisjugendspiele diskutiert, Klaus Körber berichtete über eine Besprechung mit dem KFA Fußball, der Termin zur Jahreshauptversammlung des KSB Nordhausen am 01.07.2011 wurde mittels Beschluss festgelegt und die Termine zur Stützpunktberatung am 04.05. und 05.05.2011 vorgeschlagen und festgelegt.

 

Sport trifft Kunst

Nichts ist in Nordhausen unmöglich, vor allem wenn es um Kooperationen und Zusammenarbeit geht. Neuestes Beispiel dafür ist eine Vereinbarung, die am Vormittag unterzeichnet wurde...


Sportlich-kulturelle Unterzeichnung: Lars Tieje und Klaus Körber (rechts) unterzeichnen auf dem Flügel im Foyer des Theaters die Kooperationsvereinbarung

Das Nordhäuser Theater und der Kreissportbund (KSB) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Dazu ist heute eine Vereinbarung unterzeichnet worden. Ihre Unterschriften setzten KSB-Vizepräsident Klaus Körber und Theater-Intendant Lars Tietje unter den Vertrag. Von der Zusammenarbeit sollen beiden Seiten profitieren. So soll unter den mehr als 14.000 Mitgliedern des Nordhäuser Kreissportbundes das Theater interessanter gemacht werden. Künftig können Vereine vielleicht bei einer Probe dabei sein.

Andererseits sollen Mitarbeiter und Künstler des Theaters für den Breitensport begeistert werden. Im Sommer soll es ein erstes Theatersportfest geben, zu dem die Kinder aber auch alle anderen Theaterleute herzlich eingeladen sind. Organisiert wird dies durch den Kreissportbund Nordhausen.

Während Klaus Körber ein Fan klassischer Musik ist, hat sich Lars Tietje schon ab und zu auf dem Gelände des Albert-Kuntz-Sportparkes „rumgetrieben“. Die Zusammenarbeit mit Wacker Nordhausen wird natürlich weitergeführt. Man muss solch eine heute schriftlich fixierte Zusammenarbeit einfach angehen, der Rahmen dazu ist abgesteckt worden, jetzt geht es darum, die Inhalte zu füllen. Dazu sind Ideen gefragt, von beiden Seiten.

Man kann gespannt sein, wie Sport und Kunst zusammenkommen können, welche Möglichkeiten geschaffen werden oder bereits Geschaffenes einfach genutzt werden kann.

 

Dramatischer Mitgliederschwund

In der vergangenen Woche fand die diesjährige Märzsitzung des Präsidiums des Kreissportbundes Nordhausen in dessen Geschäftsstelle statt. Themen waren die Vereinsberatertagung des Landesspotbundes Thüringen, das durch die Bundesregierung beschlossene Bildungspaket, die Auswertung der Klausurtagung des KSB Nordhausen, die Vorbereitung der Kreisjugendspiele und die Übungsleitertagung...


Darüber hinaus sprachen die Präsidiumsmitglieder über die Aufgaben und Probleme innerhalb ihrer Arbeitsbereiche. Den Anfang machte Geschäftsführer Andreas Meyer mit der Auswertung der Vereinsberatertagung des LSB Thüringen. Er stellte heraus, dass der Landessportbund die Schwerpunkte seiner Tätigkeit in der Förderung des Ehrenamtes, sowie dem Seniorensport sieht. Weiterhin wird besonders auf den Fortschritt bei der Umsetzung des Ehrenkodex geachtet.

Dabei konnte festgestellt werden, dass der Kreissportbund Nordhausen bei der Durchführung der diesbezüglichen Aufgaben in Thüringen sehr gute Arbeit geleistet hat. Außerdem wurden die Online-Bestandserhebung, die Mitgliederzahlen und der daraus resultierende Organisationsgrad thematisiert.

Bei den Mitgliederzahlen muss der Kreissportbund Nordhausen einen empfindlichen Rückgang von 721 Mitgliedern, auf 14565 Mitglieder zur Kenntnis nehmen. Dies entspricht einem Organisationsgrad von 16,2 %, welcher erstmals seit mehreren Jahren unter dem des Landessportbundes (16,6 %) liegt. Auch bei der Online-Bestandserhebung stellen sich die Zahlen geringfügig schlechter, als die des LSB dar. Bei den künftigen Vereins- und Stützpunktberatungen kommt ein weiteres wichtiges Thema zum tragen. Es wird dabei auf eine eventuelle Umsatzsteuerpflicht für Vereine zu achten sein. Aufgrund der aktuellen Ereignisse, konnte keine Aussagen bezüglich der Sportförderung der Jahre 2012/2013 getroffen werden.

Weitere Ausführungen machte Andreas Meyer zur Umsetzung des durch die Bundesregierung eingeführten Bildungspaketes. Für den Landkreis Nordhausen ist festzustellen, dass die Durchführung dieser Aufgaben dem Job-Center obliegt. Danach können monatlich 10 Euro für Sportbeiträge, Sportveranstaltungen (z.B. Trainingslager), Kultur und Freizeit beantragt werden. Die Schulspeisung und die Kinderbeförderung sind davon nicht betroffen.

Der Präsident des Kreissportbundes Nordhausen, Siegfried Janiszewski, nahm die Auswertung der Klausurtagung vor und stellte fest, wie wichtig eine solche Auswertung für eine qualitativ hochwertige Tätigkeit ist. Der Erfahrungsaustausch, sowie das ausführliche behandeln von Problemen stellt dabei die Grundlage der bisher geleisteten hochwertigen Arbeit dar. Mit der Beschlussfassung des Protokolls der Tagung, wurde auch die Fortführung dieses wichtigen Instruments der Selbstkontrollen beschlossen.

Ein weiteres wichtiges Thema, das zu Diskussionen innerhalb des Präsidiums führte, war die Vorbereitung und die Durchführung der Kreisjugendspiele, wozu Kerstin Muth Stellung nahm. Sie stellte fest, dass die Vorbereitungen gut verlaufen. Der Materialbedarf wurde erhoben, die nötigen Bestellungen ausgelöst und die einzelnen Sportarten haben die Durchführung gemeldet. Die Ausschreibung, in Form eines Informationsheftes, wird im April erfolgen.

Das Präsidium des Kreissportbundes stellt allerdings heraus, das in einigen Sportarten keine Kreisjugendspiele stattfinden sollen. So auch unverständlicherweise in einer durchaus maßen tauglichen Sportart, wie dem Volleyballsport. Dies sei auch exemplarisch für andere Sportarten und dem Nachwuchssport im allgemeinen. Bei der Diskussion zu diesem Thema wurde beschlossen, noch dieses Jahr eine Nachwuchskonferenz mit den entsprechenden Verantwortlichen abzuhalten, um auch zukünftig in diesen Bereichen des sportlichen Lebens besser aufgestellt zu sein.

Kerstin Muth informierte weiterhin darüber, dass die Kreisjugendspiele am 11. April mit dem beliebten Spiel “Ball über die Schnur” eröffnet werden. In den Sportarten Leichtathletik, Tischtennis, Geräteturnen, Reitsport, Fechten Schwimmen, Judo, Kampfsport, Fußball, Schach, Boxen, Handball, Karate, Tennis, Triathlon und Golf werden Kreisjugendspiele stattfinden. Es wird nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um offene Kreisjugendspiele handelt, d. h. das nicht nur Vereinsmitglieder an den Spielen teilnehmen können, sondern auch Nichtvereinsmitglieder.

Gundula Unger und Andreas Meyer sprachen anschließend über die Übungsleiterausbildung. Nach dem ersten Wochenende des diesjährigen Übungsleiter-C-Lehrgangs kann festgestellt werden, das wieder mit 15 Teilnehmern intensiv gearbeitet werden kann. Die Teilnehmer sind hochmotiviert und jetzt liegt es am KSB Nordhausen ein abwechslungsreiches Programm anzubieten, um alle Teilnehmer auf eine erfolgreiche Prüfung vorzubereiten. Die Ausbildung unterliegt den hohen Ansprüchen des DOSB und des LSB Thüringen.

Im allgemeinen Teil der Präsidiumssitzung wurden noch einige, momentan kleinere Aufgaben besprochen. So wurde festgestellt, dass sich die Vorbereitungen zur Durchführung der Bürgerarbeit als sehr schwierig darstellen, das ein Termin für die Jahreshauptversammlung gefunden werden muss und es wurde ein Vorschlag zur Umsetzung eines Mitgliederausweises für Präsidiumsmitglieder des KSB Nordhausen vorgelegt, diskutiert und beschlossen.

Die Frauenbeauftragte des KSB Nordhausen, Wolfra Herbst, erläuterte die Fortschritte der Organisation ihrer Veranstaltungen im Frauensport. Sie eröffnete dem Präsidium die Termine für die Aerobic-Night (16.09.2011) und dem 10. Frauensporttag (02.11.2011) welcher in Kooperation mit dem Badehaus stattfinden soll.

Auch der Seniorensportbeauftragte, Rainer Berndt, erläuterte seine bisherigen Tätigkeiten in diesem Jahr und verwies auf die hervorragende Beteiligung bei den bisherigen, durch ihn organisierten Veranstaltungen und auf die Aufnahme in den Seniorenkalender der Stadt Nordhausen für das Jahr 2011. Zukünftig soll, neben den bekannten Aktivitäten, auch einmal im Monat Radwandern angeboten werden.

 

Ausgezeichnet

Vor einer Woche fand im Autohaus der Peter-Gruppe in Nordhausen eine erste Zusammenkunft des Kreissportbundes Nordhausen mit Vertretern der Wirtschaft des Landkreises Nordhausen statt. Dabei wurde diskutiert und: ausgezeichnet...


Anlass war die während der Festwoche zum 20. Jahrestag des KSB getroffene Absprache, zukünftig die Zusammenarbeit von regionaler Wirtschaft und Kreissportbund nicht nur weiter zu verbessern und auszubauen sondern für alle Seiten effektiv und effizient zu gestalten. Was gab es dafür einen besseren Anlass sich von Seiten des Sports zunächst bei den Vertretern der Wirtschaft zu bedanken die mit ihrer Unterstützung dazu beigetragen haben, dass sowohl die Festwoche als auch die Festveranstaltung ein voller Erfolg wurden.

Der gemeinsamen Einladung von Helmut Peter und Gert Störmer waren dann auch schon bisher sehr aktive Unterstützer des Kreissportbundes Nordhausen gefolgt .So konnten am Beginn der Beratung aus den Händen des Vizepräsidenten Gert Störmer und des Geschäftsführers Andreas Meyer an Helmut Peter (Peter-Gruppe), Wolfgang Asche (Kreissparkasse Nordhausen),Mathias Hartung (Stadtwerke Nordhausen), Andreas Böcke (Nordthüringer Volksbank), Axel Heck (Heck Immobilien ), Olaf Salomon (BBZ), Uwe Lier (Autotuning Lier GmbH), Oliver Wönnmann (Feuer Powertrain), Sven Dörmann (Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz ) und Michael John für die Rotkäppchen-Mumm Sektkellerei GmbH die Ehrenmedaille des Kreissportbund Nordhausen entgegennehmen.

Die Ehrenmedaille an die EVN Energieversorgung Nordhausen GmbH, Wippertaler Getränke GmbH und die Nordbrand Nordhausen GmbH konnten an diesem Abend nicht überreicht werden, weil die Vertreter der beiden Unternehmen sich entschuldigen mussten. Aber auch sie gehören natürlich mit der bisherigen Unterstützung in eine Reihe mit den anwesenden Wirtschaftsvertretern. Alle Beratungsteilnehmer waren sich in der Form einig den Kreissportbund auch in der nächsten Zeit tatkräftig unterstützen zu wollen.

Gemeinsam wollen beide Seiten sehr bald konzeptionelle Vorschläge zu Papier bringen um das Besprochene in die Praxis umzusetzen. Schon im April soll es ein weiteres Zusammentreffen geben bei dem konkrete Maßnahmen und Grundlagen dafür geschaffen werden, wie sich beide Seiten zum gegenseitigen Wohl in der Zusammenarbeit begegnen.

 

Wir sind die Fittesten

Großer Jubel in Sülzhayn: Die Kita Kleine Pfefferländer ist der „fitteste Kindergarten“ des diesjährigen Kindergarten-Sporttages. Dafür gab es das Turnböckchen und einen ganz besonderen Traktor...


Andreas Meyer und Kerstin Muth, Geschäftsführer und Jugendkoordinatorin vom Kreissportbund, die Beigeordnete Loni Grünwald (LINKE) und Heike Kopischke vom Landratsamt ließen es sich heute nicht nehmen, den großen Wanderpokal, das Turnböckchen, persönlich zu überbringen. Den dürfen die Kinder für ihre sportliche Leistung nun ein Jahr behalten – bis zum nächsten Kindergarten-Sporttag, der 2012 sein rundes 10. Jubiläum feiert. Doch nicht nur der Turnböckchen-Pokal, den die Jugendkunstschule gestaltet hat, ließ die Herzen der rund 50 Jungen und Mädchen des Kindergartens höher schlagen.

Für ihren ersten Platz bekommen sie außerdem einen Sandkasten-LKW für ihren Spielplatz, den die Kinder heute sofort erobert haben. Den Holzlastwagen haben Teilnehmer eines generationsübergreifenden Projekts des Berufsbildungszentrums Straßenverkehr, kurz BBZ, und des Jobcenters gebaut. BBZ-Geschäftsführer Olaf Salomon freute sich heute gemeinsam mit Ausbilder und Projektteilnehmern über die strahlenden Gesichter der Kinder. Gemeinsam mit Andreas Meyer und Loni Grünwald lobten Olaf Salomon die übergreifende Netzwerkarbeit im Landkreis Nordhausen, die auch bei knappen finanziellen Ressourcen solche Projekte ermögliche.

„Das ist schon etwas Einmaliges in Thüringen – auch, dass wir den Kita-Sporttag schon so lange veranstalten“, meinte Andreas Meyer. Auch Hildegard Müller, Leiterin der Sülzhayner Kita, und ihre Kolleginnen bestätigten, welch aufregende und tolle Erfahrung der Kindergarten-Sporttag für die baldigen Schulanfänger ist und wie sportbegeistert die Einrichtung ist, auch durch die Unterstützung einiger Eltern. „Wir haben hier viele Wäscheständer, denn von November bis vor zwei Wochen sind wir jeden Tag gerodelt. Jetzt warten die Kinder schon sehnsüchtig darauf, dass bald wieder die Fußballtore aufgebaut werden“, erzählte Hildegard Müller den zahlreichen Gästen heute, unter denen auch die Bürgermeister von Ellrich und Sülzhayn Matthias Ehrhold und Dieter Stanislowsky waren.

Matthias Ehrhold betonte noch einmal, wie qualitativ hochwertig die Arbeit in den Kitas sei und welchen Stellenwert die Kinderbetreuung auch im Finanzplan der Gemeinde habe. Etwa einen halbe Million steuert Ellrich aus eigenen Mitteln jährlich zur Unterhaltung der Kitas bei.

Einige waren sich alle Akteure, auch zukünftig einen Kindergarten-Sporttag zu organisieren, den jedes Jahr in den Winterferien die Sportjugend des Kreissportbundes, das Landratsamt und der TSV Turn- und Sportverein für die Schulanfänger veranstalten. Ziel dabei ist es, an verschiedenen Stationen den Spaß an der Bewegung zu vermitteln, den Kindergärten neue Anregungen für Sport und Spiel zu liefern sowie einen kleinen Einblick zu geben, was im Schulsport wichtig ist.

Die Bedingungen für viel Bewegung sind in Sülzhayn bei den Kleinen Pfefferländern nicht nur auf dem großen Außengelände gut, sondern auch in dem geräumigen Turnraum der Kita. Bei einem kleinen Rundgang zeigten sich die Gäste begeistert und vielleicht schafft ja der Kindergarten auch eine Premiere, meinte Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold, und erobert das Turnböckchen im nächsten Jahr gleich noch einmal.
Jessica Piper

 

Priorität auf den Nachwuchs legen

Kinder wir bewegen euch, nicht nur sportlich sondern auch sozial, war die wichtigste Erkenntnis der Diskussion innerhalb der Klausurtagung des Kreissportbundes (KSB) Nordhausen, die am Freitag in der Kalkhütte Urbach stattfand. Über was da im Detail beraten wurde, das hat die nnz erfahren...


Alle Präsidiumsmitglieder waren sich nach dem Bericht der Abteilung Kinder-und Jugendsport einig, dass die Förderung des sportlichen Nachwuchses, eine, wenn nicht sogar die wichtigste Aufgabe des KSB Nordhausen in Gegenwart und Zukunft ist.

In Abwesenheit des Vorsitzenden der Kreissportjugend, Klaus Gorges, konnte ein positives Fazit aus dem vergangenen Sportjahr gezogen werden. Aus dem Bericht ging deutlich hervor, wie hervorragend die Arbeit des KSB Nordhausen angenommen wurde. Es fanden viele Projekte, Sportfeste und andere Aktivitäten, die durch die Kreissportjugend ausgerichtet oder unterstütz worden sind, statt. Dabei sind die Kreisjugendspiele noch besonders hervorzuheben. Als herausragend ist auch festzustellen, dass rund 1400 Kinder und Jugendliche durch ehrenamtliche Übungsleiter des KSB Nordhausen e.V., aus Kooperationsverträgen und Vereinbarungen heraus, betreut und trainiert werden.

Der Präsident des Kreissportbundes Nordhausen, Siegfried Janiszewski, bedankte sich vor seinem Bericht bei allen Mitarbeitern für die sehr umfangreich geleistete Arbeit im vergangen Jahr. Er verwies auf die regelmäßig durchgeführten Sitzungen des Präsidiums und wertete in einer kurzen Rückschau nochmal die großen Veranstaltungen aus dem Jahr 2010 aus. Siegfried Janiszewski freute sich über die vielen neuen Kontakte und stellte aber auch gleich fest, dass diese nun auch gepflegt und ausgebaut werden müssen. Er fordert alle Präsidiumsmitglieder auf, weiter präsent und verantwortlich tätig zu sein. Abschließend blieb noch festzustellen, dass der Landessportbund Thüringen e.V. mit der Arbeit in Nordhausen sehr zufrieden ist und diese in einigen Bereichen thüringenweit hervorhebt.

Anschließend folgte der Bericht der Geschäftsstelle durch Geschäftsführer Andreas Meyer, der sich als erstes beim Präsidium und seinen Mitarbeiterinnen für die gute Zusammenarbeit bedankte. Er stellte mit sehr beeindruckenden Vergleichen heraus, wie sich der Arbeitsaufwand erhöht hat und schlägt dem Präsidium eine deutliche Verstärkung der Personaldecke, in der Geschäftsstelle zur Qualitätssicherung vor. Es folgte die Gesamtübersicht der Personalstruktur und die Auswertung der Arbeit mit und für die Vereine. Andreas Meyer stellte fest, dass sich die Arbeit mit den Vereinen verbessert hat, aber immer noch nicht in dem Maß, um damit zufrieden zu sein. Es erstaunt, dass viele gute Angebote nicht genutzt werden und dass verschiedene Pflichtaufgaben der Vereine in Einzelfällen gar nicht erbracht werden.

Vizepräsident Gert Störmer verweist als nächster Redner rückblickend nochmals auf die Festveranstaltungen anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kreissportbundes Nordhausen e.V. und bedankt sich, als Chef des Organisationskomitees, bei allen Mitwirkenden für die geleistete Arbeit. Alle Veranstaltungen waren große Erfolge mit hohem gesellschaftlichem Stellenwert. In Zukunft sieht er sein Wirken im Management des Kreissportbundes und möchte für eine bessere Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Sport tätig werden, erläuterte aber auch gleichzeitig den entsprechenden Arbeitsaufwand. Weiterhin formulierte er Beispiele, um noch mehr, unter Berücksichtigung sozialer Aspekte, öffentlichkeitswirksam tätig zu werden.

Schatzmeisterin Brigitte Benneckenstein gab am Anfang ihres Berichts einen kurzen und vorläufigen Kassenbericht für das Jahr 2010. Sie erläuterte Einzelpositionen, sprach über die Wirtschaftlichkeit einzelner Bereiche und die Personalkosten, Sachkosten und Förderungen und dem damit verbundenen Arbeitsaufwand. Nach diesem Bericht kam es zu einer regen Diskussion über die finanzielle Situation des Kreissportbundes und es wurden viele Vorschläge zur Verbesserung unterbreitet. Siegfried Janiszewski stellte nochmal eindringlich fest, dass die Arbeit des KSB Nordhausen mit der Finanzierung und Förderung durch Wirtschaft und Politik steht und fällt. In diesem Zusammenhang will der Kreissportbund Nordhausen die Zusammenarbeit mit seinen Partnern und Förderern noch besser pflegen und erweitern.

Nach einer kurzen Pause kam dann der erste Vizepräsident Klaus Körber zu Wort. Er sieht den KSB auf einem guten Weg, möchte aber nach vorne schauen und die Arbeit weiter verbessern. Sein eigenes Wirken möchte Klaus Körber unter anderem in die Chronik und der Geschichtsschreibung des Sportbundes einbringen. Er möchte den Kontakt zu den Sportlern suchen und die Zusammenarbeit mit den KFAs verbessern. Des Weiteren schlägt der erste Vizepräsident des KSB Nordhausen e.V. eine Sportkonferenz zur Durchsetzung der Sportkonzeption vor.

Die Frauensportbeauftragte Wolfra Herbst, stellte in ihrem Bericht deutlich heraus, dass der Frauensport im Kreis zu einer festen und verlässlichen Größe geworden ist. Sie zeigt auf, dass sich Veranstaltungen, wie der Frauensporttag oder die Aerobic-Night entwickelt haben und dieser Weg fortgeschrieben werden soll. Sie möchte zukünftig noch mehr den Erfahrungsaustausch mit den Vereinen und die Außenwirksamkeit des Frauensports verbessern.

Eine ebenso positive Berichterstattung konnte die Bildungsbeauftragte Gundula Unger ablegen. Sie legte dar, dass die angebotenen Fortbildungsmöglichkeiten gut angenommen wurden und das man deshalb auch dieses Jahr die eingeschlagene Linie beibehalten möchte und ein, auf hohem qualitativen Niveau befindliches, Weiterbildungsangebot anbieten will.

Als eine sehr wichtige Aufgabe sieht Werner Hütcher die bessere Verbindung von Schul-und Vereinssport. Er möchte sich dabei als Botschafter einbringen. Weiterhin beschreibt er die Qualifizierung und Fortbildung zur Qualitätssicherung als eine der Hauptaufgaben im Kreissportbund Nordhausen und mahnt in diesem Zusammenhang auch die Finanzierung der Übungsleiterqualifikation an, da man nicht alles im Ehrenamt ableisten kann. Werner Hütcher plant einen Schul-und Vereinssporttag und schlägt vor, auch den Leistungssport im Kreis durch Stipendien zu fördern.

Den Bericht des Fördervereins hielt deren Vorsitzender Frank Kirchhoff ab und begann mit einem kurzen Bericht über die abgehaltenen Veranstaltungen und schlägt eine Entzerrung der Veranstaltungen vor, um auch zukünftig wirtschaftlich arbeiten zu können. Leider muss er aber auch feststellen, dass die Vorjahreswerte nicht erreicht werden konnten, die Mitgliederzahlen als mangelhaft zu bezeichnen sind und die Außenwirksamkeit deutlich verbessert werden muss. Die Ergebnisse der geleisteten Arbeit können nicht zufriedenstellend sein. Frank Kirchhoff möchte die hohen Ziele bis Ende dieses Jahres trotzdem verwirklichen und möchte deshalb Konzepte zur Sponsorengewinnung erarbeiten.

Der Bericht über den Seniorensport stand als letztes auf dem Plan. Dieser wurde von Geschäftsführer Andreas Meyer abgehalten. Er ging auf die Veranstaltungen ein, welche in großer Zahl und sehr guter Qualität stattfanden. Es konnte festgestellt werden, dass die Verantwortlichen hervorragend und wirtschaftlich arbeiten.

Abschließend bleibt festzustellen, dass im Jahr 2010 sehr gute Arbeit durch den Kreissportbund Nordhausen e.V. geleistet wurde, welche auch hohe gesellschaftliche Anerkennung und Belobigung durch den Landessportbund Thüringen erhielt. Trotz des durchgängig positiven Feedbacks bleibt noch sehr viel Arbeit für die Zukunft, welcher sich das Präsidium des Kreisportbundes Nordhausen stellen möchte.

 

Ehrenkodex beschlossen

In seiner ersten Sitzung des neuen Jahres hatte das Präsidium des Kreissportbundes Nordhausen einen besonderen Tagesordnungspunkt zu bearbeiten. Im Mittelpunkt stand ein Ehrenkodex...


Dieser bestand in der Beschlussfassung des neu ins Leben gerufenen Ehrenkodex zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen und dessen Unterzeichnung. Der Beschluss, den Ehrenkodex durch alle Präsidiumsmitglieder des Kreissportbundes unterzeichnen zu lassen, wurde einstimmig angenommen und im Nachgang durch alle Anwesende vollzogen.

Dieser Ehrenkodex richtet sich an alle ehrenamtlich und hauptberuflich im Sport Tätigen, die Mädchen und Jungen und/oder junge Frauen und junge Männer betreuen und qualifizieren oder zukünftig qualifizieren wollen. Die Unterzeichner dieses Ehrenkodexes dokumentieren mit ihrer Unterschrift ihren Willen, die ihnen anvertrauten Kinder und deren Rechte zu achten, sie anzuleiten ein angemessenes Verhalten anderen Menschen gegenüber zu erlangen, aktiv Stellung gegen jede Form von Gewalt zu beziehen, den Kindern und Jugendlichen ausreichende Selbst- und Mitbestimmungsmöglichkeiten zu bieten, Vorbild zu sein im Kampf gegen Doping und Leistungsmanipulation, stets nach den Regeln des Fair-Play zu handeln, sowie auf alle Anzeichen von Kindeswohlgefährdung zu achten.

In der Erklärung zum Kinderschutz des Landessportbundes Thüringen werden folgende Schwerpunkte gesetzt:
  • Sensibilisierung von Vorständen und Betreuern zum Thema Kinderschutz, u.a. sollen alle in der Kinder- und Jugendarbeit Tätigen, unabhängig ob ehrenamtlich oder hauptberuflich, eine Erklärung abgeben, in der sie sich zur Einhaltung der Leitlinien zum Kinderschutz verpflichten (Ehrenkodex)
  • Fortbildungen unter der Überschrift „Kinderschutz geht alle an“ ab 2011
  • Maßnahmen, damit in der Kinder- und Jugendbetreuung nur Personen zum Einsatz kommen, deren persönliche und moralische Eignung nicht in Frage steht (Vorlage erweiterter polizeilicher Führungszeugnisse als ein verpflichtendes Element als arbeitsrechtliche Regelung insbesondere im hauptberuflichen Bereich)
  • Bereitstellung von Informationsmaterialien sowie Handlungsempfehlungen.
Der Kreissportbund möchte hiermit alle Sportfreunde, die sich mit der Arbeit mit unseren Kindern und Jugendlichen befassen, aufrufen, dem Vorbild des Präsidiums des KSB Nordhausen zu folgen und den Ehrenkodex in ihren Vereinen zu veröffentlichen und ebenfalls zu Unterschreiben.

 

Zu hohe Belastung

Mehr als 100 Überstunden und die Sport-Gala Ende Januar - das waren Themen der jüngsten Sitzung des Kreissportbundes Nordhausen. Wir haben für sie weitere Einzelheiten...


In der vergangenen fand in der Geschäftsstelle des Kreissportbundes Nordhausen die erste Präsidiumssitzung des neuen Jahres statt. Auf der Tagesordnung standen der Bericht der Geschäftsstelle und die Vorbereitung der 17. Ausgabe der Sportgala.


Im Geschäftsstellenbericht informierte der Geschäftsführer Andreas Meyer über die neue Online-Bestandserhebung 2011. Auf Grund der Umstellung zu der neuen Bestandserhebung gibt es vermehrt Probleme für die Vereine und dies wirkt sich natürlich erheblich negativ auf die Geschäftsstellentätigkeit aus. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass zum jetzigen Zeitpunkt nur 49 der 149 Sportvereinen bearbeitet sind.

Erstmalig wurde im Jahr 2010 die Arbeitsstundenzahl des Geschäftsführers, mittels eines Computerprogramms erhoben. Die im hohen dreistelligem Bereich aufgelaufenen Überstunden sowie der bestehende Resturlaub belegen die erhebliche Belastung innerhalb dieses Bereiches des Kreissportbundes Nordhausen. Das Präsidium des KSB Nordhausen ist sich einig darüber, dass der Geschäftsführer erheblich entlastet werden muss. Nach erfolgreicher Genesung von Präsident Siegfried Janiszewski wird eine Lösung gesucht und gefunden werden müssen. Weiterhin informierte Andreas Meyer über den Mitarbeiterstatus, den Haushaltsabschluss 2010 sowie über die Bescheide der Stadt, bezüglich der beantragten Fördermittel.

Der zweite große Tagesordnungspunkt stellt sogleich den ersten Höhepunkt in jedem Sportjahr in Nordhausen dar. Die Rede ist von der großen Nordhäuser Sportgala 2011, in deren Rahmen die Sportler des Jahres 2010 ausgezeichnet werden. Zuerst besprachen die Präsidiumsmitglieder des KSB den momentanen Stand der Vorbereitungen und verteilten noch zu erledigend Aufgaben. Man ging nochmals den Ablaufplan für diesen Abend durch und brachte diesen in seine endgültige Fassung. Danach wurden noch die letzten nötigen Beschlüsse für die Sportgala gefasst.

Im allgemeinen Teil der Sitzung wurden Projekte besprochen, über die Vergabe der Stipendien informiert und über den Sieger des „Thüringer Kinder- und Jugendsport-Preise 2010“, den Nordhäuser SV, gesprochen.

 

Mitmach-Fachtag war voller Erfolg

Der Mitmach-Fachtag „Bewegen und Lernen“ TUT mir Gut und TUT dir GUT in Nordhausen sorgte in diesem Monat für begeisterte Teilnehmer. Für die acht Workshops hatten sich über 100 Gäste angemeldet. Mit viel Engagement und Interesse verfolgten sie die Ausführungen der Referenten aus ganz Thüringen...

Mitmachen

Aber was das Wichtigste war, alle brachten ihre eigenen Ideen und Erfahrungen in diesen „Mitmach-Fachtag“ ein, so dass ein reger Gedankenaustausch diese Veranstaltung prägte. Organisatoren waren der LSB Thüringen und das Bildungswerk Thüringen, der Kreissportbund Nordhausen sowie seine Sportjugend.

Große Problem sind nach wie vor der gravierende Bewegungsmangel und die steigenden Zahlen von übergewichtigen Kindern. Die körperlich-motorischen Fähigkeiten und die gesamte Entwicklung der Kinder werden durch Motorisierung, Technisierung und Medienkonsum negativ beeinflusst. Um die Kinderwelt als Bewegungswelt aufzubauen, zu sichern und zu verbessern, brauchen wir engagierte Übungsleiter, Kindergärtnerinnen, Grundschullehrer/innen und Eltern sowie Großeltern. Diese sind gemeinsam mit unseren Kindern der Schlüssel für Veränderungen und für das kindliche Bewegungsglück.

Der Kreissportbund Nordhausen möchte mit seinen Partnern mit dem Mitmach-Fachtag dazu beitragen, dass der Wert eines gesunden Lebens – mit Bewegung und Sport – für Kinder noch stärker von Familien, Bildungseinrichtungen und Politik anerkannt wird und auch im Alltag umgesetzt werden kann. Auch Schulen, Kindertageseinrichtungen und Sportvereine sind motiviert und sollen weiterhin dazu beitragen, ihre Angebote zu qualifizieren und auszubauen.

Doch zuerst brachte Rainer Püschel, Liedermacher und Tanzlehrer aus Bad Klosterlausnitz, mit seiner bewegten Einstimmung sichtlich Spaß und Begeisterung. „Wahrnehmung und Bewegung – das Tor zum Lernen“ lautete anschließend das Thema des Vortrags von Ulrich Keller und Ulrich Mittelstädt, die ein Plädoyer für frühe Anregung und Förderung aus Sicht der Wissenschaft und Hirnforschung hielten.

Ihre Grundaussage: „Das Reifen der Sinne und das Entwickeln von Bewegungsmustern ist eine wichtige Voraussetzung für gelingende Bildungsprozesse.“ Von Rhythmischen Bewegungsspielen mit Sprache und Musik mit Rainer Püschel, Kooperationsspiele mit Annegret Busch, Spiele mit Luftballon und Ball mit Alfons Jarmuszewski, Umgang mit schwierigen und belastenden Situationen im Alltag mit Kindern mit Ines Stuckatz, richtig Essen und besser Lernen mit Gudrun Prinz & Ute Töpfer, Entdeckungen im Zahlenland mit Hans-Ulrich Kellner/Ulrich Mittelstädt, bis hin zu Entspannungsformen für kleine und große Leute und Bewegung ist Lebenslust – 10 Punkte für zu Hause mit Susanne Wolter umfassten die Themenkomplexe der Workshops.

Unter Anleitung von Frau Töpfer und Frau Prinz von der AOK PLUS konnten alle Kinder ein vollwertiges Müsli und Obstsalate zusammenstellen und dieses in der Mittagspause präsentieren. Erstmalig wurden für Eltern und Kinder Workshops angeboten. Diese wurden reichlich genutzt.

Fazit der Veranstaltung: Der Fachtag war praxisverbunden, viele neue Erkenntnisse konnten gesammelt und Erfahrungen weiter gegeben werden. Allen Teilnehmern hat es sehr viel Spaß gemacht, den sie in der Arbeit mit den Kindern weiter geben wollen. Die nächste Fachtagung ist für 2012 geplant. Ein besonderer Dank gilt dem Humboldt Gymnasium Nordhausen für die kurzfristige Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Kerstin Muth, Jugendkoordinatorin KSB

 

Sportlicher Besuch aus Frankreich

Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Sportjugend des Kreissportbundes Nordhausen weilte eine französische Sportdelegation in Nordhausen. Zu Gast waren von Freitag bis Sonntag unter der Leitung des Präsidenten des Stadtsportbundes Charleville-Mézières 17 Fußballer im Alter von 13-17 Jahren und fünf Betreuer aus der Partnerstadt Charleville Mezieres...

Freundschaftlich gespielt

Nach achtstündiger Anreise wurden die Gäste vom Vorsitzenden der Kreissportjugend, Klaus Gorges, und der Jugendkoordinatorin Kerstin Muth in ihrem Quartier im Jugendgästehaus“ Rothleimmühle“ begrüßt. Sie lernten dann in einer Führung durch die Stadt Nordhausen die kulturellen Sehenswürdigkeiten kennen. So wurde das Kunsthaus Meyenburg, das Theater, das Rathaus, das Kino, die Altstadt und der Albert-Kunz-Sportpark besucht.

Landkreis kennengelernt

Am Samstagvormittag konnten dann die französischen Gäste in einem Fußballfreundschaftsspiel gegen die C-Junioren der SG Bielen/Windehausen II ihre Kräfte messen. Bei einem Mittagessen in der Gaststätte „Brandenburg“ wurden in einer geselligen Runde Erfahrungen ausgetauscht. Danach besuchte die Delegation die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und nahm dort einer Führung teil. Anschließend besuchten unsere Gäste das Familienfest in der Promenade, anlässlich der 20 Jahre des Kreisjugendringes und der Kreissportjugend. Zur anschließenden Festveranstaltung wurden sie als Ehrengäste vom Vorsitzenden des Kreisjugendringes Nordhausen e.V. Detlef Schmidt im Jugendklubhaus begrüßt. Mit einem Grillabend klang der Tag im Jugendklubhaus aus.

Begrüßt

Besonders hervorheben wollen wir die sprachliche Betreuung. Erstmalig ging die Kreissportjugend mit dem Humboldtgymnasium eine Kooperation ein. Hier machten sich die Schülerrinnen und Schüler der Sprachklasse – Französisch von Frau Ströbele besonders verdient. Sie betreuten die französischen Gäste die gesamte Zeit und waren ständig als fleißige Übersetzer aktiv. Dabei entwickelten sich zwischen den Schülern freundschaftliche Verbindungen. Nach diesem ereignisreichen Wochenende traten die Gäste am Sonntagmorgen geschafft, aber glücklich die Heimreise an. Herzlicher Dank gilt den Vorstandsmitgliedern der Kreissportjugend, besonders Tobias Fischbach für die dreitägige Betreuung der Gäste.

 

Erfolgreiche Seniorensportwoche

Aus Anlass seines 20. Jahrestages führte der Kreissportbund Nordhausen eine Seniorenwoche durch. Vorgesehen waren die Sportarten Kegeln, Nordic Walking, Schwimmen und Tischtennis. Außerdem bestand die Möglichkeit das Sportabzeichenprogramm zu absolvieren. Hier der sportliche Bericht...


Auf den Kegelbahnen der Werther-Turnhalle kämpften die Teilnehmer bei 4x 10 Wurf um den Sieg. Bei den Frauen gewann Frau Wulf mit 146 Punkten. Peter Heiter gewann mit 142 Punkten bei den Männern. Die Nordic Walking- Veranstaltung fiel leider dem Regenwetter zum Opfer.

Die Veranstaltung im Badehaus Nordhausen wurde von 40 Seniorensportlern besucht. Ein Teil erfüllte die Bedingungen für das Sportabzeichen. Auf den Schwimmbahnen zeigten sie, dass sie trotz hohen Alters noch sehr leistungsfähig sind. Besonders gut angenommen wurde die Wassergymnastik. Unter Anleitung einer erfahrenen Moderatorin des Badehauses bewegten sich die Teilnehmer bei schöner Musik im Wasser.

Auch bei der Tischtennisveranstaltung in der Werther-Turnhalle wurde an allen Platten gute Tischtenniskost geboten. Bei den Spielen Jeder gegen Jeden und im Doppel wurde hart gekämpft. Bei den Frauen siegte Marlis Heiter, im Männerwettbewerb war Peter Heiter erfolgreich.

Auf dem Hohekreuzsportplatz konnten die Bedingungen für das Sportabzeichen erfüllt werden. Trotz mehrfacher Presseveröffentlichungen haben nur wenige Senioren diese Möglichkeit genutzt.

Alle Veranstaltungen waren wie immer kostenlos. Die Veranstalter der Seniorenwoche würden sich bei den nächsten Seniorensportveranstaltungen über eine noch größere Resonanz freu
en.


 

Junge Radrenner

Im Rahmen der Festwoche zum 20jährigen Jubiläum des Kreissportbundes gab es gestern auch ein Radrennen für den Nachwuchs. Austragungsort war das Areal zwischen den Stadtwerken an der Robert-Blum-Straße und der Darre...


Viele Sportler aus allen Altersklassen, die Großen mit den schmalen und die kleinen mit den „fetten“ Reifen, folgten dem Aufruf des hiesigen Radsportvereins. Bei guter Organisation durch den Radsportverein und der Familie Baerens sowie ihrer Helfer, unter Schirmherrschaft der Stadtwerke Nordhausen konnte man tollen Radsport bewundern. Auf einem Rundkurs von 1,7 Kilometern wurden Wettkämpfe im Punktefahren ausgetragen.

Während die Punkte häufig ersprintet wurden, gab es auch immer wieder Ausreißversuche. Im Rennen der unter 17-jährigen Jungen hatte ein solcher dann auch Erfolg, ein Fahrer vom Radsportverein Turbine Erfurt deklassierte seine Altersgenossen und überrundete das gesamte Teilnehmerfeld. Diese attraktiven Wettkämpfe hätten ein größeres Publikum verdient.

 

Masters in der Halle

Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Kreissportjugend Nordhausen fand am vergangenen Sonntag das Teen-Team-Masters-Turnier 2010 im Basket- und Volleyball in der Sporthalle am Petersberg statt. Hier der Bericht in Ihrer nnz...

Masters in der Halle

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden der Kreissportjugend Nordhausen, Klaus Gorges, spielten sieben Freizeitmannschaften um die begehrten Pokale. Das Turnier wurde nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“ durchgeführt. Nach vier Stunden standen die Erstplatzierten fest.

Die „Goldlords“ siegten im Basketball vor den „EA-Sports ...it`s the Game“ und den „ T€DY Baskets“ . Als bester Spieler wurde Georg Mchitarian („EA-Sports ...it`the game“) geehrt.

In einem spannenden Volleyballfinale gingen die „Einfallslosen“ nach einem 3-Satz-Sieg gegen die „Mila Superstars“ als Sieger hervor. Die „ Avarege Joe`s“ und der SV Sülzhayn belegten die weiteren Plätze. Steven Richter („Mila Superstars“) wurde als bester Volleyballer ausgezeichnet.

Ein großes Dankeschön für die Organisation und Durchführung gilt dem Teen-Team der Kreissportjugend Nordhausen, vor allem Tobias Fischbach, Madlen Trümper, Mareike Wengler und Sven Kreutz sowie den Schiedsrichtern des Turniers.

 

Sportlicher Start in Festwoche

Am vergangenen Freitag begann die Festwoche, anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kreisportbundes (KSB) Nordhausen mit einem Paukenschlag an den Kiesteichen. Was noch so in Sachen Sport los war, das haben wir für Sie zusammengestellt...

Festwoche

Das Motto lautete: „Spaß am Sport am Kiesteich“. Viele Vereine folgten dem Aufruf und schickten ihre Teams ins Rennen. Dabei meinte es der Wettergott nicht wirklich gut mit den Teilnehmern und schickte pünktlich zum Wettkampfstart eine kalte, ergiebige Dusche zu Boden. Davon ließ man sich nicht abschrecken und die Spiele konnten beginnen. Baumstämme wurden gewuchtet, mit dem Strohsack um sich geschlagen, am Tau gezogen und Fässer gerollt.

Festwoche

Bei den Männern erkämpften sich die Helme Wikinger von SV Grün – Weiß Uthleben mit 15 Punkten den 1.Platz, auf Rang 2. folgten die BSG Altstadt 05- er mit 14 Punkten, auf Rang 3 die Kleinen Knirpse aus Bleicherode mit 14 Punkten und auf Platz 4 die Doppel Körner des HSG Nordhausen mit 9 Punkten. Bei den Frauen erzielte das Team Frauen Power aus Bleicherode mit 12 Punkten den 1. Platz, auf Platz 2 die Iron Girls von HSG Nordhausen mit 11 Punkten und Platz 3 belegten die Kraftkirschen vom NSV Handball mit 8 Punkten. Alle hatten mächtig viel Spaß. Zeitgleich fand ein mit gemeldeten Mannschaften gut besetztes Volleyballturnier im Sand am Kiesteich statt. Bei dem Volleyballturnier der Wettkampfmannschaften belegte den 1 Platz die Mannschaft vom VfB Werther, den 2 Platz die Mannschaft aus Sülzhayn und Platz 3 die Mannschaft vom LSG Sundhausen. Bei den Freizeitmannschaften wurde das Team aus Sülzhayn erster.

Festwoche

Im Zuge eines Kinder- und Jugendaustausches konnte die Sportjugend des Kreissportbund Nordhausen Freunde aus der Nordhäuser Partnerstadt Charleville – Méziéres/ Frankreich begrüßen. Mit ihnen wurde bis Sonntagmittag ein ausführliches Programm rund um den Sport durchgeführt.

Am Sonnabend fand das Programm seine Fortsetzung in einem großen Familienfest und den Festlichkeiten rund um das 20-jährige Bestehen des Kreisjugendring. Es gab eine Festveranstaltung 20 Jahre Kreisjugendring und Sportjugend im Jugendklubhaus Nordhausen. Anschließend wurde der Abend durch ein Rockkonzert abgerundet.

Am Sonntag kamen dann die Mannschaftssportler auf ihre Kosten. Auf dem Petersberg Nordhausen fanden ein Volleyballturnier und ein Basketballturnier für Jedermann statt. Auch diese Veranstaltung fand regen Zulauf und es kamen klasse Begegnungen zustande. Zeitgleich gab es das Radrennen rund um die Stadtwerke. Viele Sportler aus allen Altersklassen, die Großen mit den schmalen und die kleinen mit den „fetten“ Reifen, folgten dem Aufruf des hiesigen Radsportvereins. Bei guter Organisation durch den Radsportverein und der Familie Baerens sowie ihrer Helfer, unter Schirmherrschaft der Stadtwerke Nordhausen konnte man tollen Radsport bewundern. Auf einem Rundkurs von 1,7 Kilometern wurden Wettkämpfe im Punktefahren ausgetragen.

Während die Punkte häufig ersprintet wurden, gab es auch immer wieder Ausreißversuche. Im Rennen der unter 17-jährigen Jungen hatte ein solcher dann auch Erfolg, ein Fahrer vom Radsportverein Turbine Erfurt deklassierte seine Altersgenossen und überrundete das gesamte Teilnehmerfeld. Diese attraktiven Wettkämpfe hätten ein größeres Publikum verdient.

Die Woche hat erst begonnen und es stehen noch große Veranstaltungen ins Haus. So gibt es Veranstaltungen für die Senioren. Am Montag den 13.09.2010 von 10.00 – 13.00 Uhr findet das Kegeln in der Wertherturnhalle statt, am Dienstag den 14.09.2010 von 10.00 – 13.00 Uhr das Nordic – Walking auf dem Parkplatz Parkallee NDH, am Mittwoch den 15.09.2010 von 10.00 – 13.00 Uhr das Schwimmen im Badehaus NDH, sowie am Donnerstag den 16.09.2010 von 10.00 – 13.00 Uhr Tischtennis in der Wertherturnhalle. Des Weiteren findet am Freitag den 17.09.2010 von 9.00 – 12.00 Uhr der Grundschulsporttag auf dem Hohekreuz – Sportplatz statt und ab 13.00 Uhr besteht die Möglichkeit das Sportabzeichen des DOSB abzulegen.

Ein großes Highlight stellt dabei die Aerobic-Night am Freitagabend den 17.09.2010 von 18.00 – 23.00 Uhr in der Wiedigsburghalle dar. Zum krönenden Abschluss der Festwoche ist die Fachtagung „Bewegen und Lernen“ …TUT mir GUT und TUT dir GUT! am Samstag den 18.09.2010 von 9.30 – 16.00 Uhr im Berufsschulzentrum Morgenröte Petersberg in Nordhausen. Es haben sich derzeit 100 Teilnehmer angemeldet. Der Kreissportbund Nordhausen freut sich alle sportlich interessierten Menschen zu den geplanten Veranstaltungen einladen zu können und wünscht sich weiterhin eine so zahlreiche Beteiligung.

 

Mobiles Sponsoring

Die Festwoche des Kreissportbundes Nordhausen wirft ihre Schatten voraus. Da gibt es für die Organisatoren allerhand zu tun. Vor allem: Sie müssen mobil sein...

Fahrzeuge übergeben

Gestern wurden von Vertretern der Autohaus Peter Gruppe in Nordhausen im Auftrag der Geschäftsleitung zur Unterstützung der Mobilität während der vielfältigen Veranstaltungen ein Bus und ein PKW dem Vizepräsidenten Gert Störmer und der Jugendkoordinatorin Kerstin Muth übergeben und im Rahmen des Sponsorings zeitweise zur Verfügung gestellt.

Damit wollen Helmut und Andreas Peter einen Beitrag zur Unterstützung für das Gelingen des sportlichen Höhepunktes leisten.

 

Gelungener Seniorenwandertag

Zum 3. Mal veranstaltete das Begegnungszentrum Nord und der Kreissportbund Nordhausen einen Seniorenwandertag. Bei herrlichem Wanderwetter nahmen 52 Wanderfreunde die Strecke in Angriff.

Unterwegs

Vom Begegnungszentrum Nord ging es unter Leitung des Wanderleiters Klaus Großmann in Richtung Kohnstein! An den Stationen Warttürmchen, Kuhberg, Schurzfell und Schnabelsburg erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Geschichte der näheren Umgebung. An der aufgebauten Obst- und Getränketafel konnten sich alle Wanderfreunde bedienen. Frisch gestärkt ging man danach gut gelaunt in Richtung Hirschental.

Nicht nur die sportliche Begegnung, auch die Erweiterung der Kenntnisse über die Geschichte des Kohnsteins haben bei allen Wanderern ein positives Echo hinterlassen. Die Teilnehmer dankten den Organisatoren und dem Wanderleiter Klaus Großmann für die gelungene Veranstaltung und wollen auch am Wandertag im nächsten Jahr teilnehmen.

 

Sportlich, sportlich – nicht nur am Kiesteich

Der Kreissportbund (KSB) feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Und dafür haben sich die Verantwortlichen einiges einfallen lassen. Zum Beispiel Hochland-Spiele an einem „Teich“...


Siegfried Janiszewski, der Präsident des KSB sowie seine beiden Vize Klaus Körber und Gerd Störmer, berichteten heute über das Geplante. Am 10. September zum Beispiel starten am Kiesteich die Nordhäuser Highland-Games, für die sich sechs Mannschaften angemeldet haben. Hier sind noch Anmeldungen möglich. Das aber wird nur der Auftakt zu einer Sport-Festwoche sein, die am 18. September enden soll.

Natürlich mussten dafür auch Sponsoren gefunden werden. Die sind mittlerweile im Boot und sorgen dafür, dass es jede Menge an Sport-Festen geben kann. Und das sind neben den Hochland-Spielen ein Familienfest am 11. September in der Nordhäuser Promenade, am Abend wird dann im Jugendclubhaus gefeiert. Am Sonntag wird auf dem Petersberg ein Basketball- und Volleyballturnier angeboten, auch ein Radrennen rund um die Nordhäuser Stadtwerke ist geplant.

Natürlich sollen die sportlichen Senioren nicht außen vor gelassen werden. Die sind mit Kegeln, Schwimmen, Tischtennis und Nordic Walking bestens in der Woche darauf bedient. Am 17. September gibt es den Grundschulsporttag auf dem Hohekreuzsportplatz und am Abend (nnz berichtete) startet in der Wiedigsburghalle die zweite Auflage der Aerobic-Night.

Eine Festveranstaltung wird es im Autohaus Peter geben, das KSB-Präsidium geht von Ende Oktober als Termin. Eigentlich war der 18. September geplant, doch mit dem Audimax der Fachhochschule gab es technische Probleme.

Klaus Körber schilderte im Gespräch mit der nnz kurz die Geburtsstunde des KSB in den Zeiten der politischen Wende. Der DTSB war nur noch sporadisch vorhanden, im Landkreis Nordhausen wurden im Juni 1990 der Kreissportbund „geboren“. Geboren in einer komplizierten Zeit, war Sport plötzlich ohne staatliche Förderung und betrieblicher Unterstützung zu organisieren. Doch gerade der Spielbetrieb in den zahlreichen Vereinen konnten weitergeführt werden, es gab kaum Probleme mit der Wettkampfsaison 1990/1991. 1991 gab es bereits die ersten Kreisjugendspiele, die vom neuen Kreissportbund vorbereitet und durchgeführt wurden.

Damals (1990) gab es rund 9.000 Mitglieder, heute sind es 15.200 Frauen und Männer, Mädchen und Jungen, die Sport in 149 Vereinen im Landkreis Nordhausen treiben. Im November 1990 wurde dann offiziell der KSB gegründet.

Gerade dieser kurze Rückblick zeigt, dass die Sportbewegung durchaus Stolz auf die vergangenen zwei Jahrzehnte sein kann. Es gibt also auf allen Ebenen Grund zum Feiern.

 

Sportliches Feuerwerk

Endlich ist es wieder soweit: Der Kreissportbund Nordhausen hat aufgrund des riesigen Erfolges der Aerobic-Nacht des vergangenen Jahres keine Kosten und Mühen gescheut, im Jahr seines 20jährigen Bestehens wieder eine solche Nacht zu organisieren...

Im vergangenen Jahr

Diese findet am Freitag, den 17. September 2010 um 19 Uhr in der Wiedigsburghalle statt. Alle Aerobicfans, Sportfans und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen! Der Kreissportbund Nordhausen und das Autohaus Reisner präsentieren dazu in dieser Nacht Patrick Arnold. Der gelernte Physiotherapeut und A-Lizenz Instructor unterrichtet schon seit zwölf Jahren im Group-Fitness Bereich. Im Jahr 2005 gewann Patrick Arnold einen Presenterwettbewerb und wurde im Jahr 2006 von einer fachkundigen Jury in Karlsruhe zum Star-Instructor gewählt.

Patrick Arnold wird am 17. September 2010 zu absoluter Höchstform auflaufen und alle Interessenten begeistern und zum Schwitzen bringen. In und nach dieser Nacht, werden Müdigkeit und Langeweile der Vergangenheit angehören. Patrick Arnold wird inspirieren und mit Rhythmus, Temperament und Musik alle Teilnehmer begeistern.

Mit drei Kursen wird Patrick in dieser Nacht präsent sein. Seine Latino Aerobic läuft unter dem Motto: Lass Deine Hüften schwingen! Lateinamerikanische Rhythmen machen diese Stunde zu einem Highlight für jeden, der sich gern zu Latin Musik bewegt und locker in der Hüfte werden will. Im Anschluss findet Step Moves in House statt, eine Step-Aerobic Stunde mit aktueller House Musik. Der flüssige, absolut symmetrische Aufbau und das Einfügen von Variationen zeichnet eine Step-Stunde aus.

„Step by Step“ führt Patrick Arnold zu einer anspruchsvollen Choreographie, mit tollen Rhythmusveränderungen und vielen neuen Ideen. Den Abschluss bildet das Body Art Workout. Diese Body Art Stunde unterliegt dem Gesetz von Ying &Yang und vereint die geistigen und körperlichen Gegensätze dieses funktionellen Trainings, sowohl in der Philosophie als auch in der Bewegung.

Informationen zu diesem Event finden Sie unter www.ksb-nordhausen.de. Die Anmeldung läuft online oder über die Geschäftsstelle des KSB Nordhausen in der Geseniusstr. 26, 99734 Nordhausen persönlich, per Fax oder schriftlich. Die Eintrittspreise belaufen sich auf 15 Euro beim Onlinekauf und im Vorverkauf, sowie auf 20 Euro an der Abendkasse. Parkmöglichkeiten(kostenpflichtig) gibt es in der Tiefgarage unter der Halle.

Der Kreissportbund Nordhausen freut sich schon darauf, viele Interessiert in der Wiedigsburghalle begrüßen zu dürfen. Diese Nacht sollte kein Aerobic-Fan verpassen!

 

Ehrenordnung beschlossen

In diesem Monat tagte der Kreisjugendhauptausschuss der Kreissportjugend Nordhausen. Geladen waren alle Jugendwarte der Sportvereine der Stadt und des Landkreises Nordhausen. Leider waren überwiegend Vertreter aus dem ländlichen Raum und nur wenige der städtischen Vereine der Einladung gefolgt...


Zu Beginn gab der Vorsitzende der Sportjugend Nordhausen Klaus Gorges einen kurzen Einblick in die geleistete Arbeit der Sportjugend. Es wurden im vergangenen Jahr wieder viele Projekte realisiert bzw. weitergeführt - so unter anderem der Kindergartensporttag mit der Suche des „Fittesten Kindergarten des Landkreises“, wobei die Wiedigsburghalle in eine große Spiel- und Turnlandschaft verwandelt wird; die Sportassistentenausbildung für Schüler der 8. bis 12. Klasse sowie mehr als 20 Spiel-Spaß-Sportfeste im Rahmen von Vereins- und Firmenfeiern für Kinder und Jugendliche.

Das Projekt „Bewegungsfreundlicher Kindergarten“ ehrte auch dieses Jahr eine Kita, die die Gesundheits- und Bewegungsförderung der Kinder in ihren Alltag verankert hat. Der integrative Kindergarten „Ida-Vogeler-Seele“ überzeugte mit seinem bewegungsfreundlichen Konzept und wurde mit dem Qualitätssiegel durch die Kreissportjugend ausgezeichnet.

An den Kreisjugendspielen nahmen diesjährig mehr als 2500 Sportler aus 18 Sportarten teil. Die Spiele, an denen jedes Kind auch ohne Vereinsmitgliedschaft teilnehmen kann, fanden in Fußball, Handball, Ball über die Schnur, Boxen, Golf, Tennis, Volleyball, Judo, Kampfsport, Fechten, Gerätturnen, Leichtathletik, Mountainbike, Schach, Schwimmen, Tischtennis, Reitsport sowie Triathlon statt.

Außerdem wurde das Projekt „Fit im Wasser“ durchgeführt, in dessen Rahmen sich der Kreissportbund dafür einsetzt, dass bereits Vorschulkindern die Fähigkeit des Schwimmens beigebracht wird und dessen Ziel es ist das Seepferdchen zu erreichen. Unterstützt wurde diese Maßnahme durch die Sparkassenstiftung der Kreissparkasse Nordhausen.

In der anschließenden Diskussion wurde durch den Vorstand nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in den Sportvereinen eine Jugendordnung zwingend erforderlich ist und diese dem Kreissportbund für die weitere Tätigkeit in der Jugendarbeit vorliegen muss.

Erstmalig wurde seit dem 20jährigen Bestehen der Kreissportjugend eine Ehrenordnung beschlossen, um ehrenamtlich Engagierten, die sich über einen großen Zeitraum hinweg für die Förderung und Unterstützung der Jugend ausgezeichnet haben, mit einer Ehrenmedaille zu danken. Für hervorragende Jugendarbeit erhielten Manuela Liebing (Academy of Life) und Manfred Leser (TTV 49 Wipperdorf) die Ehrenmedaille der Kreissportjugend Nordhausen.

In diesem Zusammenhang bedankt sich der Vorstand der Kreissportjugend Nordhausen bei allen Jugendwarten der Stadt und des Kreises für die geleistete Arbeit, aber auch allen Ehrenamtlichen, die sich für die Jugend und die Jugendarbeit einsetzen.
Klaus Gorges, Vorsitzender Kreissportjugend Nordhausen

 

"Highland Games“ für Jung und Alt

Die Grundschule Sollstedt verwandelt sich in exakt einer Woche ins „Sollstedter Hochland“ ein und veranstaltet die „2. Highland Games“ für Jung und Alt. Wie schon im vergangenen Jahr beteiligt sich die Schule wieder an der Aktion „Wir laufen für UNICEF“, deren Einnahmen dem Bildungsprogramm „Schulen für Afrika“ ebenso zu Gute kommen wie den Schülern...


Schule – das ist für viele Kinder in Afrika südlich der Sahara die einzige Chance, der Armut zu entkommen. Nur wer lesen, schreiben und rechnen kann, darf auf eine bessere Zukunft hoffen. Doch für jedes dritte Kind ist dies immer noch ein Traum. Das Bildungsprogramm „Schulen für Afrika“ hat sich daher zum Ziel gesetzt, bis zu diesem Jahr 1.000 Schulen zu bauen oder instand zu setzen. Bisher konnten 602 Schulen fertig gestellt und somit ein Ort für Bildung für mehrere Tausend Kinder geschaffen werden. Im Rahmen der Aktion „Wir laufen für UNICEF“ kann die Grundschule Sollstedt einen kleinen Betrag zur Zielerreichung des Programms leisten.

Das Prinzip dieses Benefizlaufes ist einfach: Jeder Teilnehmer sucht sich Sponsoren wie Eltern, Freunde oder Geschäftsinhaber, die für jede gelaufene Runde 50 Cent oder mehr spenden. Die Hälfte des Erlöses kommt dem UNICEF-Bildungsprojekt „Schulen für Afrika“ zugute. Die andere Hälfte des Erlöses bleibt in der Sollstedter Grundschule und soll dazu beitragen, einen Ballspielplatz für Volleyball, "Ball über die Schnur" u.a. auf dem Schulgelände entstehen zu lassen.

 

Volksbank unterstützt Jugendarbeit

Anfang Juli wurde am Nordhäuser Taschenberg der zehnte Geburtstag der Nordthüringer Volksbank an diesem Standort gefeiert. Dabei hatte an diesem Freitagvormittag vor allem der sportliche Nachwuchs das Sagen...

Unterstützung zugesagt

Im Rahmen des 10jährigen Bestehens der Nordthüringer Volksbank-Filiale Taschenberg fand am 2. Juli 2010 auf deren Gelände ein Fest für Groß und Klein statt. Mit aktiver Unterstützung der Sportjugend des Kreissportbundes Nordhausen konnten sich die kleinen Gäste in sportlichen Parcours messen.

Um die Jugendarbeit in den Vereinen und im Landkreis zu fördern, hat sich die Nordthüringer Volksbank - vertreten durch Frau Westphal, Frau Hopfe und Herrn Haberberg - dazu entschlossen, auch in Zukunft mit der Sportjugend und dem Kreissportbund Nordhausen zusammen zu arbeiten.

Somit konnte Klaus Gorges, Vorsitzender der Sportjugend, einen Scheck über 500 Euro für die Jugendarbeit in den Sportvereinen des Landkreises entgegen nehmen. Der Kreissportbund möchte sich auch im Namen der Sportvereine des Landkreises Nordhausen bei der Nordthüringer Volksbank recht herzlich bedanken und freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

 

Abschied der (Handball-) Helden

Es werden auf den Tag genau 30 Jahre nach ihrem legendären Olympiasieg sein: am 30. Juli verabschieden sich die Spieler der DDR-Handballnationalmannschaft von 1980 in den endgültigen Ruhestand. Vorher will die Mannschaft jedoch noch ein letztes Spiel absolvieren, und zwar in der Nordhäuser Wiedigsburghalle...


Die Mannschaft hat, bis auf eine, gesundheitsbedingte Ausnahme, komplett zugesagt. Die alten Herren des Handballs traten seit 1993 hin und wieder als "DVAG-Oldstar Team Olympiasieger 1980" in Aktion. Den endgültigen Abschied vom Sport will man nicht alleine feiern, und verschickte Einladungen an Handballgrößen von damals und heute. Neben Top-Handballern wie Wolfgang Lakenmacher, Stefan Kretzschmar, Daniel Stefan und Jochen Fraatz, hat man auch die Weltmeister von 1978 und 2007 eingeladen.

Begleitet wird der letzte Auftritt der Olympiasieger außerdem mit dem Besuch von Spitzensportlern aus anderen Disziplinen, wie etwa der Leichtathletik und dem Wintersport. Der Generalsekretär des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Ulf Tippelt, und der Präsident des deutschen Handballbundes, Uli Strombach haben ebenfalls ihr Kommen signalisiert. Neben den Sportlern wird wohl auch das überregionale Fernsehen, also der MDR, das ZDF und eventuell auch ARTE, vom Geschehen berichten, wie auf der heutigen Pressekonferenz in der Südharzgalerie zu erfahren war.

Das illustre Ereignis markiert auch den Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des Kreis-Sport-Bundes Nordhausen. Für etwaige Besucher dürfte außerdem interessant sein, das man mit einer Eintrittskarte nicht nur das Abschlussspiel der Handballer, sondern auch das Altstadtfest an diesem Tag besuchen kann.

 

Abschieds Gala wird unterstützt

Die Südharz Galerie Nordhausen unterstützt die Abschiedsgala der Handball-Olympiasieger von 1980. Sowohl die Handball-Helden als auch der Shopping-Tempel verbindet jeweils ein Jubiläum...


Während das „DVAG Olympiasiegerteam von 1980“ am 30. Juli mit einem Auftritt in der Wiedigsburghalle in Nordhausen das 30. Jubiläum seines Erfolges bei den Olympischen Spielen in Moskau feiert und gleichzeitig Abschied vom aktiven Sport nimmt, blickt das größte Einkaufszentrum Nordthüringens in diesem Jahr auf sein 15jähriges Bestehen zurück.

Center-Manager Wolfgang Linz begrüßte die Verbindung der beiden Jubiläen und freut sich im Namen aller Geschäfte auf viel regionale und überregionale Resonanz für die anstehenden Großveranstaltungen.

Das „DVAG Olympiasiegerteam von 1980“ wird am 30. Juli aller Voraussicht nach in Bestbesetzung auflaufen können. „Mit Frank-Michael Wahl, Ingolf Wiegert, Hartmut Krüger und Lothar Doering sind viele Prominente von einst dabei, die die Fans auch heute noch gut kennen“, berichtet Wieland Schmidt, einst einer der besten Torhüter der Welt. Schmidt, der aus gesundheitlichen Gründen nichts selbst zwischen den Pfosten stehen kann, wird im Umfeld des Spiels mit Kindern und Jugendlichen ein Torwarttraining absolvieren und bei einem Siebenmeter-Werfen gegen prominente Schützen noch einmal Kostproben seines Könnens abliefern. Neben einer Autogrammstunde, Talk-Runden und weiteren Show-Einlagen wird beim Jubiläumsspiel natürlich das Spiel selbst im Mittelpunkt stehen.

Zu ihrem letzten Auftritt haben sich die Olympiasieger Weggefährten und Partner von einst und weitere Prominente eingeladen. Neben den Ex-Nationalspielern Frank Mühlner (Leipzig), Steffen Stiebler und Holger Liesegang (beide Magdeburg) wird auch Frauen-Bundestrainer Rainer Ossmann in Nordhausen auflaufen.

Stippvisiten auf dem Handballparkett wollen zudem Olympiasieger und Weltmeister aus anderen Sportarten abgeben, darunter Skilanglauf-Weltmeister Axel Teichmann, im Februar zweifacher Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver.

 

Über Sport zurück zur Arbeit

„Sport baut Brücken“ – so heißt ein Projekt der Abeitsgemeinschaft des Landkreises (ARGE) und des Kreissportbundes (KSB). Kurz umrissen verbirgt sich dahinter die Idee, über den Einsatz in einem Sportverein Arbeitssuchende zu mobilisieren und an wieder an Arbeit heranzuführen.

Brücken bauen

Über den Erfolg der bisherigen Zusammenarbeit von Arge und KSB und die Zukunftsaussichten des Projekts diskutierten bei einer Regionalkonferenz u.a. Vertreter des Thüringer Sozial- und Wirtschaftsministeriums, der GfAW – Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung, der Bundesagentur für Arbeit, des Landsportbundes sowie von Stadt und Landkreis Nordhausen.

Die Kooperationen zwischen Arge und KSB läuft seit fünf Jahren, seit gut drei Jahren auf einem intensiven Niveau. „Uns gelingt das hier, weil der Kreissportbund so gut aufgestellt ist und daher die Koordinierung klappt“, schickte Hans-Georg Müller, Leiter der Arge vorweg. Von 2007 bis heute haben fast 300 Arbeitssuchende an Maßnahmen teilgenommen, in diesem Jahr sind es allein 81. Sie unterstützen die Vereine in vielerlei Hinsicht: bei Verwaltungsaufgaben, helfen den ehrenamtlichen Trainern und Übungsleitern oder packen mit an, wenn an den Sportstätten selbst etwas getan werden muss.

Brücken bauenDabei helfe der Sport und die Erfahrung im Verein auf verschiedenen Ebenen, so Andreas Meyer, Geschäftsführer des KSB. So erreiche man, dass die „Menschen sich nicht in sozialer Isolation verabschieden“ und eine „emotionale Heimat“ finden. Im Verein können gerade Langzeitarbeitslose ihr Selbstwertgefühl stärken, schöpfen Mut, erfahren Akzeptanz und gewinnen Anerkennung, die sie selbstbewusster reagieren lassen. Gleichzeitig helfe die eigene sportliche Aktivität dabei, wieder fit zu werden – so körperlich fit, um eine tägliche Arbeit bewältigen zu können. Ein positiver Nebeneffekt: Auch die Kinder der Arbeitssuchenden finden in den Vereinen, in denen ihre Eltern eingesetzt sind, häufig neuen Anschluss.

Heike Taubert, Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, lobte den Einsatz in der Region Nordhausen: „Sport ist in besonderer Weise prädestiniert dafür, den Personen, die wir damit erreichen wollen, das Entsprechende vorzuleben. Denn Menschen, die Sport treiben, haben immer ein Ziel“, ging die Ministerin auf die Vorbildfunktion ein. „Das bedarf eines hohen Aufwandes.“ Der sich jedoch bei derartigen Projekten in der Regel lohne. Auch, aber nicht nur, in Form einer neuen Arbeitsstelle: Im vergangenen Jahr fanden zwölf, in diesem Jahr bereits acht Teilnehmer einen neuen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dabei half auch die Weiterbildung durch den KSB, beispielsweise Lehrgänge zum Sportassistenten oder die Übungsleiterqualifizierung zur DOSB Lizenz.

Oft engagieren sich die Projektteilnehmer nach Beendigung der Maßnahme weiter ehrenamtlich für den Verein. „Ein Ehrenamt entsteht im Regelfall durch positive Erfahrungen in einer Maßnahme“, so Hans-Georg Müller. „Und ohne Verein und die ehrenamtlichen Strukturen dahinter, wie beispielsweise die qualifizierten Übungsleiter, wären solche Projekte gar nicht möglich. Sie sind die Basis“, betonte Andreas Meyer. Im Kreissport sind rund 150 Vereine mit mehr als 15.000 Mitgliedern organisiert. Sie betreuen umfangreiche Projekte wie „Fit im Wasser“, bei dem Kindergartenkinder schwimmfähig werden oder „Kinder weg von der Straße, ran an den Ball“, in dem für alle Grundschüler eine zusätzliche Bewegungsstunde organisiert wird – ein bundesweit einmaliges Angebot, dass auf die 5. bis 7. Klasse ausgeweitet werden soll. Allerdings sei inzwischen das Ehrenamt im Sport im Landkreis an seiner Leistungsgrenze angekommen.

Schnell kam in diesem Zusammenhang die Diskussion auf die zukünftige Finanzierung solcher Projekte, um die aufgebauten Strukturen und Netzwerke kontinuierlich zu wahren und zu stärken. „Wir müssen uns letztlich darauf einstellen, dass die Ressourcen knapper werden“, brachte es Arge-Leiter Hans-Georg Müller auf den Punkt.

Deshalb sei es wichtig zu kooperieren und verschiedene Finanzierungswege zu gehen, zum Beispiel Bundesprogramme wie die Bürgerarbeit, das Landesarbeitsmarktprogramm „Arbeit für Thüringen und Zukunft Familie“, das die GfAW betreut oder EU-Programme, die aus ESF-Mitteln finanziert werden.

Am Ende des Jahres ist eine weitere Regionalkonferenz geplant, um mit der dann erhofften klareren Perspektive auf die zukünftige Struktur und finanzielle Ausgestaltung der Arge die Thematik erneut zu diskutieren.

 

Mobil für die Sportjugend

Um wirklich im ganzen Landkreis aktiv sein zu können verlangt die Arbeit des Kreis-Sport-Bundes einen gewissen Grad an Mobilität. Besonders in Bezug auf die Jugendarbeit stellte das zuweilen ein Problem dar, dessen man sich nun mit Hilfe des Berufsbildungszentrums Straßenverkehr entledigen konnte...

Schlüsselübergabe

Das Berufsbildungszentrum Straßenverkehr (BBZ) übergab dem Kreis-Sport-Bund (KSB) heute Mittag bei schönstem Sommerwetter einen wieder hergestellten VW Caddy, der die Jugendarbeit der KSB unterstützen soll.

Das Fahrzeug war im Rahmen einer von der Arbeitsgemeinschaft Nordhausen (ARGE) geförderten BBZ-Maßnahme wieder aufgebaut und fertiggestellt worden, und wird dem Jugendwart zur Verfügung gestellt werden. "Mobilität ist die Grundvorraussetzung für die Aufgabe des Jugendwarts, als Unterstützer der regionalen Sportvereine. Jugendarbeit ist die Basis für den sportlichen Erfolg der Zukunft, aber dieses Feld braucht Pflege, die man nicht am Telefon erbringen kann, dementsprechend glücklich sind wir über diesen funktionalen PKW" so Herr Janiszewski, Präsident des KSB.

Auch der Geschäftsführer der ARGE Nordhausen, Herr Stiel, sieht "eine Maßnahme in dem junge Menschen etwas leisten für andere junge Menschen als gelungenes Beispiel für die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft."

Die jungen Schrauber

Wieder flott gemacht wurde der Caddy von einer ganzen Reihe junger Schrauber, denen auch Olaf Salomon, Geschäftsführer des BBZ, seine Anerkennung zollte: "Die Teilnehmer haben durch Engagement und gute Arbeit gezeigt, das sie trotz der nicht immer leichten Beschäftigungssituation in Nordthüringen und den angrenzenden Regionen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt verdient haben."

Neben den Grundlagen im Metallbau und der Kfz-Technik, im Rahmen des Fahrzeugaufbaus erhöhen die im BBZ erworbenen Ladungssicherungs-, Erste-Hilfe und Stapler-Scheine das berufliche Potential der jungen Männer. Mit diesen Kenntnissen, einem Bewerbungstraining und dem erstellen eines Stellenprofils, ebenfalls mit Unterstützung des BBZ, haben sich ihre Aussichten auf eine Anstellung verbessert.

Ihre Arbeit hat aber nicht nur ihre eigene Zukunft in ein besseres Licht getaucht, sondern auch die der sportlichen Zukunft in Land und Kreis.

 

Da rollt was auf uns zu

In den Reihen des Kreissportbundes wird seit einiger Zeit - neben der täglich anfallenden Arbeit - mit Hochdruck an der Vorbereitung des in diesem Jahr anstehenden 20jährigen Jubiläums gearbeitet. Im Januar 2010 haben zwei Vorbereitungsteams die aufwendige Arbeit aufgenommen, um möglichst früh die Weichen für eine erfolgreiche Durchführung zu stellen.


Getreu dem Motto "nichts ist unmöglich, lasst es uns anpacken" war man sich sehr schnell einig, für den Landkreis etwas auf die Beine zu stellen, was so in dieser Dichte sportlicher Höhepunkte noch nicht da war. Am Montag traf man sich erneut, um den jeweiligen Vorbereitungsstand zu analysieren eine weitere Aufgaben abzustecken. Der Ablauf der Festwoche vom 10. bis zum 18. September steht, es fehlen nur noch einzelne Feinabstimmungen.

Die Feierlichkeiten fangen gleich am 10. September mit einem ersten Paukenschlag an, wenn es ab 16.00 Uhr am Bielener Kiesteich unmittelbar vor der dortigen Gaststätte der Familie Weber den Startschuss zu den HIGHLAND-GAMES gibt. Dazu hat der Kreissportbund (KSB) auch in dem Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr (BBZ) und dessen Geschäftsführer Olaf Salomon einen starken Partner gewonnen . Obwohl es nicht um PS geht sind bei diesen Wettbewerben starke Männer und Frauen gefragt, wenn es um Fassrollen ,Baumstammweitwurf, Baumstammtragen und Strohsackschlagen geht.

Schon zu Beginn der Wettbewerbe kann sowohl mit rhythmischer musikalischer Unterstützung als auch mit bester Kost vom Grill und Fass gerechnet werden-dafür sorgen ein DJ und die Strandgaststätte. Den Gewinnern der Wettbewerbe winken wertvolle Gutscheine. Für unsere Jüngsten steht ein Spielpool der Sportjugend,Hüpfburg und weitere Überraschungen bereit- eben getreu dem Motto des Tages „Spaß am Sport am Kiesteich".

Die LSG Sundhausen lädt parallel auf den Sandplätzen zum Beach Volleyball ein und das soll gleichzeitig als Auftakt für die kommende Kreisligasaison genutzt werden. Teilnahmeberechtigt an den Highland-Games sind Mannschaften mit vier Personen, die in Sportvereinen des Kreissportbundes Nordhausen organisiert sind. In den nächsten Tagen gehen dazu die Einladungen an die Vereine heraus und wer sich vorher schon schlau machen möchte der klickt einfach auf die Seit des KSB unter www.ksb-nordhausen.de.

Das ist aber noch nicht alles, es warten doch noch weitere große Events auf die Sportbegeisterten. Hier nur einige Beispiele, ohne schon zu viel zu verraten:
  • Am 3.09.2010 treffen in der Wiedigsburghalle ab 19.00 Uhr die Volleyballnationalmannschaften Deutschlands und Russlands aufeinander.
  • Volleyball im „kleineren Rahmen" wird aber auch am 11.09.2010 ab 16.00 Uhr an traditionsreicher Stätte in der Sporthalle der Käthe-Kollwitz Schule in der Nebelungstraße gespielt. Nachdem zunächst die Damen des SVC ihre Visitenkarte abgeben, treffen dann ab 18.00 Uhr die Mannen um Dominik Rieger auf die Ehemaligen aus der Europa-Cup Mannschaft des SVC mit Atze Hänel, Jörg Meschke, Steffen Blatzeck, Norbert Kleine (Bimbo), Sascha Metelski , Sven Heimpold und weiteren bekannten Volleyballriesen der erfolgreichen 90’ziger Jahre zusammen - ein Leckerbissen der besonderen Art.
  • Ein weiteres Event wartet am 17.09.2010 ab 18.00 Uhr in der Wiedigsburghalle; wenn Die Frauensportbeauftragte des KSB zur nächsten Aerobic-Night bittet – eine Veranstaltung; die schon viele Fans gefunden hat.
Alle Veranstaltungen können gar nicht aufgezählt werden aber auf die Weiteren wird rechtzeitig hingewiesen so gibt es noch tolle sportliche Veranstaltung sowohl für die Senioren als auch für die Jugend.

 

Street-Soccer Mini WM

Im Vorfeld des entscheidenden Gruppenspiels der deutschen Mannschaft gegen Ghana herrschte auf der Street-Soccer Anlage auf dem Petersberg ab 17.00 Uhr ein geschäftiges Treiben. Hier versammelten sich zur Anstoßzeit die E-Junioren...


...der Spielgemeinschaft aus Niedersachswerfen/Ilfeld I und II, der VfB Friedetal Sollstedt, die Spielgemeinschaft Nordhausen/Salza sowie Blau-Gelb Görsbach zu ihrer Mini-WM.

Gut gespielt

Einmal wie Schweinsteiger und Co. spielen, dass ist sicherlich auch ihr Traum und so stiegen alle Mannschaften mit voller Begeisterung vor den fachkundigen Augen der Zuschauer, sowie den zahlreichen Eltern in das wieder von der Sportjugend des Kreissportbundes Nordhausen und dem KFA Fußball perfekt organisierte Turnier ein. Bei einer Spielzeit über je 10 Minuten zeigten die jungen Nachwuchskicker schon ansprechende Leistungen, so dass auch der Kreisjugendausschussvorsitzende Holger Metz und der Vertreter des KFA Fußball Frank Wernecke ganz angetan von dem schon vorhandenen fußballerischen Können waren.

Nach einer Anzahl von spannenden Spielen in denen jeder gegen jeden spielen musste gewann schließlich die Mannschaft aus Görsbach ungeschlagen das Turnier vor der Spielgemeinschaft Ilfeld I und II. Auf den Plätzen 4 und 5 folgten die Teams der Spielgemeinschaft Nordhausen / Salza und die Mannschaft von VfB Friedetal Sollstedt. Auch wenn es nur für eine Mannschaft zum Sieg gereicht hat waren doch alle Teilnehmer Gewinner.

Gut gespielt

Das wussten auch bei der Siegerehrung die Jugendkoordinatorin Kerstin Muth und der Vertreter des Sponsors EP: Computer Studio Herr Menzel zu würdigen. Die Mannschaften auf den ersten 3 Plätzen erhielten je einen Original FIFA WM- Ball überreicht und die Görsbacher durften sich darüber hinaus über einen Gutschein für Mannschaftstrikots freuen der vom EP: Computer Studio gesponsert wurde. Alle teilnehmenden Mannschaften erhielten noch Trainingsbälle.

Die Sportjugend Nordhausen sagt allen Beteiligten und Sponsoren Dank für tolle Tage auf dem Petersberg. Auch wenn nicht alle Träume in Erfüllung gingen - Ihr seid alle Spitze gewesen…

 

Fit im Wasser- Fit für die Zukunft

Immer weniger Kinder können schwimmen. Ein Zustand, den ihre Großeltern kaum kennen. Um die Zahl der Nichtschwimmer zu senken, ist jetzt eine Initiative gestartet worden: Zu Lande und zu Wasser...

Schwimmen lernenDas gemeinsame Projekt des Kreissportbundes Nordhausen, der Sparkassenstiftung und des Landratsamtes Nordhausen ist gedacht für Kinder im Vorschulalter und hat deshalb auch besondere Bedeutung für deren körperliche Entwicklung.

Es ist bisher wohl einmalig im Freistaat, dass sich Sport und Sponsoren in einer gemeinsamen Aktion zusammen gefunden haben, die das umsetzen wollen, was Wissenschaftler und Sportmediziner schon lange propagieren - die schon frühzeitige Verbindung der positiven physikalischen Eigenschaften des Wassers verbunden mit dessen Wirkung auf die Entwicklung des kindlichen Körpers.

Diese drei Initiatoren haben sich zum Ziel gesetzt, Kinder des Vorschulbereiches beim Erlernen des Schwimmens zu unterstützen, mit dem Ziel die Schwimmfähigkeit zu erlangen. Ein guter Nebeneffekt ist der Erwerb des „Seepferdchen“.

Der Projektzeitraum läuft schon seit Anfang September vergangenen Jahres und endet im August 2010. Zum ersten Mal wird durch „Fit im Wasser“ die Möglichkeit geboten mit finanzieller Unterstützung eine breitere Basis zum Erlernen des Schwimmens zu bieten. Den Kindertageseinrichtungen, die Eltern bei der Erlangung der Schwimmfähigkeit ihrer Kinder behilflich sind, partizipieren von den vielfältigen Zuwendungsmöglichkeiten. Dabei stehen Fördermittel zur Verfügung die u. a. für Fahrtkosten, Eintrittsgelder, Schwimmabzeichen, weitere ganz bestimmte Sachkosten usw. verwendet werden können.

Es handelt sich also um eine Initiative zum Wohle der Kinder und auch deren Eltern. Voraussetzung für die jeweilige Zuwendung ist eine abgeschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der Kindertagesstätte und einem im Kreissportbund Nordhausen organisiertem Sportverein. Für die nahe Zukunft ist schon jetzt eine Perspektive gegeben. Das Projekt findet zu den aktuellen Voraussetzungen auch für den Zeitraum vom 1. September 2010 bis zum 31. August 2011 seine Fortsetzung. Dazu bedarf es jedoch einer Antragstellung bis zum 31.12.2010. Die Anmeldungen laufen über die Geschäftsstelle des KSB - nähere Informationen gibt es über die Homepage des KSB unter www.ksb-nordhausen.de.

Bisher sind sieben Kindertagesstätten mit 84 Kindern an dem Projekt beteiligt. Die beteiligten Einrichtungen, das Badehaus Nordhausen, das Hallenbad in Sollstedt und das Freibad in Uthleben warten auf den Schwimmnachwuchs.

 

Mini WM auf dem Petersberg (2)

Auch diesmal war die Sportjugend des Kreissportbundes Nordhausen gemeinsam mit dem KFA Nordhausen und den Sponsoren dieser Mini-WM auf dem Petersberg.

Erfolgreiches Turnier

Am 16. Juni 2010 startete die Staffel 1 der F- Jugend mit den Mannschaften aus Ellrich, Sollstedt, NSW/Ilfeld und Wacker. Spielzeit war 1 x 10 Minuten und es fand ein fliegender Wechsel unter den jeweils 3 Feldspielern und dem Torwart statt. Als Sieger ging die Mannschaft von Wacker hervor. Den 2. Platz belegte die Spielgemeinschaft NSW/Ilfeld, den 3. Platz Ellrich und Sollstedt erreichte den undankbaren 4. Platz.

Es ging dabei um Spaß am Sport und der Bewegung an der frischen Luft. Davon konnten sich auch der Vizepräsident des Kreissportbundes Gert Störmer, die Jugendkoordinatorin des KSB Kerstin Muth, Sportfreund Ostwald vom KFA und Herr Stahl als Vertreter der Kreissparkasse Nordhausen von der guten Stimmung inspirieren lassen.

Die ersten drei Plätze freuten sich über einen Original FIFA - WM Ball und dank der Sponsoren konnten alle Mannschaften mit Trainingsbällen ausgestattet werden.

Einige Tage später war der Anpfiff für die Staffel 2 mit den Mannschaften Moritz & Friends, Sollstedt II, Ellrich II und Wacker II auf der Street-Soccer Anlage. So gelang es Wacker II sich auf den 1. Platz zu kicken. Ellrich II belegte Platz 2, Sollstedt II den 3. Platz und Moritz & Friends einen undankbaren 4. Platz.

Sieger der Staffel 1 und der Staffel 2 wurde jeweils die Mannschaft von Wacker. Somit ging der Gutschein über ein Mannschaftstrikotset, gesponsert von der Kreissparkasse Nordhausen, an Wacker. Ein großes Dankeschön an alle Sponsoren die uns bei der Ausrichtung dieser Street-Soccer-Mini-WM unterstützen. Dazu zählen das Badehaus Nordhausen, die Kreissparkasse Nordhausen, Tele Fun Shop und EP: Computer Studio.

 

Sehr gut bewegt

Bewegung ist immer gut, vor allem, wenn sie zielgerichtet bei den Kleinsten beginnt. Und das ist im Kindergarten. Gestern konnte einer Einrichtung ein Auszeichnung überreicht werden...

Verlängert

Die Qualitätsoffensive „Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte“ von Kreissportbund und Krankenkassen ist ein Beitrag zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden unserer Kinder mit Hilfe von sportlichen Aktivitäten und Bewegung. Der Kreissportbund Nordhausen, vertreten durch Geschäftsführer Andreas Meyer und der Jugendkoordinatorin Kerstin Muth waren gestern in der glücklichen Lage, eine Verlängerung des Qualitätssiegels dem Integrativen Kindergarten „Ida-Vogeler-Seele“ von 2010 bis 2013 zu überreichen.

Im Rahmen dieser Auszeichnung wurde den Mitarbeitern der Kindertagesstätte eine große Urkunde vom Landessportbund Thüringen überreicht. Für die Kindertagesstätte „Ida-Vogeler-Seele“ ist es natürlich ein großer Ansporn, dieses Qualitätssiegel zu verteidigen und zu erhalten. Es soll motivieren, den Nachwuchs in seiner physischen, psychischen und sozialen Entwicklung ganzheitlich zu unterstützen.

 

Mit Fun in die Ferien...

... unter dem Motto stand heute der "Schnuppertag" für die Angebote im Jugendcafe-Ost des Nordhäuser Kreisjugendringes.

Die Attraktionen des rund vierstündigen Programms reichten von Bastel- und Schminkangeboten, Sport-und Spillaktivitäten, technische Vorführungen, Sumoringen und Belly-Bumper natürlich auch hin bis zum Klassiker eines jeden Kinder-und Familienfestes, der Hüpfburgeroberung.

Neben den Angeboten des Kreisjugendringes konnten sich die zahlreich erschienene Kinder über beste Betreuung durch den Kreissportbund, der THW-Jugend, Mobile und dem Kinderkeller Katzmaus freuen.

 

Sportlich in die Ferien

Auch in diesem Schuljahr suchten die Regelschüler aus Heringen am vorletzten Schultag wieder die sportlichste Klasse. An 9 Geschicklichkeitsstationen maßen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 ihre Kräfte. Als strenge Kampfrichter fungierten die Neuntklässler...

Sportlich in die Ferien

Doch nicht nur Koordination und Teamgeist waren gefragt, auch Wissen zum Thema Fußball wurde erwartet. In die Mannschaftswertung kam außerdem eine Info-Mappe zu verschiedenen Teilnehmerländern der Fußball-WM, die vor den sportlichen Wettkämpfen angefertigt wurde. Die Ergebnisse der Klassen hierbei waren so gut, dass die Geographielehrerinnen der Schule nun Nachschlagewerke für ihren Unterricht haben.

Insgesamt stellte sich die Klasse 7b als sportivste Klasse heraus. Sie verteidigte somit den Titel aus dem Vorjahr vor der 7a und der 6a. Aber auch alle anderen Teilnehmer hatten Spaß an den verschiedensten Aufgaben.
Barbara Haupt und Lutz Bräuer

 

Mini WM auf dem Petersberg

Nicht nur die Profis bei der Fußballweltmeisterschaft aus den dort teilnehmenden Mannschaften sorgen für Furore, sondern in Nordhausen eifern auch die Jüngsten ihren Vorbildern nach. Besonders nach dem Auftaktspiel der deutschen Mannschaft ist deren Interesse gestiegen, es ihren Vorbildern nachzumachen...


Die Sportjugend des Nordhäuser Kreissportbundes organisierte für sie als vielleicht zukünftigen Nachwuchs für Lahm, Schweinsteiger und Co. am Montag und Dienstag eine Mini-WM auf dem Petersberg. Am Montagnachmittag gaben sich drei Mannschaften der Käthe-Kollwitz-Schule und zwei Mannschaften der Petersbergschule ein heißes Matsch auf der Anlage. Spielzeit waren 2 mal 7 Minuten und es fand ein fliegender Wechsel unter den jeweils drei Feldspielern statt. Es ging dabei um Spaß am Sport und der Bewegung an der frischen Luft und so gab es auch keine Platzierung, sondern jeder Teilnehmer bekam eine Medaille und einen Spielball als Erinnerung.

Mini WM

Am Dienstag trafen sich die Kleinsten (G-Jugend) zur Street-Soccer-WM auf dem Petersberg. Die Vier- bis Siebenjährigen waren mit besonders großem Ehrgeiz am Ball. Teilnehmer waren eine Spielgemeinschaft aus Niedersachswerfen / Ilfeld, BG Görsbach und Ellrich. Gespielt wurden 1 mal 10 Minuten, ein Torwart und drei Feldspieler konnten im ständigen Wechsel ihre Ballkünste zeigen. 1. Platz Görsbach, 2. Platz Ellrich und Dritter wurde die Mannschaft aus Niedersachswerfen/Ilfeld. Zum Schluss gingen aber alle Mannschaften mit viel Freude am Spiel als Sieger vom Platz. Jede Mannschaft bekam vom Kreissportbund einen Fifa WM Adidasball gesponsert und einen Spielball. Die Kreissparkasse Nordhausen sponserte für diese Veranstaltung einen Gutschein für Mannschaftstrikots.

Da alle Teilnehmer auch eine Erinnerungsmedaille mit nach Hause nehmen konnte, sah man nur noch in fröhlich strahlende Kinderaugen. Dank sei auch dem KFA Fußball gesagt, ohne seine Unterstützung wäre diese kleine Mini WM in diesem Rahmen so nicht möglich gewesen.

Morgen von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr wird auf dem Petersberg das DFB- Fußballmobil stehen und dazu sind alle Kinder und Jugendliche ganz herzlich eingeladen.

 

Sportlich aktiv

Das Jubiläum 20 Jahre Kreissportbund Nordhausen wirft seine Schatten voraus. Obwohl es erst im September mit einer Festwoche begangen werden soll haben die Verantwortlichen des KSB schon jetzt Veranstaltungen im Programm, die die Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen nicht verpassen sollten.


Seit Jahren widmet sich das Präsidium der aktiven sportlichen Aktivität der Senioren. Ein weiterer Höhepunkt wird wie in jedem Jahr das Erreichen des Deutschen Sportabzeichens sein. Heute werden dafür die Weichen insbesondere für die Sportlerinnen und Sportler im Seniorenalter gestellt, wenn in der Zeit von von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem Hohe-Kreuz Sportplatz die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen 2010 abgenommen werden.

Die Verantwortlichen um den Seniorensportbeauftragten Rainer Bernd erwarten wieder eine rege Teilnahme und freuen sich auf gute sportliche Leistungen. An diesem Tag gilt es für alle Beteiligten das Sportabzeichen für überdurchschnittliche Fitness zu erreichen.

Wer erinnert sich in diesem Zusammenhang nicht noch an den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker der auch im hohen Alter noch das Sportabzeichen erwarb. Aber auch jüngere Sportlerinnen und Sportler sind herzlich willkommen die Bedingungen des Abzeichens welches für gute und vielseitige Leistungsfähigkeit steht abzulegen.

Der Sinn ist dabei nicht das Gegeneinander sondern das Miteinander. Am Heute geht es dabei um Sprungkraft ,Schnelligkeit ,Schnellkraft und Ausdauer- um all das was den Körper bis ins hohe Alter gesund erhalten soll. Das Deutsche Sportabzeichen ist dabei eine Auszeichnung für gute und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit und darüber hinaus das sportliche Ehrenzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes ( DOSB ) und staatlich anerkannt. Es ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports dessen Erwerb nicht an eine Vereinsmitgliedschaft gebunden ist.
Gert Störmer, Vizepräsident des KSB Nordhausen

 

Wir sind Fairtrade-Town

und zwar die erste in Thüringen. Offiziell verkündet wurde der neue Status der Stadt heute Mittag auf dem Hohekreuz-Sportplatz. Auf dem anschließenden Kinder- und Familienfest gab es einiges rund um Fair Trade zu sehen und zu erleben. Die nnz hat auch einmal vorbeigeschaut...


Neues Stadtschild

In Thüringen ist Nordhausen die erste Fairtrade Stadt, im Bundesgebiet die Nummer 30. Um Fairtrade-Town zu werden musste die Stadt aber erst fünf verschiedene Kriterien erfüllen. So müssen, abhängig von der Einwohnerzahl der Stadt, eine bestimmte Anzahl an Geschäften und Gastronomiebetrieben fair gehandelte Produkte verkaufen. Außerdem müssen mindestens eine Schule, ein Kirchenverband und öffentliche Einrichtungen Fairtrade Produkte verwenden, und entsprechende Bildungsmöglichkeiten anbieten.

Das letzte Kriterium, das verlangt das in der lokalen Presse über Fairtrade berichtet wird, erübrigt sich mit diesem, und auch einigen anderen Artikeln die an dieser Stelle, oder auch bei den Kollegen der TA, erschienen sind. Die Fairtrade Town Kampagne Nordhausen wurde von der Stadt in Kooperation mit dem Verein Schrankenlos ins leben gerufen.
Nordhausen hat in jedem Fall alle Anforderungen erfüllt, und Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hofft das sich die Fairtrade Idee von Nordhausen aus auch im Rest Thüringens und der Republik weiter verbreitet.


Fairtrade Fest auf dem Hohekreuz   Sportplatz

Das Kinder- und Familienfest, das im Anschluß an stattfand, bot zahlreiche Aktivitäten. Den Rahmen der Veranstaltung rund um Fairtrade bildeten sechs der sieben Kontinente (die Antarktis hätte ob der sommerlichen Temperaturen auch nicht so recht ins Bild gepasst). An verschieden Stationen fand in 9 Disziplinen ein faires Turnier statt, Kinder konnten Kisten klettern, sich schminken lassen, Fussball spielen, Trommeln, Schach spielen und vieles mehr. Natürlich gab es auch Musik, Verpflegung, und Möglichkeiten sich ein klein wenig abzukühlen. In der nnz-Galerie haben wir einige Impressionen des Festes für sie gesammelt.

 

Gedankt und gepflegt

Kaum ein Verein kommt heutzutage ohne Sponsoren aus. Das ist im sozialen Bereich nicht anders als im Sport. Deshalb gehört „Sponsorenpflege“ heute zum A und O der Vereinsarbeit. Das ist beim Kreissportbund in Nordhausen nicht anders.

Sponsoren gepflegt

Im einem Nordhäuser Bowlingzentrum trafen sich am Abend Vertreter aus Politik und Wirtschaft, um sich einerseits die Bilanz der zurückliegenden Monate, andererseits einen Ausblick auf den „Rest“ des Sport-Jahres zu gönnen.

PräsidentZum Auftakt der Veranstaltung sagte KSB-Präsident Siegfried Janiszewski stolz, dass in diesem Jahr ein Mitgliederzuwachs von 382 Frauen, Mädchen, Männern und Jungen zu verzeichnen ist. Das sei ein voller Erfolg, gerade wegen der demografischen Entwicklung. Allerdings hätten einige Sportarten ihre Probleme im Nachwuchsbereich. Seitens der Politik forderte Janiszewski, dass auch weiterhin die ehrenamtliche Arbeit der Übungsleiter gefördert wird. Von einem neuen Vertrag mit der Arbeitsagentur und dem Landessportbund erhofft sich der Präsident viele Impulse.

Im KSB-Präsidium ist seit kurzem Frank Kirchhoff für das Sponsoring zuständig. Er berichtete den Gästen des Abend, dass ein Förderverein „für den Sport im Landkreis Nordhausen“ gegründet wurde. Der Verein soll künftig Eltern und Unternehmen, aber auch kleinere Handwerksbetriebe näher an den Sport binden soll. Über Mitgliedsbeiträge im Förderverein. Kirchhoff geht davon aus, dass sich heute bereits einige Sponsoren begeistern lassen und einen Aufnahmeantrag ausfüllen.

Danach stellte Vize-Präsident Gert Störmer das Programm für die Jubiläumsfeierlichkeiten des Kreissportbundes anlässlich seines 20. Geburtstages vor.

Grünes Licht für Highland-Games

Am vergangenen Dienstag konnte der Austragungsort der 1. Nordhäuser Highland-Games fix gemacht werden. Wo diese Spiele abgehen, das hat die nnz erfahren...


Nach der Zusage zur Nutzung des Geländes am Kiesteich durch Jens Eisenschmidt, als Geschäftsführer des Badehauses schon seit längerer Zeit Partner des Kreissportbundes, gab es ein weiteres Gespräch mit dem Eigentümer der Strandgaststätte am Bielener Kiesteich.

Herr und Frau Weber waren von der Idee die Veranstaltung am Kiesteich quasi vor ihrer "Haustür" durchzuführen ganz angetan und sagten sofort ihre volle Unterstützung zu. Damit ist am 10. September für beste Versorgung mit den dazugehörigen Speisen und Getränken gesorgt - wieder ein Mosaikstein mehr in der logistischen Vorbereitung dieses Events.

Wenn es dann an diesem Tag ab 16.00 Uhr losgehen soll, brennt der Rost, steht Eis bereit und man kann auch schon mal den Durst löschen. Damit ist zunächst erst einmal die Grobplanung der Veranstalter BSG Altstadt und Kreissportbund abgeschlossen. Jetzt geht es an den Feinschliff.

Die Einladungen und die Anmeldeformulare gehen den Vereinen zu,die Wettkämpfe werden geplant und so manche Gespräche werden sicherlich noch geführt werden die eine oder andere Überraschung auch für unsere Kleinsten ist dabei schon in der weiteren Planung.

Es lohnt sich auf jeden Fall sich jetzt schon den Termin zu merken. Auch die teilnehmenden ausländischen Gäste an der Festwoche haben sich die Highland-Games schon in ihren Besuchskalender vorgemerkt.

 

Schon lange im Gange

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit sind Anfang Mai die diesjährigen, die 20. Kreisjugendspiele eröffnet worden. Hier ein erster Überblick...


Am 7. Mai wurden die Spiele mit einem Schachturnier eröffnet. Zum Wettkampf „Ball über die Schnur" am 18. Mai waren Teilnehmer aus acht Grundschulen des Landkreises daran beteiligt und mit insgesamt 80 Schülern angetreten. Weitere Veranstaltungen werden im Juni in folgenden Sportarten durchgeführt: Leichtathletik, Volleyball, Gerätturnen, Fechten, Boxen, Reitsport, Tischtennis, Fußball, Karate, Tennis, Schwimmen, Federball und Judo. Erstmals werden dabei auch Wettkämpfe im Golf stattfinden. Das wird sicherlich zur Erhöhung der Attraktivität der Veranstaltung beitragen, handelt es sich doch um eine Sportart die bisher in hiesigen Gefilden eher unbekannt war.

Teilnehmen kann jedes Kind oder Jugendlicher, auch wenn bisher keine Mitgliedschaft in einem Sportverein besteht. Diese Offenheit soll schließlich dazu beitragen noch mehr für den organisierten Sport in den verschiedensten Vereinen zu begeistern. Der Kreissportbund und die Sportjugend möchten damit alle Zielgruppen erreichen. Die 20. Kreisjugendspiele werden am 29. August im Rahmen des Scheunenhof-Triathlons ihren würdigen Abschluss finden.

 

Ausgebildet

Unter Leitung des Kreissportbundes Nordhausen (KSB) fand in den vergangenen Wochen der Übungsleiterlehrgang C in der Berufsschule an der Morgenröte statt. Dieser Lehrgang ist eine der wichtigsten Ausbildungen des Landessportbundes, die der KSB unter Eigenregie für seine Mitglieder vor Ort durchführen darf.

Erfolgreich abgeschlossen

Während in anderen Gebieten des Landessportbundes die Teilnehmerzahlen sehr gering sind, konnte sich Andreas Meyer als Leiter der Veranstaltung über eine rege Beteiligung freuen. Es nahmen 22 Sportfreunde aus den Bereichen Turnen, Fußball, Handball, Schießsport, sowie aus den Sektionen Kanu-, Pferde-und Hundesport teil.

Den Lehrgangsteilnehmern wurde ein umfangreiches Ausbildungsprogramm geboten. So referierte der Geschäftsführer des KSB Nordhausen, Andreas Meyer, über die Qualifizierungsmöglichkeiten innerhalb von Sportvereinen, oder Vizepräsident Gert Störmer über die Probleme des Drogenmissbrauchs und der Dopingprävention im Freizeit- und Massensport. Weitere Vorträge, praktische Anwendungsbeispiele und Übungen wurden von Thomas Erny, Kristin Goepp-Erny und durch Gundula Unger erarbeitet und vermittelt.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnte allen Teilnehmern die Übungsleiterlizenz C ausgehändigt werden, die zur sportlichen Ausbildung von Klein- und Vorschulkindern berechtigt.

 

Begeisterung für Bewegung wecken

48 Schulleiter der Grund- und Förderschulen des Schulamtsbereiches Worbis befassten sich mit dem Thema des Sportunterrichts für die zukünftigen 1. Klassen in den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld.

Lehrer in Bewegung
Mit gutem Beispiel voran. Die Nordthüringer Schulleiter beim Üben eines Koordinationsprogrammes

Das der Mensch ein auf Bewegung angelegtes Wesen ist und der Sport eine Reihe von positiven Entwicklungsprozesse beeinflusst, ist nichts Neues. Das was jedoch Sportpädagogen einer Schmalkalder Projektschule den erfahren Schulleiterinnen und Schulleitern zu berichten hatten, überraschte selbst diese. Voller Begeisterung präsentierten Kirsten Skara und Günter Fleischmann vom Staatlichen Schulamt die Ergebnisse ihrer Projektschule. Eineinhalb Jahre wurde an dieser Grundschule eine tägliche Sportstunde erteilt.

Die Ergebnisse wurden durch die Universität Chemnitz wissenschaftlich begleitet. Die Kinder der Projektschule zeigten im Vergleich zu Kindern einer vergleichbaren Schule mit nur zwei Sportstunden wesentlich positivere Ergebnisse hinsichtlich der motorischen, emotionalen und sozialen Entwicklung.

Aus lernpsychologischer Sicht bilden Wahrnehmung und Bewegung eine wesentliche Grundlage des kindlichen Lernens. Über die Bewegung erwerben sich die Kinder die Voraussetzungen für die Entwicklung der Sprache, für das Lernen des Schreibens, Lesens und Rechnens. Die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit der Kinder an der Projektschule war nachweislich besser als an der Vergleichsschule. Auch der Abbau von Stress und eine Steigerung des psychischen und geistigen Wohlbefindens wurde festgestellt.

Das Unfallgeschehen an der Projektschule ging durch die verbesserten motorischen Prozesse deutlich zurück. Die Schulunlust war ebenfalls rückläufig. Ein weiterer positiver Effekt bestand darin, dass sich die Kinder der Projektschule in ihrer Freizeit mehr den Sportvereinen zuwenden und die Einschulungszahlen an dieser Einrichtung deutlich zugenommen haben. Die anfängliche Skepsis mancher Eltern ist einer positiven Resonanz und Begeisterung gewichen. Die Thüringer Stundentafel sieht für die 1. und 2. Klasse zwei Sportstunden vor. Ab Klasse 3 werden dann 3 Sportstunden erteilt. Gerade in den ersten beiden Schuljahren ist jedoch der Bewegungsdrang der Kinder an größten.

Die Nordhäuser Amtsärztin Ingrid Francke unterstützte die Intentionen zur Einführung einer 3. Sportstunde und zeigte an Hand ausgewählter Statistiken auf, dass sowohl die motorischen Defizite der Schulanfänger, als auch die Verhaltensauffälligkeiten in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben.

Schulamtsleiter Dr. Bernd-Uwe Althaus erachtet die Einführung einer dritten Sportstunde für die ersten Klassen mit einer Weiterführung in Klasse zwei als erstrebenswert. Allerdings hängt dies von der personellen Situation jeder einzelnen Schule und den sächlichen Voraussetzungen ab. Für Kirsten Skara und Günter Fleischmann aus Schmalkalden steht schon fest, dass der Modellversuch in Schmalkalden auf jeden Fall weitergeführt wird. Die Kinder und Eltern wollen nicht mehr auf den erweiterten Sportunterricht verzichten.


 

"Alte" an der Platte

Gestern fand unter Regie des Kreissportbundes das diesjährige Frühjahrsturnier im Tischtennis der Hobbyspieler ab 55 Jahre in der Sporthalle Wertherstrasse statt. An dem Turnier nahmen 15 Sportlerinnen-und Sportler teil.


'Alte' an der Platte

Dank der guten Organisation durch den Seniorenbeauftragten des KSB, Reiner Berndt, und dem Organisationsleiter des TTV Hydro Nordhausen, Rüdiger Zelder, wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg. Siegerin bei den Damen wurde Ursula Lindenlaub aus Ilfeld vor Marlies Heiter aus Nordhausen. Bei den Herren siegte Peter Heiter aus Nordhausen vor Horst Ewald aus Leimbach.

'Alte' an der Platte 'Alte' an der Platte 'Alte' an der Platte

 

Deutsche Eiche in Polen

Vor dem Rathaus von Nordhausens polnischer Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski haben Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und der polnische Bürgermeister Radoslaw Torzynski eine Eiche gepflanzt. Die "Nordhausen Eiche" wurde als Symbol der Freundschaft aufgestellt. Anlass war der 15. Jahrestag der Partnerschaft zwischen beiden Städten.

Die Bürgermeister der beiden Partnerstädte   pflanzen eine Eiche

Bei der Pflanzung sagte Frau Rinke, „ich hoffe, dass der Baum wächst und gedeiht wie unsere Freundschaft und auch ebensolche Früchte trägt. Damit dies möglich ist, muss der Baum allerdings gepflegt werden – dies gilt auch für unsere Kooperation.“ Frau Rinke erinnerte daran, dass die Freiheitsbewegung in Polen ein Vorläufer der Wende in der DDR gewesen sei, „die wiederum zu Frieden und Freiheit in ganz Europa geführt hat. Auch dafür ist dieser Baum ein Symbol.“

Zur Nordhäuser Delegation gehörten neben Verwaltungsmitarbeitern auch die beiden Stadträte Rainer Bachmann und Birgit Keller sowie Andreas Meyer, Geschäftsführer des Nordhäuser Kreissportbundes.

Auf ihrem Programm standen Besuche in den Bildungseinrichtungen der 70.000-Einwohner-Partnerstadt. Darüber hinaus gab es eine Einladung zu den Ostrower Stadtwerken, eine Besichtigung der Investitionen der Stadt, zu denen auch die neu gebaute Bibliothek sowie das im Bau befindliche Kulturzentrum gehört. Besichtigt wurde ebenfalls die Ostrower Synagoge, die zurzeit saniert wird, sowie die große Freizeitanlage entlang des Badesees der Stadt. Der polnische Bürgermeister stellte darüber hinaus die neue Zentrale der städtischen Sicherheitsbehörde vor sowie das Areal des geplanten neuen Einkaufszentrums vor den Toren der Stadt. „Ich war überrascht, als ich hörte, dass dieses geplante Einkaufszentrum vom selben Weimarer Investor finanziert wird, der das `Roland-Tor´ in Nordhausens Unterstadt betreibt“, sagte Frau Rinke.

Wenn Sport zum Luxus wird

Vereine im Landkreis zahlen Beiträge für Kinder aus Hartz IV-Familien immer öfter aus eigener Tasche

Der Nordhäuser Kreissportbund hilft immer öfter Kindern aus Hartz IV-Familien. Wenn Eltern das Geld für Judo- oder Fußballbeiträge fehlt, übernehmen die Vereine häufig die Kosten.

von Susanne Bernstein

NORDHAUSEN.
„Wir versuchen immer die Tür für alle Kinder offen zu lassen“, sagt Andreas Meyer, der Geschäftsführer des Kreissportbundes (KSB). Und meint damit, dass kein Kind, dessen Eltern Beiträge nicht bezahlen können, aus den Vereinen ausgeschlossen wird. Gleichwohl die Zahl derer, für die eine Vereinsmitgliedschaft Luxus ist, immer größer wird. Doch die Leistung und nicht die soziale Herkunft sollten im Sport zählen, ist Meyer überzeugt. Besonders betroffen sind laut Meyer Fußball-, Handball- und Volleyball-, aber auch Tischtennis-, Judo- und Turnvereine. Im Breitensport gebe es kaum einen Verein im Landkreis, der nicht schon einmal Beiträge für sozial schwache Kinder vermindert oder aus eigener Tasche gezahlt hat.
Wie viel Kinder bezahlen müssen, um Sport mit Gleichgesinnten zu betreiben, obliegt den Vereinen. „Aber generell ist zu sagen, dass die Beiträge im gesamten Landkreis noch immer sehr gering sind“, sagt Meyer. So liegen die Vereinsgebühren für Kinder bis 18 Jahren im Durchschnitt um die 15 bis 20 Euro jährlich. „Viele Eltern versuchen, das Geld aufzubringen und stecken dafür lieber woanders zurück“, weiß Meyer aus Erfahrung.
Problematischer wird es, wenn beispielsweise die Fußballjugend ins Trainingslager fährt. Einen Eigenanteil von 40 oder 50 Euro können sich Hartz IV-Familien meist nicht leisten. Umso mehr Aufwand betreiben die 149 im Kreissportbund organisierten Vereine, „auch alle Kinder mitzunehmen“. Übungsleiter sehen sich nach zusätzlichen Sponsoren um, die die Reisekosten für die sozial schwachen Kinder übernehmen. Viele Vereine stecken die Übungsleiterentschädigungen in die Kinder- und Jugendarbeit, finanzieren so einen Teil der nicht aufgebrachten Reisekosten gegen. Häufig geht der Trainer im Vorfeld des Ausfluges zum örtlichen Bäcker oder Fleischer und bittet um Sachspenden.
Dass es mitunter schwierig ist, an betroffene Eltern heranzukommen, weiß Meyer. Geldsorgen sind ein Tabuthema, „viele wollen unsere Hilfe nicht annehmen“, sagt Meyer. In diesem Kontext ist das Projekt „Kita- und Schulsport-Verein““ zu sehen. Dabei wird seit 2004 über die örtlichen Sportvereine eine zusätzliche Bewegungsstunde in mittlerweile 34 Kindergärten und 72 Grundschulen im Landkreis angeboten. Für die Eltern entstehen keine Kosten. „Und wir erreichen wirkliche alle Kinder“, sagt Meyer. Etwa die Hälfte dieser Vorschulkinder werden später Vereinsmitglieder.
Doch auch das ein oder andere arbeitslose Elternteil hat durch den Sportverein der Kinder zurück ins gesellschaftliche Leben gefunden. Wie der arbeitslose Vater eines Jungen, der auf Nachfrage des Übungsleiters einen Ein-Euro-Job im Fußballclub angenommen hat, berichtet Meyer. Seit drei Jahren kooperiert der KSB mit der Nordhäuser Arge. Die konnte im vergangenen Jahr 100 Ein-Euro-Jobs an Sportclubs vermitteln.


Spass am Sport am Kiesteich

Wieder einmal saß das Organisationsteam des Präsidiums des Kreissportbundes (KSB) am Dienstag zusammen und bastelte weiter am Ablauf der Festwoche zum 20. Jahrestag des KSB im September. Was dabei herausgekommen war, das geben wir gern weiter...


In der Beratung war man sich einig, gleich am Beginn der Woche etwas für die Sportvereine zu präsentieren was so noch nicht da war. Alle Vereine sind unter dem Motto "Spaß am Sport am Kiesschacht" aufgerufen sich an den vom KSB und der BSG Altstadt Nordhausen ausgerichteten 1. Nordhäuser Highland-Games und Geschicklichkeitsspielen der Sportvereine zu beteiligen
.
Am 10. September ab 18.00 Uhr wird auf dem Gelände am Badestrand des Bielener Kiesteiches der Strohsack geschlagen, es werden Baumstämme fliegen, Mannschaften sollen sich beim Tauziehen messen und so mancher soll versuchen sich an Land mit Flossen fortzubewegen und dabei nicht den aufrechten Gang vergessen...

"Eine Anzahl von Spielüberraschungen stecken dabei noch im Köcher der Verantwortlichen. Natürlich gibt es neben hoffentlich viel Spass auch noch Preise für die Gewinner", so KSB-VIzepräsident Gert Störmer zur nnz. Soviel kann schon verraten werden: Der Siegermannschaft winkt ein Gutschein über 500 Euro, dem Zweiten ein solcher über 300 und Mannschaft auf dem 3. Platz soll noch ein Gutschein über 200 Euro erhalten. Anschließend steigt dann gemeinsam mit allen Teilnehmern eine zünftige Strandparty.

Vor den Machern liegt noch ein großer Berg Arbeit aber den für die Sportler zu bewältigen ist ihnen Ansporn genug. Wer Fragen zum Ablauf oder zur rechtzeitigen Anmeldung hat kann sich schon jetzt an den Kreissportbund Nordhausen wenden: Tel. 03631 984765

Sportliche Klausur

Am Freitag vergangener Woche trafen sich die Mitglieder des Präsidiums des Kreissportbundes Nordhausen zu ihrer ersten Klausurtagung nach den Neuwahlen im vergangenen Jahr. Wie sportlich es der Abgeschiedenheit zuging, das hat die nnz erfahren...

In Klausur

Der Präsident des KSB, Siegfried Janiszewski, nahm dies zum Anlass, um die ersten Monate der Zusammenarbeit auszuwerten. Dabei gab er zunächst eine allgemeine Einschätzung über die Arbeit des Präsidiums ab. Hervorzuheben ist, dass trotz der Neu- und Umbesetzungen im Präsidium des KSB und der neugeschaffenen Aufgaben, der normale Geschäftsbetrieb zügig und unproblematisch angelaufen ist. Die regelmäßigen Präsidiumssitzungen trugen dazu bei und fanden stets mit optimaler Beteiligung statt.

Bei den Veranstaltungen des Landessportbundes war man immer präsent und konnte durch Termintreue in allen Bereichen positiv in Erscheinung treten. Weiterhin kam man mit den Politikern der Region ins Gespräch und erarbeitete sich einen guten Stand in der Stadtverwaltung und dem Landkreis. Siegfried Janiszewski informierte nochmal über die Position des Kreissportbundes zur Gründung des neuen Sportausschuss im Kreistag und sprach über die Vorschläge seitens des KSB Nordhausen.

Er informierte weiter über die Gespräche mit dem Landrat bezüglich der bestehenden Personalprobleme. Zurzeit sind 150 Personen in Zusammenarbeit mit der ARGE über die Maßnahmen in unseren Vereinen zur Unterstützung der Vereinsarbeit eingesetzt und es gibt Versuche über den GFAW noch mehr Personal zu bekommen. Leider ist aber auch festzustellen, dass ab September keine Planungssicherheit besteht.

Danach sprach der Geschäftsführer des Kreisportbundes, Andreas Meyer über die doch sehr umfangreichen Aufgaben der Geschäftsstelle. Er stellte anhand von Zahlen sehr eindrucksvoll dar, wie sich der Arbeitsaufwand erhöht hat. Dadurch konnte die Vereinsberatung enorm für unsere Sportvereine verbessert werden. Sein Dank galt hier den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle für ihre Arbeit. Ein großer Themenbereich war an diesem Tag auch die Mitgliederbestandserhebung.

Der KSB hat derzeitig 15286 Mitglieder, dass entspricht einem Zuwachs von 484 Mitgliedern, oder 3,3%. Dieses positive Ergebnis liegt im Organisationsgrad von 16,9%, über dem des Landessportbundes Thüringens. Hier wird deutlich, dass sich der Kreissportbund mit seiner Arbeit auf einem Guten Weg befindet. Da sich aber die Entwicklung nicht in allen Altersklassen so positiv vollzieht bleibt auch in Zukunft viel Arbeit für den Kreissportbund Nordhausen und die zuständigen Gremien in der Politik. Seine ausführlichen Angaben unterstrich Andreas Meyer mit entsprechenden Folien einer Power-Point Präsentation.

In den verschiedenen Diagrammen wurden Entwicklungen in den Altersklassen, zwischen männlich und weiblich, anhand der Bevölkerung, oder im Vergleich zum Landessportbund und den anderen Kreissportbünden dargestellt. Diese Präsentation soll zur Information aller Fachausschüsse und Vereine auch veröffentlicht werden. Dann folgte der Bericht über den Stand der Finanzen und dem Entwicklungsstand der Vorbereitungen auf die Festwoche zum 20-jährigem bestehen des KSB Nordhausen.

Gert Störmer und Klaus Körber stellten nochmal die einzelnen Veranstaltungen vor und gaben neue Ideen zur Diskussion. Nach einem nochmaligen Treffen des Verantwortlichen Festkomitee´s sollen dann auch die ersten Einzelheiten veröffentlicht werden. Auch der neu gegründete Förderverein, Sport im Landkreis e.V. unter der Leitung von Frank Kirchhoff, stellte die ersten Ergebnisse seiner Arbeit vor. Abschließend referierten die Verantwortlichen der Bereiche Sportjugend, Seniorensport und Frauensport über die getane Arbeit und die entstandenen und bestehenden Probleme.

Weiterhin gaben die Verantwortlichen einen Ausblick auf die nächsten Aufgaben und Ziele. Dieses Arbeitstreffen hat deutlich gezeigt, wie wichtig der Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten ist und wie eine Diskussion alle in ihrer Einzelverantwortung voranbringen kann.

Da kommt einiges auf uns zu...

 

Im 20. Jahr der Wiedervereinigung begehen auch die Sportlerinnen und Sportler des Landkreises Nordhausen das Jubiläum des 20-jährigen Bestehens des Kreissportbundes. Und da wird an so manchen Überraschungen "getüftelt"...


Aus diesem Anlass hat sich das Präsidium des KSB schon Ausgang des vergangenen Jahres mit diesem Thema beschäftigt und hat nachdem recht bald in den Diskussionen klar war, dass dieser Geburtstag würdig begangen werden soll, war ein Vorbereitungsteam unter dem Vorsitz der beiden Vizepräsidenten Körber und Störmer gebildet worden. Gestern trafen sich deren Mitglieder nun bereits das vierte Mal in dieser Runde und konnte ein erstes Fazit des Standes der Vorbereitung ziehen.

Entsprechend der Bedeutung für den Sport im Landkreis wird es eine Festwoche ab dem 10. September mit vielfältigen Aktivitäten und Höhepunkten geben. So sind u.a. Veranstaltungen mit Gästen aus Partnerstädten ,Aktivitäten im Bereich Seniorensport und eine Veranstaltung für alle Vereine unter dem Motto “Spaß am Sport“ in der Planung. Die Festwoche soll dann am 18. September mit einer Festveranstaltung ihren Abschluss finden.

Mit dem Stand der Vorbereitung ist man jetzt schon auf einem guten Weg, obwohl es jetzt noch zu früh ist um schon weitere Einzelheiten mitzuteilen denn hinter weiteren Planungen verbergen sich noch manche Überraschungen.

 


3. Präsidiumssitzung des Kreissportbundes Nordhausen in diesem Jahr

Anfang März fand unter der Leitung von Vizepräsident Klaus Körber die dritte Präsidiumssitzung des Kreissportbundes (KSB) Nordhausen in diesem Jahr statt. Zu dieser Sitzung wurden mehrere Berichte gehört, erörtert und diskutiert. Den Anfang machte KSB-Geschäftsführer Andreas Meyer...


Er berichtete über die Vereinsberatertagung des Landessportbundes (LSB) in Erfurt. Themen dieser Tagung waren das Abschneiden der Thüringer Sportler bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver, das Sportfördergesetz und die Entwicklung der Gesamtmitgliederzahlen der Vereine und Verbände in Thüringen. Von Seiten des LSB wird es zukünftig Schatzmeisterschulungen geben, da es in der Vergangenheit gerade in diesem Bereich Probleme gegeben hat.

Der KSB Nordhausen nimmt diese Anregung auf und wird prüfen, ob Handlungsbedarf in hiesiger Region besteht. Gegebenenfalls wird dann auch hier eine solche Schulung angeboten. Weiterhin berichtete Andreas Meyer darüber, dass die Besetzung der SGB II-Stellen in den Vereinen stattgefunden hat, obwohl die finanziellen Zuschüsse durch die ARGE noch nicht endgültig bis zum Ende 2010 geklärt ist. Des Weiteren hat der Übungsleiter C-Lehrgang mit großer Resonanz begonnen. Mit 19 Teilnehmern hat sich ein größeres Interesse als beim Landessportbund ergeben.

Am 9. April wird die große Klausurtagung des KSB Nordhausen stattfinden. Bei dieser Arbeitstagung wird das Sportjahr 2009 ausgewertet und jedes Präsidiumsmitglied wird aus seinem Tätigkeitsbereich berichten. Das Präsidium will diese Tagung nutzen um sich selbst und seine Arbeit zu hinterfragen, um auch für die zukünftigen Aufgaben gerüstet zu sein.

Ein weiteres Thema an diesem Tag, war der Stand der Vorbereitungen zur Festwoche zum 20-jährigen Jubiläum des Kreissportbundes Nordhausen. Der im Festkomitee mitarbeitende Vizepräsident Gert Störmer nahm hierzu Stellung. Er stellte dabei nochmal die Hauptveranstaltungen vor und gab einen kurzen terminlichen Ablauf der sportlichen Aktivitäten bekannt.

Danach wurde über mögliche Publikationen und Bewerbung aller Veranstaltungen diskutiert. Um eine professionelle und ausführliche Berichterstattung gewährleisten zu können, soll es zu gegebener Zeit eine Pressekonferenz geben.

Übergabe des Turnböckchens in Heringen

Beim diesjährigen Kindergartensporttag hat die Kita "Kobenach-Stiftung" in Heringen den Titel als fittester Kindergarten erobert – gemeinsam mit der Kita "Märchenland" in Wolkramshausen, die ebenfalls Platz 1 erreicht hat. Heute gab es eine Belohnung...

Böckchen übergeben

Belohnt werden die Kinder dafür mit dem Turnböckchen. Den Wanderpokal hat die Nordhäuser Jugendkunstschule gerade erst neu gestaltet. Nun gastiert das funkelnagelneue Turnböckchen für ein halbes Jahr in Heringen. Christine Wagner, Fachbereichsleiterin Jugend und Soziales im Landratsamt Nordhausen, überreichte heute den Wanderpokal an die begeisterten Kinder und Erzieherinnen in der "Kobenach-Stiftung" Heringen.

Böckchen übergeben

Im August zieht das Turnböckchen dann weiter nach Wolkramshausen. Zum achten Mal haben in diesem Jahr der Kreissportbund, der TSV Turn- und Sportverein und das Landratsamt Nordhausen den Kindergartensporttag in der Wiedigsburghalle veranstaltet.

Sportliches Stipendium durch die Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen

Die Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen fördert Nachwuchssportlerinnen und –sportler im Landkreis Nordhausen, unter anderem durch die Vergabe von Stipendien. Grundsätzlich wird pro Jahr ein Stipendium ausgeschrieben. Für das Stipendium mit Förderungsbeginn Oktober 2010 und April 2011 erfolgt jetzt die Ausschreibung.


Das Stipendium ist mit 100 Euro monatlich und für längstens zwei Jahre dotiert. Prinzipiell soll die Förderung anfallende Kosten im Zusammenhang mit dem ausgeübten Sport decken, z.B. Wettkampfgebühren, Seminare, Vorträge, Weiterbildungen, Sportgeräte, Wettkampfbekleidung usw.. Die Stipendiaten müssen dafür vierteljährliche Leistungsnachweise erbringen.

Für die Bewerbung muss der Sportler / die Sportlerin von einem Sportverein des Landkreises Nordhausen vorgeschlagen werden. Bewerber dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 25 Jahre mit Wohnort im Landkreis Nordhausen sein. Voraussetzungen sind weiterhin herausragende sportliche Leistungen - mindestens auf Landeskaderniveau - mit guten Entwicklungsperspektiven, charakterliche Qualitäten (Zuverlässigkeit; Leistungswille; Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Fähigkeiten weiter zu entwickeln) sowie persönliches Engagement.

Der formlose, schriftliche Förderantrag muss vom Verein rechtsverbindlich unterzeichnet sein und Informationen zum Verein, Kontaktdaten des Vereins mit Nennung des konkreten Ansprechpartners, einen kurzen Lebenslauf sowie die Kontaktdaten des Sportlers, die Kaderzugehörigkeiten, die sportlichen Erfolge des letzten Jahres sowie die konkreten Ziele und Perspektiven des Bewerbers enthalten.

Der Antrag ist bis zum 30. April 2010 an den Kreissportbund Nordhausen, Geschäftsstelle, Geseniusstraße 26, 99734 Nordhausen zu richten. Nach der Sichtung der eingegangenen Bewerbungsunterlagen und der Erstellung einer Prioritätenliste durch den Kreissportbund entscheidet das Kuratorium der Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen über die Vergabe des Stipendiums.

Spendenübergabe vom Kreissportbund an den Caritasverband für das Bistum Erfurt e.V.

Nach dem schweren Erdbeben auf Haiti ist der Bedarf an Hilfe immens. Das Erdbeben hat den Ärmsten die Lebensgrundlage geraubt. Hilfe ist angesagt. Helfen wollen auch die Sportler des Landkreises Nordhausen.

Spende übergeben

Gestern übergab der Präsident des Kreissportbundes Nordhausen Siegfried Janiszewski die bei der Sportgala gesammelten Spenden in Höhe von 543,33 Euro an den Sportpfarrer Richard Hentrich vom Caritasverband für das Bistum Erfurt.

Nach dem Erdbeben in Haiti sendet Caritas international Hilfslieferungen in das Katastrophengebiet. Das Hilfswerk der deutschen Caritas liefert acht medizinische Notfall-Einheiten, die den Bedarf von etwa 80.000 Menschen für drei Monate abdecken.

Begleitet wird der Transport von einem Arzt, der bereits in vielen Großkatastrophen im Einsatz war, sowie von zwei weiteren Caritas-Helfern aus Deutschland.

 

 

 

 

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